RESONANZ

Bas Wiegers bewies einmal mehr, dass er bei schwierigen Partituren die Übersicht bewahren und die wesentlichen Stimmen herausbringen kann. Damit machte er diesen Aperghis-Abend zu einem zwar intensiv anstrengenden aber auch tiefsinnig bleibendem Hörerlebnis und Kunstgenuss.
Michael Klier, bachtrack.com, 26.04.2019

Was das KSO unter dem feurigen Bas Wiegers für diesen unbefriedeten, von Dämonen durchschwommenen Klangfluss mit seiner sich aubäumenden, tonalen Gischt zwischen bodenloser Nacht und beißender Grelle leistet, bringt des Komponisten Kniefall abschließend zum Ausdruck.
Irina Lino, Kronen Zeitung, 30.03.2019

Die Leistungen des Ensembles, der Musiker und von Dirigenten Bas Wiegers können gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Martin Gasser, Kleine Zeitung, 30.03.2019

Aber der wahre Wahnsinn ist diese Musik. Klar hat sich Haas nach der Premiere niedergekniet, um dem von Bas Wiegers geleiteten Orchester für seine Sonderleistung zu danken. Im Graben gibt es ja auch kein Licht, der Dirigent muss sich auf seine mentalen Übertragungskräfte verlassen.
Michael Cerha, Der Standard, 30.03.2019

Der Dirigent Bas Wiegers sorgt für einen kraftvollen und dennoch transparenten Orchesterklang. Er weiß mit den dramatischen Linien und dem fließenden Rhythmus umzugehen und wird auch der Deutlichkeit und dem Humor in Poulencs Musik gerecht. 
Mark Duijnstee, Operanederland.nl

Als Gegenstück fungierte Karl Amadeus Hartmanns “Concerto funèbre”, in dem das Klangforum Wien unter Bas Wiegers die katzenhafte Geschmeidigkeit und glühende Intensität der Geigerin Patricia Kopatchinskaja widerspiegelte: ein beklemmender Reißer.
Die Presse

Andriessens Musik schließlich, vom niederländischen Neue Musik-Ensemble Asko/Schönberg unter Bas Wiegers (…) mit hinreißender rhythmischer Präzision und Virtuosität gespielt, hat ebenfalls eine gewinnende Außenhaut: Da wechseln üppiger Bigband-Sound und repetitiver Minimalismus einander ab, der schon geeignet ist, den Zuhörer in eine meditative Trance zu befördern.
Kölner Stadtanzeiger