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"Ein herausragendes Debütalbum": Jan Liebermanns Aufnahme mit Werken unter anderem von Marcel Dupré und Maurice Duruflé wurde vom Magazin Gramophone in die Editor's Choice aufgenommen.
Der junge Organist Jan Liebermann (*2005) verbindet technische Brillanz mit einer für sein Alter außergewöhnlichen musikalischen Reife. Sein auswendiges Spiel ist dabei weit mehr als eine besondere Virtuosenleistung: Es ermöglicht ihm, sich ganz auf die musikalische Gestaltung zu konzentrieren und die Orgel mit großer Souveränität und Unmittelbarkeit zum Sprechen zu bringen. Seine Interpretationen sind ebenso durchdacht wie packend. Zugleich versteht es Jan Liebermann, die Orgel auch jenseits des Konzertsaals sichtbar zu machen. Mit großer Resonanz in den sozialen Medien weckt er die Neugier eines jungen Publikums und eröffnet dem Instrument neue Räume.
Er erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht und begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Orgelspiel. Er war Jungstudent bei Prof. Gerhard Gnann an der Hochschule für Musik Mainz und bei Prof. Carsten Wiebusch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Parallel dazu erhielt er Klavierunterricht in der Meisterklasse von Prof. Dr. Lev Natochenny. Heute studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Martin Sander.
Im Frühjahr 2024 sorgte Jan Liebermann in der Orgelwelt für Aufsehen, als er bei mehreren öffentlichen Konzerten jeweils alle sechs Triosonaten von Johann Sebastian Bach auswendig aufführte. Für seine künstlerischen Leistungen und sein Engagement wurde er daraufhin vom Rotary Club Mainz mit dem Kulturförderpreis 2024 ausgezeichnet. Bereits ein Jahr später widmete er sich der Aufführung der Trois Préludes et Fugues von Marcel Dupré, die er ebenfalls mehrfach in öffentlichen Konzerten auswendig präsentierte.
Im Jahr 2025 war er mehrfach in der Berliner Philharmonie zu erleben. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der dortigen Schuke-Orgel gab er sein umjubeltes Solodebüt und trat in einem weiteren Konzert mit dem Solo-Flötisten der Berliner Philharmoniker Emmanuel Pahud auf. Darüber hinaus konzertierte er an drei Abenden mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Andris Nelsons. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits in weitere bedeutende Säle und Kathedralen Europas, darunter das Müpa Budapest, die Essener Philharmonie, die Kathedrale von Pisa, der Freiberger Dom, der Limburger Dom, das Freiburger Münster und St. Michaelis Hamburg. Internationale Konzertreisen führten ihn zudem nach England, wo er u.a. in York Minster, Westminster Abbey, Liverpool Anglican Cathedral und Southwark Cathedral in London auftrat. Zudem war er bei zahlreichen namhaften Orgelfestivals zu Gast.
"Erfrischend", "atemberaubend", "gehaltvoll und anspruchsvoll", "großartig" – sein 2026 beim Label Regent Records erschienenes Debütalbum wurde vom Magazin Gramophone begeistert rezensiert und in der Juniausgabe 2026 in die Editor’s Choice aufgenommen. Auf dem Album Sonority legt Jan Liebermann ein abwechslungsreiches Programm mit bedeutenden Werken aus dem Kernrepertoire für Orgel von Hollins, Dupré, Bach (Bearbeitung: Karg-Elert), Eben und Duruflé vor. Aufgenommen wurden die Werke auf der Father-Willis-Orgel der Kathedrale von Salisbury.
Jan Liebermann ist 1. Preisträger der Northern Ireland International Organ Competition 2024, 1. Bundespreisträger in der Kategorie Orgel solo beim Wettbewerb Jugend musiziert 2021 mit Höchstpunktzahl, 2. Preisträger des Internationalen Orgelwettbewerbs Wuppertal 2023 und Preisträger der International Young Organist Competition Moscow 2020, des ersten Internationalen Orgelwettbewerbs Deidesheim 2020 und des Concours International d’Orgue de Dudelange 2023. Des Weiteren ist Jan Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben und er erhielt 2021 ein Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung Berlin. Im Herbst 2025 erhielt er als erster Organist seit Einführung des Preises im Jahr 1998 den Förderpreis Deutschlandfunk, der ihm im Rahmen des Musikfestes Bremen verliehen wurde.
Saison 2026/27
„Es ist erfrischend, auf einen Organisten von solcher Reife und technischer Meisterschaft wie den jungen deutschen Musiker Jan Liebermann zu stoßen... Ein herausragendes Debütalbum, sehr empfehlenswert.“
Gramophone, Juni 2026
„Dieses beeindruckende Debütalbum des jungen deutschen Organisten SONORITY Jan Liebermann wurde im vergangenen Jahr aufgenommen, als er erst 19 Jahre alt war. Seine bemerkenswerte Souveränität zeigt sich deutlich in der Art und Weise, wie er den musikalischen Aufbau in Alfred Hollins’ „Concert Overture No. 3“ gestaltet.“
BBC Music Magazine, Mai 2026
„Mit nicht mal 20 Jahren ist Jan Liebermann schon einer der vielversprechendsten Künstler seiner Generation.“
Deutschlandfunk Kultur, 4.8.2025
„...der junge Weltstar an der Orgel“
Berliner Zeitung, 8.10.2025
„Noch keine 20 Jahre alt, demonstriert Jan Liebermann bereits höchst eindrucksvoll, was auf der Orgel als dem technisch anspruchsvollsten aller klassischen Instrumente im Hinblick auf die musikalische Gestaltung möglich ist. Neben dem Umstand, dass er seine Konzerte immer auswendig spielt, besticht er mit einer Virtuosität, die dank seines elanvollen, aber auch kontemplativen, berührenden Spiels zu musikalisch feingliedrig durchdachten und technisch brillanten Interpretationen führt. Daneben ist Jan Liebermann sehr erfolgreich auf Social Media aktiv und weckt neues Interesse für Orgelmusik bei einem jungen Publikum, das zuvor wenig mit dem Instrument anzufangen wusste.“
Jury des Förderpreises Deutschlandfunk - Deutschlandfunk-Musikredaktion und Leitung des Musikfest Bremen
Organ Recital at York Minster | Jan Liebermann
Dupré: Complete Performance of the Trois Préludes et Fugues Op. 7 & Op. 36 | Jan Liebermann
Dupré: Cortège et Litanie | Jan Liebermann | Berliner Philharmoniker