Über Berlioz‘ La Damnation deFaust an der Oper Stuttgart, Juni 2018:

Das schwedische Malmö Symfoniorkester unter Leitung des erfahrenen französischen Dirigenten Marc Soustrot lotet den Reichtum von Berlioz’ romantischer Komposition aus.
Sächsiche Zeitung, Rainer Kasselt, 04.06.2018

Über Jeanne d'Arc au bûcher im Opernhaus Frankfurt, Juni 2017:

Die musikalische Leitung liegt in den kundigen Händen von Marc Soustrot, der vom seltenen Instrument, dem jaulenden Ondes Martenot, bis hin zum unschuldigsten französischen Volkslied im Verein mit dem Frankfurter Museumsorchester eine große Leistung abliefert.
Musik Heute, Bettina Boyens, 12.6.2017

Marc Soustrot dirigiert umsichtig und stilgenau.
Frankfurter Rundschau, Hans-Klaus Jungheinrich, 12.6.2017

Die Klammer zu beiden Werken und den dramatischen Entwicklungsstrang garantiert Marc Soustrot am Pult durch seine konsequent kompromisslos differenzierte wie klangmächtige Interpretation.
klassik.com, Christiane Franke, 11.6.2017

Über Gounods Faust an der Oper Stuttgart, Oktober 2016:

Marc Soustrot trifft am Pult des Staatsorchesters sehr gut den luftigen, leichten Gounod-Ton – ganz besonders dort, wo dieser fast schon nach Jacques Offenbach klingt. Soustrot schafft Fluss, Glanz, Geschmeidigkeit, klare Konturen und Orientierung. Außerdem liefert er den Sängern fast maßgeschneiderte Lautstärkegrade.
Stuttgarter Nachrichten, Susanne Benda, 2.11.2016

Dirigent Marc Soustrot und das Stuttgarter Staatsorchester liefern eine Deutung, die im Laufe der drei Stunden Kurzweil immer besser wird. Das sehnige Klangbild, der oft gehetzte Puls, die beherzt ausgestellte Drastik, die duftige Lyrik – alles da und logisch entwickelt.
Münchner Merkur, Markus Thiel, 2.11.2016

Musikalisch steht diese Aufführung nämlich auf einem hohen Niveau. Das Staatsorchester Stuttgart musiziert die Partitur wie aus einem Guss und betont leidenschaftlich-schwelgerisch. Insbesondere die melodische Fülle triumphiert in überwältigender Weise bei dieser durchdachten Wiedergabe. (…) Echte Empfindung kann Soustrot mit dem Staatsorchester Stuttgart glänzend verdeutlichen – auch der Kirchenmusiker Gounod kommt zu seinem Recht. (…) Marc Soustrot gelingt dabei die feine Balance zwischen orgiastischer Besessenheit und unnahbarer Askese. (…) Dem Gespür für Klangfarben lässt Marc Soustrot mit dem Staatsorchester Stuttgart freien Lauf.
Der neue Merker, Alexander Walther, 2.11.16

Der famose Kapellmeister Soustrot, sein glänzend aufgelegtes Orchester, der von Johannes Knecht prachtvoll präparierte Staatsopernchor, sie stürmen durch Gounods Partitur wie in einem Festrausch: Schnell, gelenkig, leicht und witzig tönt das, doch machtvoll aufrauschend, mit dunkel dröhnendem Posaunenton, wenn es ernst wird - etwa in der Fluch-Szene, wenn der aus dem Krieg heimgekehrte Valentin auf öffentlichem Platz unter den Augen aller stirbt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eleonore Büning, 1.11.2016

Über Strauss' Rosenkavalier an der Oper Stuttgart, April 2015:

Marc Soustrot, unser Lieblingsdirigent aus Frankreich, erreichte hier seine gewohnte Topform, für die er von den Musikern geliebt wird: Präzision und Freiheit, Eleganz und Brutalität, Charme und Schmäh, all das, was Strauss in diese „Komödie für Musik“ hineingeschrieben hat, ruft er ab. Und etwas kommt hinzu, das andere Dirigenten hier am Ort selten schenken: Herz.
Stuttgarter Zeitung, Götz Thieme, 14.4.2015

Am Pult des mit samtig verschmelzenden Streichern und mit konzentriert und präzise aufspielenden Bläsern glänzend besetzten Staatsorchesters hält Marc Soustrot die Fäden dessen in der Hand, was Richard Strauss dem Stück als wienerisches Kolorit mitgegeben hat: Das walzt, das bäumt sich auf, und das zieht sich, wo dies angemessen ist und der Verständlichkeit des Gesungenen dient, auch mal ins Leise zurück. Es ist kein spektakulärer, wohl aber ein sehr genau gelesener und klangfarblich sauber ausgearbeiteter Strauss, der da zu hören ist: Musik mit Lust und Verstand.
Stuttgarter Nachrichten, Susanne Benda, 14.4.2015

Über Debussys Pelléas et Mélisande an der Semperoper Dresden, Januar 2015:

Auch wenn man spätestens seit der Götterdämmerung in Stuttgart wusste, dass Marc Soustrot weit mehr als ein einfacher "Repertoire-Dirigent" ist, überraschte er durch die Intensität der Nuancen, Farben und Emotionen seiner Interpretation. Außerdem dirigierte er mit der Staatskapelle Dresden eines der besten Orchester der Welt; dessen kristallklarer Klang hob jede Feinheit des Werkes, jedes Solo magisch hervor (insbesondere jene der ersten Stimmen der Streicher, der Flöte, der Oboe und der Klarinette). Ein besonderer Abend!

1.2.2015, Anaclase

Am Pult der Sächsischen Staatskapelle, die sich bemerkenswert beteiligt für die Interpretation einsetzt, musiziert der französische Dirigent Marc Soustrot diskret und mächtig. So einfühlsam, dass sich die kurzatmige Thematik der Partitur doch zu großen Bögen summiert.
29.1.2015, Der Tagespiegel, Sybill Mahlke

(...) die Staatskapelle [lässt die Musik] unter Marc Soustrot wirklich wunderbar einfühlsam aus dem Graben aufsteigen. So hauchzart atmend, so pastellfarben delikat habe ich Debussys Oper selten erlebt. Wobei Soustrot durchaus auch mit zwingenden Steigerungen für dramatische Spannung sorgte, wo das gefordert ist. Ein starkes Dirigat.
24.1.2015, Die Deutsche Bühne

Über Wagners "Götterdämmerung", Staatsoper Stuttgart, 2013:

Exzellent spielt das Orchester, das mit seinem Dirigenten nach der zweiten Pause schon mit stehenden Ovationen bedacht wird. Tatsächlich entfaltet es einen in schönsten Farben glänzenden Orchesterklang, im Blech makellos und in allen Registern klangschön und rein. Marc Soustrot, der in Stuttgart schon mehrfach als Orchesterleiter brilliert hat, lässt in allen dynamischen Facetten spielen, deckt aber auch an lauten Stellen die Sänger nicht zu. Dem dramatischen Atem der Musik lässt er eindrucksvoll freien Lauf.
online musik magazin, 3.2.2013

Die Musiker spielten unter der sehr versierten Leitung von Marc Soustrot hoch konzentriert, mit enormer Intensität und Klangpracht und setzten die Intentionen des Dirigenten hervorragend um. (...) Wie er die verschiedenen Leitmotive in all ihren Verästelungen, Verzahnungen und Abwandlungen prägnant auslotete und gegenüberstellte, war dann auch absolut genial.
der opernfreund, 1.2.2013