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Asya Fateyeva hebt am 17. Juli beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Kazuki Yamada ein neues Saxophonkonzert von Erkki-Sven Tüür aus der Taufe, gefolgt von der schwedischen Erstaufführung beim Baltic Sea Festival mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und Esa-Pekka Salonen.
Asya Fateyevas Aufnahme von Bachs Goldberg-Variationen, eingespielt mit dem Cellisten Eckart Runge und dem Akkordeonisten Andreas Borregaard, ist nun beim Label Berlin Classics erschienen.
Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit der Saxophonistin Asya Fateyeva bekanntzugeben, die mit ihrem unverwechselbaren Spiel und ihren innovativen Programmkonzepten ein wachsendes internationales Publikum begeistert.
Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622
Erkki-Sven Tüür, Concerto for Saxophone and Orchestra
Peter Tschaikowsky, Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Asya Fateyeva, Saxophon
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Kazuki Yamada, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart, Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Dancing Queen
Wolfgang Katschner, Dirigent
Lautten Compagney Berlin
Jean Sibelius, Kullervo
Swedish Radio Symphony Orchestra
Esa-Pekka Salonen, Dirigent
Asya Fateyeva gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des klassischen Saxophons. Mit ihrem warmen, farbenreichen Klang und ihrer Offenheit für außergewöhnliche Repertoireideen eröffnet sie ihrem Instrument immer wieder neue Perspektiven. Als Solistin und Kammermusikerin spannt sie den Bogen von Barock und Klassik über die Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik, Jazz und Weltmusik.
Im Sommer 2026 bringt sie beim Schleswig-Holstein Musik Festival gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Kazuki Yamada ein neues Saxophonkonzert von Erkki-Sven Tüür zur Uraufführung. Es folgt die schwedische Erstaufführung beim Baltic Sea Festival mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Esa-Pekka Salonen.
Als Solistin gastierte Asya Fateyeva unter anderem bei den Wiener Symphonikern, dem SWR Symphonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Beethoven Orchester Bonn, dem MDR-Sinfonieorchester, den Münchner Symphonikern, der Kammerakademie Potsdam und Ensemble Resonanz. Sie arbeitete dabei mit Dirigentinnen und Dirigenten wie Robin Ticciati, Nil Venditti, Bar Avni, Vladimir Spivakov, Joseph Bastian, Dirk Kaftan und Michael Sanderling zusammen. Engagements führten sie unter anderem in den Wiener Musikverein, zum Lucerne Festival sowie zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. 2024 war sie Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festival.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten ihre Rückkehr zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Debüts mit dem Radio-Symphonieorchester Wien im Brucknerhaus Linz, dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Staatsorchester Darmstadt. Darüber hinaus setzt sie ihre Zusammenarbeit mit der Lautten Compagney Berlin fort, mit der sie 2025 für die Einspielung Dancing Queen – einem Programm mit Musik von ABBA und Rameau – mit einem Opus Klassik ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2025 erschien Nutcracker Unwrapped mit einer Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker von Wolf Kerschek.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt in der Kammermusik. Gemeinsam mit wechselnden Partnerinnen und Partnern entwickelt sie Programme, die bekannte Werke in neue Zusammenhänge stellen und unterschiedliche musikalische Traditionen miteinander verbinden. Dazu zählen unter anderem Programme mit Musik der 1920er-Jahre und Projekte an den Schnittstellen von Klassik, Jazz und Weltmusik. Ihre gemeinsam mit dem Cellisten Eckart Runge und dem Akkordeonisten Andreas Borregaard eingespielte Aufnahme der Goldberg-Variationen erschien bei Berlin Classics und steht exemplarisch für ihren Anspruch, das Repertoire des klassischen Saxophons durch innovative Projekte kontinuierlich zu erweitern.
Ihre musikalische Ausbildung begann Asya Fateyeva als Jungstudentin bei Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei Claude Delangle in Paris und Jean-Denis Michat in Lyon. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2014, als sie als erste Frau das Finale des Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Dinant erreichte und dort mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Seit 2023 ist Asya Fateyeva Professorin für klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüber hinaus lehrt sie an der Musikhochschule Lübeck.
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Änderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.
Frankreich/Schweiz
Claude Debussy Rhapsodie mauresque 10‘ (1903)
André Caplet Légende 14‘ (1903)
Vincent d´Indy Choral varié op. 55 11‘ (1903)
Florent Schmitt Légende op. 66 11‘ (1918)
Jacques Ibert Concertino da camera 13‘ (1935)
Darius Milhaud Scaramouche 9‘ (1937)
Frank Martin Ballade for alto saxophone 14‘ (1938)
Henri Tomasi Saxophone Concerto 19‘ (1949)
Pierre-Max Dubois Concerto 20‘ (1962)
Marius Constant Concertante 19‘ (1978/79)
Guillaume Connesson Kind of Trane 18' (2004)
Jean-Denis Michat Shams 18‘ (2010)
USA
Philip Glass Violin Concerto 1 25' (1987)
John Williams Escapades 15‘ (2002)
Thomas Sleeper Concerto 14‘ (2010)
John Adams Saxophone Concerto 28‘ (2013)
Europa
Erwin Schulhoff Hot-Sonate 15‘ (1930)
Wolfgang Jacobi Konzert 17‘ (1961)
Edison Denisov Concerto 27' (1975)
Stefan Niculescu Sinfonia Concertante „Cantos“ 23‘ (1981)
Tristan Keuris Three Sonnets 10‘ (1989)
Krzysztof Penderecki Concerto for alto 20‘ (1984)
Myriam Marbe Saxophone Concerto 32‘ (1986)
Krzysztof Meyer Concerto 17‘ (1992)
Alexandre Raskatov Farewell from the birds of passage 17´ (1994)
Dimitri Terzakis (k)ein Helden Leben 15´ (1995)
Jacob TV Tallahatchie Concerto 21‘ (2001)
Péter Eötvös Focus 22‘ (2022)
UK
Gavin Bryars Allegrasco 20‘ (1983)
Harrison Birthwistle Panic 21‘ (1996)
Michael Nyman Where the Bee Dances 17' (2001)
Edward Gregson Concerto 24‘ (2004)
Mark-Anthony Turnage Hidden Love Song 11‘ (2005)
Gabriel Prokofiev Saxophone Concerto 39' (2016)
James Macmillan Saxophone Concerto 17‘ (2017)
Anna Clyne Glasslands 25' (2022)
Jazz-Einflüsse
Dmitri Smirnov Triple Concerto for saxophone, piano and double-bass op. 21 18‘ (1977)
Nikolai Kapustin Saxophone Concerto op. 50 16‘ (1978)
Andrei Eshpai Saxophone Concerto 22‘ (1985)
Anders Koppel Saxophone Concerto Nr. 1 32‘ 1997
Anders Koppel Saxophone Concerto Nr. 2 23‘ (2003)
John Psathas Omnifenix 16‘ (2000)
John Psathas Zahara 24‘ (2005)
Komponistinnen
Fernande Decruck Sonate en Ut# 23‘ (1943)
Paule Maurice Tableaux de Provence 14‘ (1948)
Ida Gotkovsky Concerto 22‘ 1987
Nicola LeFanu Concerto for saxophone and strings 24‘ (1989)
Süd
Luciano Berio Chemins IV 10‘ (1975) Recit Chemins VII 14‘
Heitor Villa-Lobos Fantasia 11‘ (1948)
Avner Dorman Saxophone Concerto 14‘ (2003)
Roberto Molinelli four pictures from New-York 24‘ (2011)
Nordic Sounds
Lars-Erik Larsson Concerto 20‘ (1934)
Esa-Pekka Salonen Concerto 17‘ (... auf den ersten Blick und ohne zu wissen...) (1980)
Anders Koppel Saxophone Concerto Nr. 1 32‘, Nr. 2 23‘ (2003)
Kalevi Aho Chamber Symphony Nr. 3 28‘ (2005)
Kalevi Aho Saxophone Concerto 25‘ (2014)
Outi Tarkiainen Saivo 27' (2025)
Japan
Takashi Yoshimatsu Cyber-bird Concerto op. 59 24´ (1994)
Toshio Hosokawa Saxophone Concerto 13‘ (1998)
Saxophon und Kammerorchester
Alexander Glasunov Saxophone Concerto op. 109 15‘ (1934)
Henri Tomasi Concerto for Alto Saxophon 19´ (1949)
Ingolf Dahl Concerto for Alt Saxophone and wind ensemble 19' (1953)
Ida Gotkovsky Saxophone Concerto 17'
Frank Martin Ballade für Altsaxophon, Streicher, Klavier und Percussion 15‘ (1938)
Ida Gotkovsky Variations pathétiques 31‘ (1980)
Claude T. Smith Fantasia 12´ (1983)
Krzysztof Meyer Concerto op. 79 17‘ (1992)
Giya Kancheli Night Prayers 23‘ (2005)
Toshio Mashima Birds Concerto 17´ (2009)
David Maslanka Concerto for alt Saxophone and wind ensemble 42' (2016)
Barock, klassische und romantische Transkriptionen
J.S. Bach (1685-1750) Concerto in g-Moll BWV 1056r 10‘
Concerto in a-Moll BWV 1041 14‘
Doppelkonzert in c-Moll BWV 1060 15‘
Antonio Vivaldi (1678-1741) Concerto in C-Dur RV 446 9‘
Die vier Jahreszeiten 42‘
Benedetto Marcello (1673-1747) Concerto in c-Moll 10‘
CPE Bach (1714-1788) diverse Concerti
Domenico Cimarosa (1749-1801) Concerto in C-Dur 11‘
W.A. Mozart (1756-1791) Concerto in C-Dur KV 314 22‘
Concerto KV 622 31‘
Gaetano Donizetti (1797-1848) Concertino in G-Dur für English Horn 10'
Vincenzo Bellini (1801-1835) Concerto in Es-Dur 10‘
Johannes Brahms Sonaten op. 120 Nr. 1 & Nr. 2 Version für Saxophon und Orchester
Felix Mendelssohn (1809-1847) Violin Concerto Op.64 30'
Francois Borne (1840-1920) Fantasie Brillante sur des airs de Carmen 15'
Cecile Chaminade (1857-1944) Concertino D-Dur Op.107 9'
Jean Sibelius (1865-1957) Violin Concerto Op.47 38'
Aram Khachaturian (1903-1978) Violin Concerto d-moll Op. 46 39'
Astor Piazzolla (1921-1992) Tango Suite 12'
„Sie tanzen im Reigen durch Strukturen, werfen sich Linien zu, pusten Luft in Kontrapunkte. Man hört Details, die man in den hunderten Versionen vorher nie gehört hat. Ist bezaubert von der Schwerelosigkeit, dem melancholisch-heiteren Spiel der Farben, vom vorbeifliegenden Funkeln der melodischen Lichtwechsel. Staunt, wird ganz still.“
Die Welt, Elmar Krekeler, 29.06.26
„Eine erstaunliche Aufnahme und so stilvoll gelöst, dass vielleicht sogar Puristen schwach werden. Das hat längst nicht nur mit der virtuosen Meisterschaft der beteiligten zu tun. Die Saxophonistin Asya Fateyeva bringt (…) immense Erfahrung mutiger Grenzgänger mit.“
Neue Ruhr Zeitung, 28.05.2026
„Mit Asya Fateyeva, Eckart Runge und Andreas Borregaard haben sich dafür drei renommierte Solisten zusammengetan (...) Und tatsächlich möchte man jetzt behaupten, dass man in letzter Zeit diesen durch und durch vertrauten Variationenreigen nicht mehr so facettenreich erlebt hat. Da wird auf den Instrumenten getanzt und gesungen, gelächelt und auch ein wenig gegrübelt. Hier verwandelt sich das Intime plötzlich ins Kammerorchestrale. Dann wieder – wie in der großen Variation Nr. 25 – halten die drei Musiker inne, um gemeinsam zu meditieren. Und als Außenstehender hat man schlichtweg das Glück, all dem ganz nah beizuwohnen."
Guido Fischer, rondomagazin.de, 30.05.2026
„Asya Fateyeva gestaltet diese Partie mit bezwingender Klangfülle: schnarrend und scharf, dann wieder mit weichem, fast singendem Ton... Fateyeva lässt das Saxophon zwischen Noblesse und improvisatorischer Freiheit changieren – und wird am Ende mit frenetischem Applaus gewürdigt.“
Neu-Ulmer Zeitung, 14.02.26
„Ein ungewöhnliches Solo-Instrument in der Auseinandersetzung mit dem klassischen Orchester: in Ulm großartig gespielt von der 35-jährigen, auf der Krim geborenen Asya Fateyeva, einem Saxophon-Star. Jazziger Ton, wie improvisiert. Dann wieder intensive philharmonische Begegnungen, pointierte Kommentare. Stark.“
Südwest Presse, 12.02.26
„Asya Fateyeva spielte Sopran- und Altsaxophon und begeisterte die eher klassik-affinen Zuhörer. Sie entlockte ihren Instrumenten klare, oft verblüffend weiche Töne, mit geschmeidig eleganter Beweglichkeit… Die Solistin spielte ein Oboenkonzert von Domenico Cimarosa. Das Sopransaxophon klang dabei ganz großartig – weicher und weniger näselnd als die übliche Oboe.“
Die Rheinpfalz, 10.01.26
Asya Fateyeva, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, niniwe
Berlin Classics, 2025, 12462304
Asya Fateyeva, Lautten Compagney, Wolfgang KatschnerDHM, 2024,11964880
Asya Fateyeva, Saarländisches Staatsorchester
Berlin Classics, 2024, 0303323BC
Asya Fateyeva, Lautten Compagney, Wolfgang KatschnerDHM, 2021, 10596868
Asya Fateyeva
Berlin Classics, 2020, 9653136
Asya Fateyeva, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ruben Gazarian
Berlin Classics, 2019, 8858961
Berlin Classics, 2017, 5534367
Asya Fateyeva Saxofon, Valeriya Myrosh Klavier, Brandenburger Symphoniker, Michael Helmrath Dirigent
GENUIN Classics, 2016, GEN 16401