Das Trio spielt ein breites Repertoire, das von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen und Projekten (z. B. beim Verbier Festival, Berliner Festspiele, Wigmore Hall oder beim Heidelberger Frühling) reicht.
Trio Gringolts / Power / Altstaedt

Programm
Programm I:
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur KV 563
Gideon Klein: Streichtrio
Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll op. 9/3
Programme II: “All-Beethoven”
All String Trios of Ludwig van Beethoven on two evenings - (or selections on one evening)
Programm III: „Schönberg-Rihm“
Arnold Schönberg: Streichtrio op. 45
Wolfgang Rihm: Musik für drei Streicher
Programme IV: “Music for 3 Strings”
Henry Purcell Fantasia (3’)
Roman Haubenstock-Ramati String Trio No. 1 Ricercari (5’)
Luigi Boccherini Last movement from Trio in C Minor for Violin, Viola and Cello Op. 14 No. 2 (3’)
Anton Webern Satz for String Trio, Op. Posth (3’)
Henry Purcell Prelude from The Fairy Queen (2’)
György Kurtág One movement from Signs, Games and Messages (2’)
Sándor Veress One movement from Trio for Violin, Viola and Cello (9’)
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Henry Purcell Curtain Tune on a Ground from Timon and Athens (3’)
Jean Sibelius One movement from Trio in G Minor for Violin, Viola and Cello (8’)
Johann Sebastian Bach 3 Part Sinfonia No. 10 BWV 796 & No. 11 BWV 797 (4’)
Zoltán Kodály Intermezzo for String Trio (6’)
Sándor Veress Tancok (5’)
Wolfgang Rihm Last movement from Musik für Drei Streicher (12‘)
Mitwirkende
Ilya Gringolts
Expressiver, kompromissloser als Gringolts kann man kaum Geige spielen. Süddeutsche Zeitung
Lawrence Power
Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart und ist als Solist und Kammermusikpartner weltweit gefragt. Er ist Gründer des Viola Commissioning Circle und hat durch sein leidenschaftliches Eintreten für Neue Musik das Repertoire für Viola um zahlreiche Werke der besten zeitgenössischen Komponisten erweitert. So hat Power unter anderem Werke von Thomas Adès, Julian Anderson, Gerald Barry, Alexander Goehr, David Philip Hefti, Anders Hillborg, James MacMillan, Cassandra Miller und Mark-Anthony Turnage uraufgeführt.
Als künstlerische Reaktion auf die Coronavirus-Krise konzipierte Lawrence Power die Lockdown Commissions. Er gab kurze Solowerke u.a. bei Huw Watkins, Esa-Pekka Salonen, Erkki-Sven Tüür, Martyn Brabbins und Garth Knox in Auftrag. Videoaufnahmen der Werke wurden in berühmten, während der Corona-Pandemie geschlossenen Konzertsälen oder an außergewöhnlichen Orten Großbritanniens gedreht und in den sozialen Medien veröffentlicht. Das Projekt schaffte es auf die Shortlist der South Bank Awards 2021 (Kategorie Klassik). Nach dem Erfolg dieser Kurzfilme gründete Lawrence zusammen mit der Filmemacherin Jessie Rodger die Produktionsfirma Âme für Filme, die die Grenzen zwischen Musik und anderen Kunstformen ausloten. Âme Productions wird im Dezember 2022 im Southbank Centre Fathom präsentieren, ein außergewöhnliches Konzerterlebnis, das Alte und Neue Musik, Live-Performance, filmische Projektion und komplexes 360-Grad-Sounddesign miteinander verbindet.
In der Saison 2022/23 wird Lawrence das Hillborg-Violakonzert mit dem Schwedischen Rundfunkorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt und der Dresdner Philharmonie aufführen. Weitere Highlights sind Konzerte mit dem Finnischen Rundfunk, dem Rotterdam Philharmonic und dem Brussels Philharmonic Orchestra sowie mit dem Münchner Kammerorchester und dem MDR Rundfunkchor.
Im vergangenen Jahrzehnt hat sich eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern höchsten internationalen Ranges entwickelt, vom Chicago und Boston Symphony Orchestra über das Royal Concertgebouw Amsterdam bis zum Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Chamber Orchestra of Europe. Play & lead- Programme – wie zuletzt bei der Australian National Academy of Music, der Camerata Zürich, beim Norwegian Chamber Orchestra oder bei seinem eigenen, 2018 gegründeten Kammerorchester Collegium – leitet Power nicht nur als Bratscher, sondern auch von der Geige aus. Als Kammermusiker arbeitet er regelmäßig mit Steven Isserlis, Nicholas Altstaedt, Simon Crawford-Phillips, Antti Siirala, Vilde Frang, Maxim Vengerov oder Joshua Bell zusammen. Darüber hinaus ist er Mitglied des Nash Ensembles.
Power war Artist in Residence beim Aalborg Symphony Orchestra, beim Bergen Philharmonic Orchestra und bei Turner Sims Southampton und war bereits 12 Mal bei den BBC Proms zu Gast. Wegen seiner durchdachten und innovativen Programmgestaltung wird Power regelmäßig als Kurator von Konzerthäusern und Festivals eingeladen, u.a. für eine Konzertreihe am Londoner Kings Place. Last but not least ist Power Gründer und künstlerischer Leiter des West Wycombe Chamber Music Festivals, das 2021 sein zehnjähriges Bestehen feierte.
Im Jahr 2020 wurde Lawrence Power für die herausragende Qualität und den Umfang seiner Arbeit als Solokünstler mit dem Instrumentalist Award der Royal Philharmonic Society geehrt. Seit 2021 ist er für fünf Jahre Associate Artist der Londoner Wigmore Hall.
Lawrence Power ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste und gibt weltweit Meisterkurse, unter anderem beim Verbier Festival. Er spielt eine seltene Viola von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1590) sowie eine Bratsche der Gebrüder Amati aus dem Jahr 1580, eine Leihgabe der Karolina Blaberg Stiftung.
Bleiben Sie auf dem
Nicolas Altstaedt
Der deutsch-französische Cellist widmet sich als Solist, Dirigent und künstlerischer Leiter einem breiten Repertoire von Alter bis zeitgenössischer Musik. Nach seinem Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival folgten Auftritte u. a. mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter Teodor Currentzis, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Ingo Metzmacher, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Robin Ticciati, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Lahav Shani, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Philippe Herreweghe. In historisch informierter Spielweise konzertiert er regelmäßig mit Ensembles wie Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini, B’Rock mit René Jacobs und La Cetra unter Andrea Marcon. Als Dirigent pflegt er enge Partnerschaften mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Münchener Kammerorchester. Komponisten, mit denen er bereits zusammenarbeitete, sind u. a. Thomas Adès, Jörg Widmann und Fazıl Say. 2012 wurde er von Gidon Kremer zum künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Lockenhaus und 2014 von Ádám Fischer zum künstlerischen Leiter der Haydn Philharmonie ernannt. 2010 wurde ihm der Credit Suisse Award verliehen.
