Marc Soustrot

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CR Nikolaj Lund

„Marc Soustrot, unser Lieblingsdirigent aus Frankreich, erreichte hier seine gewohnte Topform, für die er von den Musikern geliebt wird (…). Und etwas kommt hinzu, das andere Dirigenten (…) selten verschenken: Herz.“ Stuttgarter Zeitung

Marc Soustrot gilt als Spezialist für die französische Orchesterliteratur. Seit Beginn seiner Karriere beschäftigt er sich zudem eingehend mit zeitgenössischer Musik. Als Chefdirigent und künstlerischer Leiter war er beim Orchestre Philharmonique des Pays de la Loire (1976 bis 1994), beim Beethoven Orchester Bonn (1995 bis 2003), beim Het Brabants Orkest Eindhoven (1996 bis 2006) sowie beim Malmö Symfoniorkester (2011 bis 2019) tätig. Darüber hinaus ist er seit 2015/16 Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Aarhus, der Kulturhauptstadt Europas 2017.

Als Gastdirigent leitete Marc Soustrot unter anderem die Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, die Bamberger Symphoniker, das English Chamber Orchestra, das Danish Radio Symphony Orchestra, das Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, das Residentie Orkest Den Haag und die Philharmonischen Orchester von Stockholm, Kopenhagen, Oslo, Helsinki, Luxemburg, Barcelona, Warschau und Tokio.

Marc Soustrot hat sich durch seine jahrelange Erfahrung im Opernbereich ein großes Repertoire an Werken, darunter Don Giovanni, Carmen, Werther, Pelléas et Mélisande, Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Jacques Offenbach, aber auch Wagners Ring des Nibelungen und Alban Bergs Wozzeck, erarbeitet. Sehr erfolgreich leitete er auch jüngere Werke, darunter Ernst Kreneks Oper Karl V. Dabei dirigierte er an Häusern wie der Opéra de Monte-Carlo, dem Teatro Real Madrid, dem Grand Théâtre de Genève, La Monnaie de Munt Brüssel, am Kongelige Teater Kopenhagen, der Oper Frankfurt und der Norske Opera Oslo.

Für die Interpretation von Poulencs Les Dialogues des Carmelites wurde er 2012 sowohl an der Königlichen Oper Stockholm als auch an der Staatsoper Stuttgart vom Publikum gefeiert; das Werk dirigierte er im Februar 2019 in Stockholm wieder höchst erfolgreich. In Stuttgart war er in den vergangenen Spielzeiten mit Götterdämmerung, Siegfried, DerRosenkavalier und Carmen zu Gast; Gounods Faust wird er dort in der Saison 2019/20 erneut leiten. 2015 gab er sein erfolgreiches Debüt an der Semperoper Dresden mit der Neuinszenierung von Debussys Pelléas et Mélisande (Regie: Álex Ollé/La Fura dels Baus); seine Arbeit mit Álex Ollé setzte er 2017 bei Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher an der Oper Frankfurt fort. Zuletzt dirigierte er Berlioz‘ Damnation de Faust auf einer aufsehenerregenden Tournee mit Sophie Koch, Paul Groves, Bryn Terfel, dem Malmö Symfoniorkester und dem MDR-Rundfunkchor in Dresden, Antwerpen, Amsterdam und Hamburg. Der MDR-Rundfunkchor ist auch bei der Aufführung von Berlioz‘ Requiemvertonung, der Grande Messe des Morts, im November 2019 am Gewandhaus zu Leipzig mit von der Partie. Mit dem Werk debütiert der Franzose am Pult des MDR-Sinfonieorchesters.

Marc Soustrot leitete mehrere preisgekrönte CD-Produktionen. Seit 2013 erscheinen bei Naxos nach und nach seine Einspielungen des gesamten sinfonischen Werkes von Camille Saint-Saëns mit dem Malmö Symfoniorkester. 2008 wurde er mit dem Titel Chevalier de la Légion d’Honneur geehrt.

Gebürtig in Lyon studierte Marc Soustrot bis 1969 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Posaune und Klavier, bevor er seine musikalische Ausbildung als Dirigent bei Manuel Rosenthal in Paris fortsetzte.

Saison 2019/20

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