Musikalisch präsentierte sich das Sinfonieorchester der Flämischen Oper in Bestform. Für Alejo Pérez, den neuen Musikdirektor des Hauses, war dieser „Lohengrin“ zu allererst ein großer persönlicher Erfolg. Mit geballter Energie gelang es dem Dirigenten, die Spannung vom transparenten, ätherisch schimmernden Vorspiel bis zu den mit hämmernden Rhythmen aufgewühlten Chorszenen des ersten Aktes aufzubauen, den Szenen zwischen Friedrich und Ortrud , bzw. Ortrud und Elsa im zweiten Akt dramaturgische Schärfe zu geben, sowie dem dritten Akt schmeichelhafte Sensibilität.  Ganz besonderes Profil gewann das unglaublich präsente Blech im Vorspiel zum dritten Akt.
Das Opernglas, M. Fiedler, 07.10.2018

Die Eleganz und die Prägnanz seines Dirigierstils verbindet Alejo Pérez  mit inspirierender Imaginationskraft, die ein Orchester benötigt, um seine Grenzen zu testen – und zu überschreiten.
Die Welt, 21.3.2018, Peter Krause

So fein, rhythmisch pulsierend und in ungewöhnlich dunklen Farben getaucht der souveräne Alejo Pérez am Pult des Sinfonieorchesters der Opera Vlaanderen diese filigran sich auffächernde, stets sinfonische Partitur dirigiert und zum Glühen bringt, so stark setzen die sieben Tänzer diese Impulse fort.
klassiker.welt.de, 3.2.2018, Manuel Brug (Pelléas et Mélisande, Opera Vlaanderen)

Dafür erspürt Alejo Pérez mit dem Staatsorchester Stuttgart jede Pore der Partitur. Mit unglaublichem stilistischen Gespür trifft der Argentinier, hochgradig historisch informiert, Cherubinis Ton und folgt hellsichtig dem Woher und Wohin dieser Partitur, die zumal das Innenleben der Medea enorm psychologisch ausdeutet.
concerti.de, 08.12.2017, Peter Krause (Cherubini: Medea, Oper Stuttgart)

Musikalisch knüpfte diese Rosenkavalier-Inszenierung erstmals nach langer Zeit wieder an das frühere Niveau dieses Hauses an.
pagina12.com.ar, Diego Fischerman, 20.07.2017 (Der Rosenkavalier, Teatro Colón)

Viel gelöster und musizierfreudiger als bei Strauss präsentierten sich die Wiener Philharmoniker, die im Verbund mit dem hochtalentierten Alejo Pérez einen wunderbaren Sound kreierten, der genau die Grenze fand zwischen eindringlichem Pathos und Sentiment, ohne süßlich oder reißerisch zu werden, und beispielsweise in der großen Szene Marguerites das Kollektiv zum Glitzern brachte - eine große Leistung.
Online Musik Magazin, Thomas Tillmann, 20.08.2016

Alejo Perez dirigierte das Orchester des Teatro Colón mit großer Hingabe und Liebe zum Detail. (...) Die großen Zwischenspiele gelangen ebenfalls beeindruckend.
Der neue Merker, Klaus Billand, Dezember 2015 (Parsifal, Teatro Colón)

Von der Wagnerschen Opulenz zum zarten Gegenlicht des Impressionismus‘, von den veristischen Gefühlsausbrüchen zum aufrührerischen expressionistischen Schillern: unter der Leitung des Zauberers Alejo Pérez hat das Orchestra de l’Opéra de Lyon die Visionen Schrekers mit Märchenprinz-Küssen zum Leben erweckt.
Le Monde, Marie-Aude Roux, 17.03.2015 (Die Gezeichneten, Opéra de Lyon)

Nun erwies sich Alejo Pérez freilich auch als ein großartiger, das Partiturengeflecht klug auffächernder Maestro. (…) Alejo Pérez kleidete das schillernde Partiturgespinst [der vier letzten Lieder] in ein sattes Farbengewand. (...) .Mozarts Jupiter-Sinfonie holte nach der Pause ins Leben zurück. Der imperiale Ausdruck des Werkes liegt Alejo Pérez.
Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann, 10.11.2014

Mit dem jungen Argentinier Alejo Pérez (...) stand ein Dirigent am Pult, der die schwierige, aufwändige Partitur mit der Leidenschaft eines „Tristan“-Dirigats animierte, zugleich aber auch mit Boulez’scher Unbestechlichkeit jedes klangliche Detail im Blick hatte. Atemberaubend die Kurven und Konvulsionen über knapp zwei (pausenlosen) Stunden. Opernwelt, Dezember 2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)