Maximilian Hornung

Violoncello

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Nicht oft hört man Beethovens (…) Tripelkonzert so überzeugend als einen aus dem Geiste des spontanen kammermusikalischen Dialogs in eine symphonische Dimension ausgreifenden Prozess. Dessen Energie vom Cello ausgeht: Vom leisen Kitzeln der Saite bis zum leidenschaftlich glühenden, aber nie sentimentalen Ausbruch reicht Maximilian Hornungs Palette der Emotionen, die Weithaas einfühlsam aufzunehmen und Fellner in steigender eigener Involviertheit zu grundieren und später zu spiegeln weiß.
Tagesspiegel, Carsten Niemann, 22.11.2017

Das Debüt des Cellisten Maximilian Hornung am Freitagabend beim Pittsburgh Symphony Orchestra barg neben Strauss' Werk [Don Quijote] ein weiteres Überraschungsmoment: Seine Performance schien all dieses strukturierte Material kritisch abzuschätzen, über dieses hinauszuwachsen und mit jeder Aussage einen Hauch erzeugen zu wollen. (...) Hornungs scharfsichtige Interpretation durchkämmte geschickt Strauss' dichtes musikalisches Material, sein Ton war direkt, aber warm. Wie ein kompetenter Fremdenführer, der durch einen unentdeckten Wald navigiert, bestimmte er das Tempo des Werkes während der Solo-Passagen, wobei er die Kommunikation mit den anderen Musikern beibehielt. 
© Pittsburgh Post-Gazette, Elizabeth Bloom, 20.05.2017

Er spielte das Cellokonzert Nr. 1 von Camille Saint-Saëns mit dramatischer Verve, schlanker Eleganz und fragilem Sentiment.
Abendzeitung, Robert Braunmüller, 30.04.2016

Der Höhepunkt [in Brahms’ Doppelkonzert] war das zentrale Andante, in dem sich Lisa Batiashvili und Maximilian Hornung als perfekte Partner präsentierten. Ihre Phrasen verschmolzen mit einander, und der Effekt wurde noch verstärkt durch die Ebenmäßigkeit, mit der die Sololinien aus dem Orchesterklang auftauchten und wieder dorthin zurückflossen.
Classical Source, Antony Hodgson, 03.02.2016

Lisa Batiashvili und Maximilian Hornung waren ebenbürtige Gesprächspartner, die über Lächeln und lebhaften Augenkontakt kommunizierten. Mit eher süßer als opulenter Tongebung, ohne Scheu, für die leidenschaftliche Schlusspassage des ersten Satzes in ein kraftvolleres Timbre zu wechseln, harmonierte auch ihr Klang. Ihr Spiel im zentralen Andante war strahlend (…).
bachtrack.com, Mark Pullinger, 03.02.2016

[Er holt] aus Cello-Tönen menschliche Emotionen (...). Sein Instrument redet, jubelt, klagt, schwärmt und ereifert sich, und man hört ihm zu mit Empathie, so als erzählte da ein naher Freund.
Der Bund, Marianne Mühlemann, 06.12.2015

Ja, Hornung ist sich sicher in dem was er tut. Und ist er in der Lage, sein Spiel zu gestalten. Seine Virtuosität und seine Technik dienen dabei nicht dem Selbstzweck. Vielmehr fügt er dem musikalischen Dialog mit Mutter selbstbewusst eigene Farben und einen eigenen Ausdruck hinzu.
Süddeutsche Zeitung, Rita Argauer, 15.11.2015

Obwohl noch jung an Jahren, spielen der Cellist Maximilian Hornung und der Pianist Benjamin Engeli zusammen wie erfahrene Veteranen, und sie boten einen wunderbaren Überblick über die verschiedenen Arten, für das Cello zu komponieren, von Beethoven und Schumann zu Janacek und Richard Strauss. (…) Im Verlauf des Konzertes war ich beeindruckt von Maximilian Hornungs schierer Bandbreite der Technik und Klangfarbe, und seiner Intelligenz. (…) Maximilian Hornung macht so viele Dinge gut – eine beneidenswerte Mischung aus technischer Gewandtheit, tonaler Raffinesse und musikalischer Intelligenz – und es ist keine Überraschung, wie hervorragend sein Ruf schon ist.
Vancouver Classical Music, Geoffrey Newman, September 2015

Bei aller Leidenschaft für das Cello und für Dvorak: Nichts im Spiel von Hornung klingt übertrieben, alles scheint beseelt von einer natürlichen, sich organisch entwickelnden Logik.
Die Rheinpfalz, Markus Pacher, 05.05.2015

Zu Cello Concertos (Sony Classical)
Kraftvoll, entschlossen und zupackend ist sein Spiel und deshalb bietet die vorliegende Aufnahme (…) eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Hornungs ambitioniertem, herausragendem Cellospiel auseinanderzusetzen.
klassik.com, Marion Beyer, 14.03.2015

Es klingt so, als ob Maximilian Hornung jede Woche mit der Kammerakademie Potsdam spielen würde, so detailgenau ist die Partitur erarbeitet.
Kulturradio vom rbb, Cornelia de Reese, 02.02.2015

Bei dieser Aufnahme wird jedes Detail scharf fokussiert, ohne dass sich die Konturen verhärten. Alles klingt leicht, flüssig, duftig und hell.
NDR Kultur, Helmut Peters, 30.01.2015

Sein Haydn ist jugendlich, vital, kraftvoll. Hornung spielt, als würde er uns sagen wollen: Vergesst alle Papa- und Hausfreund-Klischees! Hier ist ein Porträt des Komponisten als junger Mann.
BR Klassik, Bernhard Neuhoff, 22.01.2015

Gespielt wurde [Brittens Suite Nr. 1] vom jungen Cellisten Maximilian Hornung (…) hervorragend: Mit schlankem Ton meisterte er die Kleinteiligkeit der Fuge ebenso wie den variiert wiederholten Canto. Und das Finale glückte ihm mit atemberaubender Deutlichkeit. Man ahnte es seit langem – jetzt ist allerdings so etwas wie Gewissheit da: Dieser Mann hat das Zeug zur Weltklasse.
Abendzeitung München, Robert Braunmüller, 24.12.2014

Der einzige auf dem Podium, der mit Frau Mutter nicht nur mithalten konnte, sondern sie förmlich anspornte, war der Cellist Maximilian Hornung, intensiv und lebendig in den verwobenen Momenten und mit vollem Klang in seinen Soli. Das stabile Zusammenspiel war ein weiterer Höhepunkt dieser überbordenden Darbietung von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.
The New York Times, Zachary Woolfe, 19.11.2014 – zum Konzert in der Carnegie Hall im Rahmen der „Mutter’s Virtuosi“ USA- und Kanada-Tournee

Maximilian Hornung bekommt seine Lorbeeren nicht umsonst – er ist einfach ein herausragender Musiker, der auch auf dieser CD einen wunderbaren Ton zeigt.
Kulturradio rbb, Anja Herzog, 13.08.2014 – zur Strauss-CD

Auf seine persönliche Weise mindestens genauso ausdrucksstark, tonschön [wie Rostropovich] nun der junge Deutsche Cellist Maximilian Hornung als Don Quixote.
DrehPunktKultur, Horst Reischenböck, 10.08.2014 - zum Debüt bei den Salzburger Festspielen mit dem Philharmonia Orchestra London unter Esa-Pekka Salonen

Der Cellist Maximilian Hornung als Solist des Abends ist eine Offenbarung.
Frankfurter Neue Presse, 10.02.2014

Hornung setzt sich für Dvořák ein mit Haut und Haar, mit einer Intensität, die Herz und Gefühl nach außen kehrt. Mit Saint-Saëns‘ Suite und als Schlusspunkt die Romanze. Wunderbare Musik, die Hornung mit vollen Zügen genießt.
Fono Forum, März 2012

Hornung richtete die Musik nach vorne und siegte so auf der ganzen Linie.
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2011

Er kontrolliert seinen Ton, er formt ihn hingebungsvoll, aber er bewacht ihn nicht. Seine lautere Musikalität macht stets das Richtige.
Die Zeit, 13.01.2011