„Beautiful Trouble“ ist eine abendfüllende Komposition, die wie ein Musiktheaterstück funktioniert mit Videoclips auf einer bühnengroßen Leinwand, aktiver Beleuchtung, szenischer Bewegung (und gesungenen Passagen) der Vier, instrumentalen und elektronischen Klängen. Die Kraft der Live-Performance soll sich mit der Hypnose des Bildschirms verbinden, um die Grenze zwischen Hyperrealität und Fiktion zu verwischen.
Beautiful Trouble
JACK Quartet x Natacha Diels

Konzept
Im Auftrag des Banff Centre for Arts and Creativity, TIME:SPANS & New York State Council on the Arts
Premiere New York, 15.03.2024
Programm
Episode 1: On Monday
Eine Überfülle an Farben, Video und Klang prägt den Verlust des eigenen Selbst und den Realitätsverlust der als Marionetten dargestellten Musiker. Die Realität kehrt plötzlich wieder an ihren Platz zurück, und das Quartett tritt in einem exklusiven Restaurant auf.
Episode 2: Nightmare for JACK (ein Ballett)
Choreografie und Musik treten in einen Kontrapunkt zueinander. Wie in Träumen wechseln sich Momente der Normalität und der Befremdlichkeit abrupt ab. Die Episode mündet in einem langen, langsamen Übergang zu Episode 3.
Episode 3: Sometimes It’s the Last Time
Am Lagerfeuer sitzend spielt das Quartett ruhige, wunderschöne Streicherstücke – ganz ohne elektronische Klänge. Die Musik verwandelt sich in ein Kinderspiel mit Banjo-Musik, bevor sich das Quartett schlafen legt.
Episode 4: An Incredible Easy Method That Works For All (Auto-Pilot)
Das Quartett erkundet durch Musik und Handlung die Fähigkeit zur Selbstautomatisierung. Der Autopilot wird zur Navigation eingesetzt, um den Fokus auf übergeordnete Aspekte des Geschehens zu richten und bei übermäßiger Monotonie oder körperlicher Belastung zu unterstützen.
Episode 5: Beautiful Trouble
Bei einem langen Morgenspaziergang durch eine grasbewachsene Landschaft begibt sich das Quartett auf die Suche nach dem schwer fassbaren „Schönen“.
Mitwirkende
JACK Quartet
Christopher Otto, Violine
Austin Wulliman, Violine
John Pickford Richards, Viola
Jay Campbell, Violoncello
Natacha Diels
Natacha Diels’ Arbeit verbindet choreografierte Bewegungen, Videoanimation, instrumentales Spiel und zynisch-verspielte Elemente zu Welten voller Neugier und Unbehagen. Zu ihren jüngeren Arbeiten gehören „Papillon and the Dancing Cranes“ für Baukräne und einen riesigen Schmetterling (Borealis Festival 2018, Dear Antwerp 2021) sowie „Somewhere Beautiful“, ein Soloprojekt, das 2022 beim Klangspuren Festival uraufgeführt wurde.
Mit einem Schwerpunkt auf Collage, Zusammenarbeit und dem Ritual des Lebens als Kunst wurden Natachas Kompositionen als „ein Märchen für eine zerbrochene Welt“ (Music We Care About) und als „die lebendigste Musik des Abends“ (LA Review of Books) beschrieben.
Natacha ist Gründungsmitglied des Komponist:innen- und Performer:innenkollektivs Ensemble Pamplemousse, das 2003 gegründet wurde. Pamplemousse widmet sich besonderen Formen der zeitgenössischen Musikkomposition – von komplexem, virtuosem Instrumentalspiel über experimentelles Theater bis hin zu elektronischen und robotischen Performances. Sie lehrt an der University of Pennsylvania.
Technik
Dauer: 75 Minuten
Bevorzugte Spielstätten:
Blackbox, Guckkastenbühne oder Thrust Stage (Arena-/Vorsprungbühne)
Kapazität: 200–600 Plätze
Große Projektionsfläche sowie vorhandene Lichttechnik
Tourneebesetzung: 5 Personen
Technische Anforderungen: Siehe Technical Rider
Bühnenpläne: Auf Anfrage erhältlich