Hyung-Ki Joo

klavier/komposition

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Hyung-Ki Joo, © Julia Wesely

Termine

04.06. 19:30
Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Roma

Francis Poulenc,  Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll S 61

Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Hyung-Ki Joo, Klavier
Stefano Bollani, Klavier
Sakari Oramo, Dirigent

05.06. 20:30
Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Roma

Francis Poulenc,  Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll S 61

Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Hyung-Ki Joo, Klavier
Stefano Bollani, Klavier
Sakari Oramo, Dirigent

06.06. 18:00
Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Roma

Francis Poulenc,  Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll S 61

Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Hyung-Ki Joo, Klavier
Stefano Bollani, Klavier
Sakari Oramo, Dirigent

Biografie

Der Pianist und Komponist Hyung-ki Joo überzeugt gleichermaßen mit seiner sympathischen Ausstrahlung und ansteckenden Bühnenpräsenz wie mit seinem energiegeladenen, brillant-virtuosen Spiel. Als Solist konzertierte der britische Künstler koreanischer Herkunft mit renommierten Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, der Sinfonia Varsovia und dem Royal Philharmonic Orchestra.

Über das Klavierspiel hinaus schlüpft Hyung-ki Joo als Musiker häufig in verschiedenste Rollen – im Rahmen der künstlerischen Gesamtkonzepte, die er für unterschiedliche Formationen erarbeitet, tritt er auch als Orchesterleiter, Musikvermittler und mitunter Arrangeur und Komponist in Erscheinung. So leitet er als Dirigent und Pianist in dieser Saison unter anderem die Trondheim Soloists mit dem Programm Keys Ringing and Strings Attached, bei dem neben Bearbeitungen von Debussy-Werken auch seine eigenen Kompositionen basierend auf Stücken Edvard Griegs interpretiert werden. Ebenfalls 2020 wird Hyung-ki Joo gemeinsam mit dem UNOF (Norwegian Youth Orchestra) in dem von ihm konzipierten Programm Haydn Seek den Humor und die überraschenden Elemente in Haydns Musik in den Mittelpunkt rücken. In seiner Saison als Solist stellt die Einladung zum Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Sakari Oramo einen Höhepunkt dar.

Seine Liebe zur Kammermusik bestimmt Hyung-ki Joos musikalisches Schaffen seit Beginn seiner Karriere und führte unter anderem zu Kooperationen mit Gilles Apap, Renaud Capuçon, Michael Collins, Martin Fröst, Janine Jansen, Dame Felicity Lott, Mischa Maisky, Julian Rachlin, Radovan Vlatkovic, dem Belcea Quartet sowie Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, des Artis-Quartetts, des Quartetts Meta4 und des Quatuor Ébène. Sein 2001 mit dem Geiger Rafal Zambrzycki-Payne und dem Cellisten Thomas Carroll gegründetes Klaviertrio gewann 2005 den angesehenen Londoner Parkhouse Award. Ihre siebenjährige Zusammenarbeit gipfelte in einer hochgelobten Einspielung von Brahms‘ Klaviertrio Nr. 1 und Frank Bridges Phantasie Nr. 1. Mit den Quatuor Ébène-Mitgliedern Pierre Colombet und Raphaël Merlin wird er 2021 in einem neuen gemeinsamen Trioprojekt zu erleben sein.

Hyung-ki Joos Kompositionen wurden von namhaften Klangkörpern wie dem New York Philharmonic, dem Tonhalle Orchester Zürich, Ensemblemitgliedern des Orchesters der Komischen Oper Berlin oder dem Ensemble Meta4 zur Aufführung gebracht und von Künstlern wie der Pianistin Shani Diluka und dem Ahn Trio aufgenommen. Seine Werke sind bei der Universal Edition und Modern Works erschienen. 2001 spielte Hyung-ki Joo das erste Album mit Billy Joels Werken für Klavier solo, Fantasies and Delusions, für Columbia/Sony Classical Records ein; die Aufnahme blieb 18 Wochen lang auf Platz eins der Billboard Classical Album Charts. Er ist zudem in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter Pianomania, Noseland und Everything You Always Wanted to Know About Classical Music.

Als passionierter Musikvermittler inspiriert Hyung-ki Joo, der bereits im Alter von zehn Jahren in die Yehudi Menuhin School aufgenommen wurde und später sein Studium an der Manhattan School of Music fortsetzte, vor allem den musikalischen Nachwuchs. In seinen Beyond the Practice Room-Workshops, in denen er dazu ermutigt, Wege abseits des „klassischen” Musikmachens zu beschreiten, steht die Freude am Musizieren im Vordergrund. Mit Begeisterung arbeitet er regelmäßig mit Studenten, Jugendorchestern und -ensembles zusammen.

Mit dem Geiger Aleksey Igudesman gründete Hyung-ki Joo 2004 das Duo IGUDESMAN & JOO. Ihre erste Show A Little Nightmare Music, eine Kombination aus klassischer Musik, Comedy und Pop-Kultur, eroberte die Musikwelt im Sturm. Bis heute wurden die Videos des Duos auf YouTube über 45 Millionen Mal angeschaut, und IGUDESMAN & JOO sind mit ihren Programmen seither weltweit auch mit Orchestern auf den größten Bühnen und Festivals zu Gast gewesen. Illustre musikalische Gäste wie Emanuel Ax, Joshua Bell, Gidon Kremer, Vik­toria Mullova, Yuja Wang oder Schauspieler wie John Malkovich und Sir Roger Moore waren bei ihren Sketchen mit von der Partie. IGUDESMAN & JOO erhielten Kompositionsaufträge vom New York Philharmonic, vom Tonhalle Orchester Zürich, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Düsseldorfer Symphonikern und dem Oslo Philharmonic. Im Oktober 2019 erscheint im edition-a Verlag das gemeinsame Buch des Duos, Rette die Welt.

Saison 2019/20

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Resonanz

Ein intelligenter, schneidiger Künstler mit einem,  sowohl durch sein Charisma als auch seine Arbeit am Klavier, erschaffenen Hype…Das gesamte Publikum gab Joo einen enthusiastischen Applaus nach jeder Einleitung und das selbe mit tobendem Beifall nach jedem Stück.
Billboard

Joo brachte einen neuen, frischen Ansatz – Diese Freude an Kommunikation ist eine Seltenheit bei professionellen Musikern
The Times (UK)

Sensitivity and virtuosity aplomb
Washington Post

Seine perfekte Beherrschung des Instruments wird zum Mittel einer feinen Empfindsamkeit und eines persönlichen Ausdrucks
Richard Goode

Hyung-ki Joo ist der perfekte Pianist für Kammermusik, einer mit perfekter Balance zu seinen Kollegen und einer einfallsreichen Reaktion zu der Musik, die er spielt, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
The Classical Source review

Highly accomplished
Gramophone

 A most engaging human being of great talent
Yehudi Menuhin

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Repertoire

Orchesterrepertoire - Auswahl

L.v. Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, Op. 58
Klavierkonzert Nr. 5 Es Dur, Op. 73
Tripelkonzert, Op. 56
C. Debussy Children’s Corner (bearbeitet von Simcock) für Kammerorchester oder Streichorchester
G. Gershwin Rhapsody in Blue
E. Grieg Klavierkonzert a-Moll, Op. 16
H. Joo Holberg Reflections für Streichorchester
W. Lutoslawski Variationen über ein Thema von Paganini für zwei Klaviere
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Rezitalprogramm I

F. Chopin Prelude in A-Dur, op. 28 Nr. 7
F. Mompou Variationen über ein Thema von Chopin (Auswahl)
Leszek Mozdzer Improvisation über das Prelude in A-Dur, op. 28 Nr. 7
Improvisation über die Etüde in Es-moll, op. 10 Nr. 6
Improvisation über die Etüde in Ges-Dur, op. 25 Nr. 9
F. Chopin Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47
Grande Valse Brillante Es-Dur, op. 18
***Pause***
F. Mompou Drei Préludes (Auswahl)
Scène d'enfants: Jeunes filles au jardin
Impressions intimas: Secreto
J.S. Bach Partita Nr. 1 B-Dur, BWV 825
M. Ravel La Valse

Rezitalprogramm II

M. Ravel Gaspard de la nuit
L.v. Beethoven Bagatellen op. 126
Klaviersonate Nr. 14 in cis-moll "Quasi una fantasia", op. 27 Nr. 2 “Mondscheinsonate"
J. Brahms Intermezzi (Auswahl)
F. Chopin Klaviersonate Nr. 3 in h-moll, op. 58
J. Haydn Klaviersonate in D-Dur, Hob XVI-37
C. Debussy Préludes
Hyung-ki Joo Eigene Kompositionen
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Mediencenter

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