Jonathan Stockhammer

Dirigent

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CR Marco Borggreve

Termine

23.09. 16:30
Romanian Athenaeum

Bela Bartok,  Divertimento
György Ligeti,  Violin Concerto
György Ligeti,  Concert Românesc
Paul Hindemith,  Nobilissima Visione

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Mahler Chamber Orchestra
Jonathan Stockhammer, Dirigent

27.10. 19:30
Komische Oper Berlin

Philip Glass,  Satyagraha

Jonathan Stockhammer, Dirigent

31.10. 18:00
Komische Oper Berlin

Philip Glass,  Satyagraha

Jonathan Stockhammer, Dirigent

02.11. 20:00
Komische Oper Berlin

Philip Glass,  Satyagraha

Jonathan Stockhammer, Dirigent

05.11. 18:00
Komische Oper Berlin

Philip Glass,  Satyagraha

Jonathan Stockhammer, Dirigent

10.11. 20:00
Komische Oper Berlin

Philip Glass,  Satyagraha

Jonathan Stockhammer, Dirigent

24.11. 20:00
Congresshalle, Saarbrücken

Francis Poulenc,  Les Bische, Ballet Suite
Rolf Riehm,  Die Tode des Orpheus
Claude Debussy,  Jeux
Claude Debussy,  "Ibéria"

Lawrence Zazzo, Countertenor
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Jonathan Stockhammer, Dirigent

01.12. 19:45
Göttinger Stadthalle

Wolfgang Amadeus Mozart,  Divertimento Es-Dur KV 113
Nino Rota,  Divertimento Concertante für Kontrabass und Orchester
Bela Bartok,  Divertimento
Ludwig van Beethoven,  Sinfonie Nr. 8

Göttinger Symphonie-Orchester
Jonathan Stockhammer, Dirigent

Biografie

Jonathan Stockhammer ist innerhalb weniger Jahre zu einem weltweit gefragten Dirigenten geworden. Er studierte zunächst Chinesisch und Politologie, später Komposition und Dirigieren in seiner Heimatstadt Los Angeles. Noch während des Studiums sprang er für eine Reihe von Konzerten beim Los Angeles Philharmonic ein. In der Folge wurde er eingeladen, dem Chefdirigenten Esa-Pekka Salonen zu assistieren. Mit Abschluss seiner Studien zog er nach Deutschland um und entwickelte enge künstlerische Beziehungen zu bekannten europäischen Ensembles wie Ensemble Modern, Collegium Novum Zürich und Ensemble Resonanz. Sowohl in der Welt der Oper, als auch der klassischen Symphonik und der zeitgenössischen Musik hat er sich einen Namen gemacht. Als ein hervorragender Kommunikator bringt er sowohl ein besonderes Talent für die Moderation von Konzerten mit als auch dafür, mit den verschiedensten Mitwirkenden auf Augenhöhe zu arbeiten – ob mit jugendlichen Musikern, jungen Rappern oder Stars wie Bully Herbig und den Pet Shop Boys.

Die Oper spielt eine zentrale Rolle in Jonathan Stockhammers musikalischen Aktivitäten. Die Liste seiner Operndirigate, darunter Die Dreigroschenoper, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Sciarrinos Luci mie traditrici und Monkey: Journey to the West von Damon Albarn, weist ihn als Dirigenten aus, der komplexe Partituren und spartenübergreifende Produktionen als willkommene Herausforderung begreift und meistert. Regelmäßig zu Gast war er seit 1998 an der Opéra de Lyon, wo er unter anderem die französische Erstaufführung von Dusapins Faustus, The Last Night leitete. 2009 führte er mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart zwei Werke Wolfgang Rihms auf, Proserpina und Deus Passus. Im Pariser Théâtre du Châtelet begeisterte er 2010 in Sondheims A Little Night Music mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Im Februar 2013 gab er sein Debüt an der New York City Opera in Thomas Adès‘ Powder her Face. Im Frühjahr 2016 war er erstmalig für eine Neuproduktion von Peter Eötvös‘ Tri Sestri (Drei Schwestern) an der Wiener Staatsoper zu Gast und hob bei den Schwetzinger Festspielen Georg Friedrich Haas‘ neue Oper Koma aus der Taufe. Er gab jüngst seine Debüts am Theater Basel mit Philip Glass’ Satyagraha in einer Produktion von Sidi Larbi Cherkaoui und bei den Wiener Festwochen.

Im symphonischen Bereich hat Jonathan Stockhammer zahlreiche renommierte Klangkörper geleitet. Dazu zählen das Oslo Philharmonic Orchestra, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Sydney Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra und die Tschechische Philharmonie. Er war auf Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Donaueschinger Musiktagen, der Biennale in Venedig und Wien Modern zu Gast. 

Für Produktionen, die sich den gängigen Kategorisierungen entziehen, hat Jonathan Stockhammer eine besondere Vorliebe. Dazu gehören Greggery Peccary & Other Persuasions, eine CD mit Werken von Frank Zappa mit dem Ensemble Modern (RCA, 2003), die mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde, sowie Konzerte und eine Einspielung des neuen Soundtracks zu Sergei Eisensteins Film Panzerkreuzer Potemkin von und mit den Pet Shop Boys. Die von ihm dirigierte Liveaufnahme The New Crystal Silence mit Chick Corea, Gary Burton und dem Sydney Symphony Orchestra erhielt 2009 einen Grammy. Sehr erfolgreich war auch seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Saul Williams für Said the Shotgun to the Head, eine Komposition von Thomas Kessler, die Jonathan Stockhammer mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem RSO Stuttgart und Oslo Philharmonic zur Aufführung brachte.

Unter den Highlights seiner Saison 2017/2018 sind sein Debüt an der Komischen Oper Berlin mit Philip Glass’ Satyagraha, Musiktheater-Produktionen am Theater Bern und am Teatro Massimo Palermo, sein Debütkonzert mit dem Mahler Chamber Orchestra sowie Wiedereinladungen u.a. zum Orchestre Philharmonique de Radio France und Ensemble Modern.      

Saison 2017/2018

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