Bernard Foccroulle

Orgel

kontakt

Kerstin Alt

ka(at)karstenwitt.com

+49 30 214594-235

General Management

bernard-foccroulle

Termine

18.12. 20:00
Kölner Philharmonie

Werke von Francisco Correa de Arauxo, Alessando Grandi, François Couperin, Dietrich Buxtehude, Bernard Foccroulle, Abou Khalil El-Kabani, Rahbani und Moneim Adwan

Bernard Foccroulle, Orgel
Alice Foccroulle, Sopran / Koloratursopran
Moneim Adwan, Laute

09.03. 00:00
Svenska Margaretakyrkan Oslo

Bernard Foccroulle, Orgel

Biografie

Bernard Foccroulle, geboren 1953 in Liège (Belgien), begann Mitte der siebziger Jahre seine internationale Karriere als Organist mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Er hat viele Werke uraufgeführt, u.a. von Philippe Boesmans, Brian Ferneyhough, Betsy Jolas, Xavier Darasse, Jonathan Harvey und Pascal Dusapin. Ebenso intensiv widmet er sich dem Orgelwerk von Bach und der Norddeutschen Schule und interpretiert regelmäßig Werke von Komponisten wie Scheidemann, Buxtehude, Tunder, Weckmann, Böhm, Reincken und Bruhns. In den 1980er Jahren war Bernard Foccroulle Mitglied des Ricercar Consort, das sich hauptsächlich der deutschen Barockmusik verschrieb. Seitdem hat sich Bernard Foccroulle in ganz Europa als Organist  einen Namen gemacht. Darüber hinaus wirkt er als Komponist und künstlerischer Leiter wichtiger Musik-Institutionen.

Insgesamt umfasst Bernard Foccroulles Diskografie mehr als 40 CD-Aufnahmen. Seine Gesamteinspielung von Dietrich Buxtehudes Orgelwerk bei Ricercar wurde u.a mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet, ebenso wie das Gesamtwerk für Orgel von Johann Sebastian Bach, das auf den besterhaltenen historischen Instrumenten aufgenommen wurde. Ebenfalls bei Ricercar erschien 2014 seine Aufnahme des Gesamtwerkes von Matthias Weckmann. Im selben Jahr wurde beim Label Aeon eine Einspielung mit eigenen Orgelwerken veröffentlicht.

Als Solist tritt Bernard Foccroulle regelmäßig in den großen europäischen Konzertsälen auf u.a. in Brüssel, Paris, Luxemburg, Salzburg, Köln, Essen, Dortmund und Hamburg. 2016 hat er zusammen mit anderen prominenten Organisten die neue Orgel in der Pariser Philharmonie eingeweiht.

Die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Disziplinen bildet einen wichtigen Aspekt in Bernard Foccroulles Schaffen. Im März 2014 fand beim Klarafestival in Brüssel die Premiere von Darkness and Light statt, einem multimedia-Projekt in Zusammenarbeit mit der australischen Videokünstlerin Lynette Wallworth. Diese internationale Koproduktion war bereits in London, Aix-en-Provence, Luxemburg, Sydney, Hamburg, Stavanger und Kawasaki zu sehen und stieß auf begeisterte Resonanz. Im November 2017 wird Darkness and Light in New York präsentiert.

Bereits 2008 erlebte ein mit dem katalanischen Choreographen und Tänzer Salva Sanchis entwickeltes höchst erfolgreiches Orgel/Tanz-Projekt seine Premiere in Toulouse. Bernard Foccroulle konzertiert zudem regelmäßig mit dem Cornetto-Virtuosen Jean Tubéry. Auch mit dem palästinensischen Oud-Spieler und Komponisten Moneim Adwan ist er künstlerisch eng verbunden: Zusammen mit ihm und seiner Tochter, der Sopranistin Alice Foccroulle, präsentiert er in dieser Saison in der Kölner Philharmonie und beim Heidelberger Frühling ein Trio-Programm mit arabischer und europäischer Musik aus Barock und Gegenwart. Solo-Programme führen ihn u.a. zum Oslo International Church Music Festival und an die Philharmonie de Paris.

Als Komponist hat sich Bernard Foccroulle bisher vor allem der Kammermusik und der Orgelmusik gewidmet. Im September 2017 feierte seine Komposition E vidi quattro stelle für Sopran, Bariton, Bläserquartett, Harfe und Orgel basierend auf Dantes Purgatorio im Palais des Beaux Arts Brüssel ihre Uraufführung.
Von 1992 bis 2007 war Bernard Foccroulle Direktor des Brüsseler Opernhauses La Monnaie. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals von Aix-en-Provence.

Saison 2017/2018

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Element downloaden
zum Beitrag zum Beitrag

Resonanz

Foccroulle hat das Privileg mehr als verdient, ein derartig homogenes Programm präsentieren zu dürfen (…). In den Präludien versteckt sich die Melodie eines lutherischen Chorals, den Foccroulle stets stimmig hervorhob (…) er spielte, als befinde er sich an der Silbermann-Orgel im Dom zu Freiberg, einem der bevorzugten Orgelbauer Johann Sebastian Bachs. Auf eine unglaublich unabhängige Art und Weise vollführten seine beiden Hände und Füße wahre Wunderwerke, was man auf einem Bildschirm unter der Orgel verfolgen konnte.
EL PAIS, Luis Gago, 01.03.2015 – Konzert im Auditorio Nacional, Madrid

Darkness and Light ist in jeder Hinsicht ein künstlerisches Aufeinandertreffen von Gegensätzen. Klang und visuelle Betrachtung, schwarz und weiß, Leben und Tod, Bewegung und Stillstand, Flut und Dürre, Hoffnungen und Ängste (...) überlassen Sie sich diesen beiden Künstlern und Ihre Aufmerksamkeit wird 70 Minuten lang ungebrochen sein - und es passiert nicht oft, dass man dies behaupten kann.
LIMELIGHT MAGAZINE, Clive Paget, 10.01.2015 – über die Aufführung von Darkness and Light in Sydney

Bernard Foccroulle, der auch die Leitung des Internationales Festivals d’Aix-en-Provence inne hat, ist ein Mann mit vielfältigen Tätigkeitsfeldern, da er auch zu den besten Organisten der Welt zählt und als einer der anerkanntesten Spezialisten für die Musik Johann Sebastian Bachs gilt. (…) Er interpretiert auf meisterhafte Weise einige Werke für Orgel, das Instrument, auf dem er brilliert (…) Sicherlich die erstaunlichste Vorstellung dieses Festival de Pâques, ein echtes Spektakel, das das Publikum zum Sehen, Hören und … Meditieren einlädt.
DESTIMED, Michel Egea, 23.04.2014 – über die Aufführung von Darkness and Light beim Festival de Pâques Aix-en-Provence

Der Organist ist ein Mysterium, das nach und nach die Geheimnisse seines unerreichbaren Universums preisgibt.
LE SOIR, Serge Martin, 17.03.2014

Bernard Foccroulle, der exzellente belgische Organist und renommierte Kulturmanager, überraschte das Publikum, indem er plötzlich Messiaen zwischen Bach und Buxtehude platzierte. (…) mit der Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542 zeigte er auf überwältigende Art und Weisesein Durchdringen der Polyphonie und sei technisches Können, manualiter und pedaliter. Ein in jeglicher Hinsicht einmaliges Konzert.
DIARIO DE LAS PALMAS, November 2009 – Konzert in Las Palmas de Gran Canaria

Foccroulles Gestus ist rhetorisch und frei von Übertreibungen. Er zeichnet scharf, präzise und geradlinig. Jede der 5 CDs wurde an einer anderen Orgel aufgenommen, was eine angenehme Klangvielfalt bietet. […] Alles in allem ein modernes Verständnis dieser Musik.
RESMUSICA.COM, 17.5.2007 – zur Gesamteinspielung der Orgelwerke von Buxtehude

Barock bis zur Extase – unter den Fingern von Bernard Foccroulle erwacht die Orgel zum Leben, und er nimmt uns mit auf eine faszinierende Initiationsreise. 650 Zuhörer drängen sich im Durchschnitt für jedes der Konzerte des Zyklus’ mit Buxtehudes Gesamtwerk in das Hauptschiff der Kathedrale von Brüssel. Der Küster läutet die Glocke. Stille breitet sich aus. Und plötzlich erhebt sich der Klang der Orgel: Weise, ausgelassen, majestätisch oder schwindelerregend.
LE SOIR, 8.5.2007 – zum Buxtehude-Konzertzyklus

zum Beitrag zum Beitrag

Darkness and Light

zum Beitrag zum Beitrag

Mediencenter

zum Beitrag zum Beitrag