Michael Wendeberg

Dirigent

kontakt

Kerstin Alt

ka(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-235

Yan Dribinsky

yd(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-230

General Management

CR Isabelle Meister

Termine

23.10. 19:30
Dom im Berg, Graz

Georges Aperghis,  La Nuit en tête
Shuya Xu,  Infinite
Mirela Ivičević,  Case Black
Reinhold Schinwald,  membra disiecta
Agata Zubel,  Not I

Ensemble Phace | contemporary music MUSIC ON LINE
Michael Wendeberg, Dirigent

28.10. 15:00
Opernhaus, Halle

Enric Palomar,  Inferno
Igor Strawinsky,  Le Sacre du Printemps

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

03.11. 19:30
Schloßgartensalon

Robert Schumann,  Ouvertüre aus Genoveva op.81
CARL Reinecke,  Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Peter Tschaikowsky,  Sinfonie Nr. 1 g-moll, op. 13 'Winterträume'

Ursula Heins, Harfe
Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Dirigent

04.11. 16:00
Steinorvarieté Halle

Robert Schumann,  Ouvertüre aus Genoveva op.81
CARL Reinecke,  Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182
Peter Tschaikowsky,  Sinfonie Nr. 1 g-moll, op. 13 'Winterträume'

Ursula Heins, Harfe
Staatskapelle Halle
Michael Wendeberg, Dirigent

11.11. 19:00
Dr. Hoch's Konservatorium, Frankfurt

Krzysztof Meyer,  Musique scintillante pour 14 interprètes op. 108
Dariusz Przybylski,  Ich war, ich bin, aber ich werde nie wieder sein
Witold Lutoslawski,  Chain 1
Jagoda Szmytka,  electrified memories of bloody cherries. Extended Landschaft von Musik
Pawel Mykietyn,  3 for 13 für Kammerensemble

Michael Wendeberg, Dirigent
Ensemble Modern

16.11. 20:30
Philharmonie de Paris 2

Claude Vivier,  Jesus erbarme dich
Claude Vivier,  Cinq Chansons, pour percussion
Claude Vivier,  Glaubst du an die Unsterblichkeit der Seele
*Pause*
Gerard Grisey,  Quatre chants pour franchir le seuil

Melody Louledjian, Sopran
Ensemble intercontemporain
Michael Wendeberg, Dirigent

Biografie

Für den Dirigenten und Pianisten Michael Wendeberg ist der Umgang mit klassischem Repertoire von Bach bis Schönberg ebenso selbstverständlich wie die intensive Beschäftigung mit neuer und neuester Musik. Seit 2016 wirkt er als erster Kapellmeister an der Oper Halle, wo er in der Saison 2018/19 unter anderem Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Requiem sowie als Opernpremieren Meyerbeers L‘Africaine und Strauss’ Ariadne auf Naxos dirigiert.

Gleichzeitig ist er als Gastdirigent bei renommierten Orchestern und Ensembles gefragt und leitete unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Junge Deutsche Philharmonie, das Orchester der Slowenischen Philharmonie, das Klangforum Wien, das Remix Ensemble Porto, das Ensemble Musikfabrik und die Sinfonietta Basel. Beim Lucerne Festival, der Münchner Biennale, den Bregenzer Festspielen, der Biennale in Venedig, dem Eclat Festival Stuttgart, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern war er mit verschiedenen Programmen zu Gast. Zuletzt debütierte er beim WDR-Sinfonieorchester, beim Ensemble Modern, mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Beethovenfest Bonn sowie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beim Festival Acht Brücken in Köln. Seit April 2018 ist er, nach sieben Jahren als Musikalischer Leiter, erster Gastdirigent des Ensemble Contrechamps in Genf.

Michael Wendeberg studierte Klavier bei Markus Stange, Bernd Glemser und Benedetto Lupo sowie Dirigieren in der Meisterklasse von Toshiyuki Kamioka in Saarbrücken. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Assistent von Toshiyuki Kamioka an den Wuppertaler Bühnen. Es folgten Stationen am Nationaltheater Mannheim, am Luzerner Theater als Erster Kapellmeister sowie an der Staatsoper Berlin, wo er Daniel Barenboim und Gastdirigenten wie Pierre Boulez und Sir Simon Rattle assistierte.

Sein Opernrepertoire umfasst unter anderem Bizets Carmen, Brittens A Midsummer Night’s Dream, Händels Orlando, Mozarts Zaide, La Clemenza di Tito und DieZauberflöte, Verdis La Traviata, Un Ballo in Maschera und Il Trovatore, Donizettis Lucia di Lammermoor und Don Pasquale, Rossinis La Scala di Seta und La Cenerentola, Humperdincks Hänsel und Gretel, Ponchiellis La Gioconda, Bernsteins West Side Story und Puccinis La Bohème und Tosca. Überregionale Aufmerksamkeit erregte er früh mit The man who mistook his wife for a hat von Michael Nyman 2006 in Wuppertal, mit der Uraufführung von ArbeitNahrungWohnung von Enno Poppe in einer Inszenierung von Anna Viebrock auf der Münchner Biennale 2008 und mit Karl Amadeus Hartmanns Des Simplicius Simplicissimus Jugend (Regie: Thomas Fiedler) 2010 in Zürich. 2016 leitete er die Uraufführung der Oper Die Andere von Sidney Corbett in Magdeburg; zudem kehrte er 2017 für Vorstellungen der Zauberflöte und für eine Neuproduktion von Aribert Reimanns Gespenstersonate an die Staatsoper Berlin zurück. In Halle dirigierte er in der vergangenen Spielzeit Beethovens Fidelio, Verdis Aida sowie eine Ballettpremiere mit Strawinskys Sacre du Printemps.

Als Pianist war Michael Wendeberg Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe und trat mit namhaften Orchestern unter Dirigenten wie Jonathan Nott, Marek Janowski und Daniel Barenboim als Solist auf. Von 2000 bis 2005 gehörte er als Pianist dem Ensemble Intercontemporain an und arbeitete intensiv mit Pierre Boulez zusammen. Wie schon bei den Festtagen der Staatsoper 2015 führte er 2018 Boulez' komplettes Klavierwerk auf, dieses Mal im Berliner Pierre Boulez Saal, und nahm es für eine CD-Produktion auf.

Am Dirigentenpult statt an der Klaviatur ist Michael Wendeberg beim Ensemble Intercontemporain in der Saison 2018/19 zu erleben. Daneben leitet er Konzerte mit der Birmingham Contemporary Music Group in Birmingham und Trier und er kehrt zum Slovenian Philharmonic Orchestra, zum Estonian Symphony Orchestra Tallinn und zum Ensemble Modern zurück. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ist er beim Ultraschall Festival und in Witten mit dem WDR Sinfonieorchester zu Gast.

Saison 2018/19

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

Element downloaden
zum Beitrag zum Beitrag

Resonanz

[D]er (…) Dirigent unterstreicht am Cembalo seine herausragende Klasse. (…) Wendeberg kitzelt aus seinen Musikern pure Dramatik heraus.
klassik-begeistert.de, Daniel Janz, 12.05.2018, zu: Acht Brücken Musikfestival 2018

All das funktioniert aber auch deswegen so gut, weil das Orchester von Michael Wendeberg zu einem in alle Richtungen entschiedenen, minutiös charakteristischen und, wo nötig, auch schmutzigen Tonfall angetrieben wird, der auch die aufgeheizten Stimmung auf der Bühne spiegelt.
Opernwelt, Jürgen Otten, April 2018

Michael Wendeberg leitet die Staatskapelle nicht nur mit faszinierender Präzision, sondern koordiniert überdies den komplexen Raumklang, zu dem eine ganze Palette an Geräuschen und Klängen jenseits des klassischen Orchesterklangs hinzukommt. Da wird gequietscht und geraschelt, da wird ein Stück Styropor zum Streichinstrument, dazu kommen jede Menge elektronische Einspielungen. Die Musiker fremdeln kein bisschen mit den neuen Tönen, sondern erweisen sich als souveräne Alleskönner.
Die Deutsche Bühne, Joachim Lange, 06.03.2017

Präzise, und da wo dies vom Komponist beabsichtigt war auch mit mitreißender Intensität, setzte die Sinfonietta Basel die Musik in Szene. Gastdirigent Michael Wendeberg führte mit federndem Schlag und ermöglichte so zahlreiche lichte und eindringliche Momente.
Die Oberbadische, Willi Vogel 09.03.2015

Pölzgutter hört minuziös auf die Gesten, die Affekte, welche die Musik zeichnet. Der Dirigent Michael Wendeberg hat sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester durchaus pointiert herausgearbeitet. Aufs Schönste wird im Orchestergraben musiziert, das Orchester hört und denkt mit.
NZZ,  Alfred Zimmerlin, 29.04.2014

Da sieht man doch, was ein wacher Dirigent vermag. Das Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Wendeberg präsentiert sich in Bestform, spielt spritzig, federnd, wendig und farbig. So macht Donizettis von Sentimentalitäten nicht freie Musik Spass; der Schwung aus dem Orchestergraben trägt massgeblich das Geschehen.
www.kulturteil.ch, Peter Bitterli, 27.04.2014 (über „Don Pasquale“ in Luzern)

zum Beitrag zum Beitrag