Michael Wendeberg

Dirigent

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CR Isabelle Meister

Termine

27.09. 15:00
Opernhaus, Halle

Wolfgang Amadeus Mozart,  Don Giovanni

Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Dirigent

01.10. 15:00
Steintorvarieté Halle

Was duftet doch der Flieder – eine musikalische Botanik von Abraham über Puccini bis Zeller

Matthias Koziorowski, Tenor
Gerd Vogel, Bariton
Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Piano-Direction und Moderation

11.10. 20:00
DOX Centre for Contemporary Art, Prague

Jiří Kadeřábek,  Nanyin for ensemble
Gerard Grisey,  Quatre chants pour franchir le seuil

Melody Louledjian, Sopran
Ensemble Modern
Michael Wendeberg, Dirigent

17.10. 19:30
Schloßgartensalon, Merseburg

Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op.19
Igor Strawinsky,  Danses Concertantes
Wolfgang Amadeus Mozart,  Symphonie Nr 36 C-Dur, KV 425 (Linzer)

Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Klavier und Gesamtleitung

18.10. 16:00
Steintorvarieté Halle

Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op.19
Igor Strawinsky,  Danses Concertantes
Wolfgang Amadeus Mozart,  Symphonie Nr 36 C-Dur, KV 425 (Linzer)

Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Klavier und Gesamtleitung

28.10. 19:30
Cankarjev Dom, Cultural and Congress Centre, Ljubjana

Olivier Messiaen,  Turangalila-Symphonie

Michael Wendeberg, Dirigent
Slovenian Philharmonic Orchestra

08.11. 15:00
Opernhaus, Halle

Wolfgang Amadeus Mozart,  Don Giovanni

Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Dirigent

Biografie

Packend die Lesart von Michael Wendeberg, der Punktierungen schärfte, Steigerungen wirkungsvoll aufbaute und zugleich Raum für Ruhe und Einkehr ließ. Mitteldeutsche Zeitung, 19.2.2020

Für den Dirigenten und Pianisten Michael Wendeberg ist der Umgang mit dem Konzertrepertoire von Bach bis Schönberg ebenso selbstverständlich wie die intensive Beschäftigung mit neuer und neuester Musik. Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 wirkt er als Chefdirigent der Oper an den Bühnen Halle, wo er seit 2016 als erster Kapellmeister tätig war. In dieser Saison dirigiert er dort unter anderem die Premieren von Janáčeks Jenůfa und Wagners Tristan und Isolde.

Gleichzeitig ist er als Gastdirigent bei renommierten Orchestern und Ensembles gefragt und leitete unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Junge Deutsche Philharmonie, die Slowenische Philharmonie, das Klangforum Wien, das Remix Ensemble Porto, das Ensemble Intercontemporain, die Birmingham Contemporary Music Group, das Ensemble Musikfabrik und die Sinfonietta Basel. Beim Lucerne Festival, der Münchner Biennale, den Bregenzer Festspielen, der Biennale in Venedig, dem Eclat Festival Stuttgart, dem Ultraschall Festival Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern war er mit verschiedenen Programmen zu Gast. Zuletzt debütierte er beim SWR-Sinfonieorchester, mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Beethovenfest Bonn sowie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beim Festival Acht Brücken in Köln. Von 2011 bis 2018 war er directeur musical des Ensemble Contrechamps in Genf.

In der Saison 2020/21 reist er für Konzerte mit dem Ensemble Modern nach Prag, für Messiaens Turangalîla mit der Slowenischen Philharmonie nach Ljubljana und mit dem WDR-Sinfonieorchester nach Witten. In Bregenz wird er 2021 zudem die verschobene Werkstatt-Produktion WIND von Alexander Moosbrugger zur Uraufführung bringen. Ebenfalls coronabedingt verschoben werden soll sein Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra beim Sommerfestival der Suntory Hall und einem neuen Bratschenkonzert von Isabel Mundry für den Solisten Nils Mönkemeyer sowie Debussys Jeux.

Sein Opernrepertoire reicht von Händels Orlando über Mozart, Beethoven, Donizetti, Verdi, Bizet, Puccini, Strauss und Britten bis zu zahlreichen Uraufführungen. Überregionale Aufmerksamkeit erregte er früh mit der Uraufführung von ArbeitNahrungWohnung von Enno Poppe in einer Inszenierung von Anna Viebrock auf der Münchner Biennale 2008. 2017 kehrte er für Vorstellungen der Zauberflöte und für eine Neuproduktion von Aribert Reimanns Gespenstersonate an die Staatsoper Berlin zurück. In Halle dirigierte er in den vergangenen Spielzeiten unter anderem Webers Freischütz und Meyerbeers L‘Africaine sowie die Premieren von Strauss‘ Ariadne auf Naxos und Mozarts Don Giovanni.

Als Pianist war Michael Wendeberg Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und trat als Solist mit namhaften Orchestern unter Dirigenten wie Jonathan Nott, Marek Janowski und Daniel Barenboim auf. Von 2000 bis 2005 gehörte er als Pianist dem Ensemble Intercontemporain an und arbeitete intensiv mit Pierre Boulez zusammen. Dessen komplettes Klavierwerk führte er 2015 bei den Festtagen der Berliner Staatsoper sowie 2018 im Boulez-Saal auf; eine CD-Gesamtaufnahme wird in Kürze bei dem Berliner Label bastille erscheinen.

Michael Wendeberg studierte Klavier bei Markus Stange, Bernd Glemser und Benedetto Lupo sowie Dirigieren in der Meisterklasse von Toshiyuki Kamioka in Saarbrücken. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Assistent von Toshiyuki Kamioka an den Wuppertaler Bühnen. Es folgten Stationen am Nationaltheater Mannheim, am Luzerner Theater als Erster Kapellmeister sowie an der Staatsoper Berlin, wo er Daniel Barenboim und Gastdirigenten wie Pierre Boulez und Sir Simon Rattle assistierte.

Saison 2020/21

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Resonanz

Zu Don Giovanni an der Oper Halle

Im Graben sorgte Michael Wendeberg für einen geschmeidigen, immer die Stimmen tragenden und anspornenden Orchesterklang, ohne dabei auf eine pointierte Nummernrevue zu schielen.
nmz, Joachim Lange, 02.03.2020

Aber ganz besonderen Wert legt Wendeberg auch auf die zarten und in sich gekehrten musikalischen Stellen dieser Oper. Diese musikalische Interpretation berührte.
Klassik begeistert, Guido Müller, 29.02.2020

Packend die Lesart von Michael Wendeberg, der Punktierungen schärfte, Steigerungen wirkungsvoll aufbaute und zugleich Raum für Ruhe und Einkehr ließ.
Mitteldeutsche Zeitung, Johannes Killyen, 19.02.2020

Wendeberg bringt swingige Einlagen gut hinter das Pult und reißt seine Musiker mit.
LR-Online, Rüdiger Hofmann, 03.06.2019

Michael Wendeberg animiert die Musiker der Staatskapelle lustvoll zum Changieren zwischen kammermusikalischer Präzision und voller Strauss-Opulenz.
Nmz, Joachim Lange, 24.02.2019

[D]er (…) Dirigent unterstreicht am Cembalo seine herausragende Klasse. (…) Wendeberg kitzelt aus seinen Musikern pure Dramatik heraus.
klassik-begeistert.de, Daniel Janz, 12.05.2018, zu: Acht Brücken Musikfestival 2018

All das funktioniert aber auch deswegen so gut, weil das Orchester von Michael Wendeberg zu einem in alle Richtungen entschiedenen, minutiös charakteristischen und, wo nötig, auch schmutzigen Tonfall angetrieben wird, der auch die aufgeheizten Stimmung auf der Bühne spiegelt.
Opernwelt, Jürgen Otten, April 2018

Michael Wendeberg leitet die Staatskapelle nicht nur mit faszinierender Präzision, sondern koordiniert überdies den komplexen Raumklang, zu dem eine ganze Palette an Geräuschen und Klängen jenseits des klassischen Orchesterklangs hinzukommt. Da wird gequietscht und geraschelt, da wird ein Stück Styropor zum Streichinstrument, dazu kommen jede Menge elektronische Einspielungen. Die Musiker fremdeln kein bisschen mit den neuen Tönen, sondern erweisen sich als souveräne Alleskönner.
Die Deutsche Bühne, Joachim Lange, 06.03.2017

Präzise, und da wo dies vom Komponist beabsichtigt war auch mit mitreißender Intensität, setzte die Sinfonietta Basel die Musik in Szene. Gastdirigent Michael Wendeberg führte mit federndem Schlag und ermöglichte so zahlreiche lichte und eindringliche Momente.
Die Oberbadische, Willi Vogel 09.03.2015

Pölzgutter hört minuziös auf die Gesten, die Affekte, welche die Musik zeichnet. Der Dirigent Michael Wendeberg hat sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester durchaus pointiert herausgearbeitet. Aufs Schönste wird im Orchestergraben musiziert, das Orchester hört und denkt mit.
NZZ,  Alfred Zimmerlin, 29.04.2014

Da sieht man doch, was ein wacher Dirigent vermag. Das Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Wendeberg präsentiert sich in Bestform, spielt spritzig, federnd, wendig und farbig. So macht Donizettis von Sentimentalitäten nicht freie Musik Spass; der Schwung aus dem Orchestergraben trägt massgeblich das Geschehen.
www.kulturteil.ch, Peter Bitterli, 27.04.2014 (über „Don Pasquale“ in Luzern)

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Programmvorschläge

Programm 1:
A. BERG Sonate op. 1 (10’)
P. BOULEZ Notations (10’)
B. BARTÓK Im Freien (15’)
***
P. BOULEZ Sonate Nr. 1 (13’)
O. MESSIAEN Le courlis cendré (10’)
P. BOULEZ Incises (12’)
Programm 2:
W. A. MOZART Sonate a-Moll KV 310 (20’)
A. SCHÖNBERG Kammersinfonie op. 9, Fassung für Klavier solo von Eduard Steuermann (23’)
***
A. WEBERN Variationen op. 27 (6’)
P. BOULEZ Sonate Nr. 2 (30’)
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Mediencenter

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