Bas Wiegers

Dirigent

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Biografie

Mit Esprit und undogmatischer Offenheit empfiehlt sich Bas Wiegers am Pult renommierter europäischer Orchester und Solistenensembles. Für seine detailgenaue Arbeit schöpft der Dirigent aus seiner langjährigen Erfahrung als Geiger und seiner fundierten Repertoirekenntnis vom Barock bis zur Musik von heute.

In seiner niederländischen Heimat arbeitete Bas Wiegers unter anderem mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest, Rotterdam Philharmonic und an der Seite von Peter Eötvös mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Darüber hinaus gastierte er beim SWR Symphonieorchester, WDR Sinfonieorchester, Estonian National Symphony Orchestra, bei der Britten Sinfonia, dem Ensemble Modern, Ensemble Resonanz, an der Oper Köln und auf Festivals wie November Music, Holland Festival, Wiener Festwochen, Wien Modern, Huddersfield Contemporary Music Festival, London Almeida Festival, Aldeburgh Music Festival und Acht Brücken in Köln.

In der Saison 2020/21 prägt er als „seelenverwandter“ Künstler die gleichnamige Reihe des Muziekgebouw in Amsterdam: Dort gastiert er mit dem AskoSchönberg Ensemble, dem SWR Vokalensemble und dem Klangforum Wien, dessen Erster Gastdirigent er seit September 2018 ist. Das Klangforum dirigiert er zudem beim Transart Festival Bolzano, in Wien, in Graz und erstmals beim Prague Spring Festival. An der Opéra national de Lorraine leitet er Brittens Turn of the Screw und mehrere Sinfoniekonzerte; auch steht er zum ersten Mal am Pult des Radio-Sinfonieorchesters Berlin.

Seine für 2020 geplanten Debüts an der Oper Stuttgart (Death in Venice) und der Flämischen Oper (KOMA) mussten coronabedingt ausfallen, so auch die Klagenfurter Uraufführung von Sciarrinos neuer Oper Il canto s’attrista, perché?, die unter Bas Wiegers Leitung quasi komplett einstudiert war.

Bas Wiegers ist ein geschätzter Partner für Komponisten wie Louis Andriessen, Georges Aperghis, Georg Friedrich Haas, Helmut Lachenmann, Salvatore Sciarrino und Rebecca Saunders.

Im Anschluss an seine musikalische Ausbildung in Amsterdam und Freiburg widmete sich Bas Wiegers zunächst seiner erfolgreichen Karriere als Geiger mit Schwerpunkt in der historischen Aufführungspraxis. 2009 wurde er mit dem Dirigentenstipendium der Kersjes Foundation ausgezeichnet. Es folgten Assistenzen von Mariss Jansons und Susanna Mälkki beim Royal Concertgebouw Orchestra, die ihn darin bestärkten, sich gänzlich auf das Dirigieren zu konzentrieren.

Saison 2020/2021

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Resonanz

Wiegers Könnerschaft offenbarte sich nach der Pause in Chronochromie. Seine Tempi waren schnell und zwangen die herausragenden Schlagzeuger ein ums andere Mal zu irrwitzig virtuosem Spiel. Das galt auch für die solistisch besetzten Streicher im sechsten Satz Épôde. Hier behielt Wiegers die Übersicht und schaffte es mit seinem Dirigat selbst die einzelnen Hauptstimmen der unterschiedlichen Vogelgesängen nachempfundenen Motive hervorzuheben.
Michael Klier, bachtrack.com ,02.12.2019

Bas Wiegers bewies einmal mehr, dass er bei schwierigen Partituren die Übersicht bewahren und die wesentlichen Stimmen herausbringen kann. Damit machte er diesen Aperghis-Abend zu einem zwar intensiv anstrengenden aber auch tiefsinnig bleibendem Hörerlebnis und Kunstgenuss.
Michael Klier, bachtrack.com, 26.04.2019

Was das KSO unter dem feurigen Bas Wiegers für diesen unbefriedeten, von Dämonen durchschwommenen Klangfluss mit seiner sich aubäumenden, tonalen Gischt zwischen bodenloser Nacht und beißender Grelle leistet, bringt des Komponisten Kniefall abschließend zum Ausdruck.
Irina Lino, Kronen Zeitung, 30.03.2019

Die Leistungen des Ensembles, der Musiker und von Dirigenten Bas Wiegers können gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Martin Gasser, Kleine Zeitung, 30.03.2019

Aber der wahre Wahnsinn ist diese Musik. Klar hat sich Haas nach der Premiere niedergekniet, um dem von Bas Wiegers geleiteten Orchester für seine Sonderleistung zu danken. Im Graben gibt es ja auch kein Licht, der Dirigent muss sich auf seine mentalen Übertragungskräfte verlassen.
Michael Cerha, Der Standard, 30.03.2019

Der Dirigent Bas Wiegers sorgt für einen kraftvollen und dennoch transparenten Orchesterklang. Er weiß mit den dramatischen Linien und dem fließenden Rhythmus umzugehen und wird auch der Deutlichkeit und dem Humor in Poulencs Musik gerecht. 
Mark Duijnstee, Operanederland.nl

Als Gegenstück fungierte Karl Amadeus Hartmanns “Concerto funèbre”, in dem das Klangforum Wien unter Bas Wiegers die katzenhafte Geschmeidigkeit und glühende Intensität der Geigerin Patricia Kopatchinskaja widerspiegelte: ein beklemmender Reißer.
Die Presse

Andriessens Musik schließlich, vom niederländischen Neue Musik-Ensemble Asko/Schönberg unter Bas Wiegers (…) mit hinreißender rhythmischer Präzision und Virtuosität gespielt, hat ebenfalls eine gewinnende Außenhaut: Da wechseln üppiger Bigband-Sound und repetitiver Minimalismus einander ab, der schon geeignet ist, den Zuhörer in eine meditative Trance zu befördern.
Kölner Stadtanzeiger

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Repertoire

Programmvorschläge

RAVEL Ma Mère l´Oye
RAUTAVAARA Cantus Arcticus
KODALY Tänze aus Galanta
IVES Three Places in New England
ROSSINI La Gazza Ladra Ouverture
BEETHOVEN Konzert für Violine
STRAVINKY Pétrouchka
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