Michael Wendeberg

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28.11. 20:00
The Presidential Symphony Orchestra Concert Hall, Ankara

Antonín Dvořák,  Konzert für Violine und Orchester a-Moll, op. 53
Sergej Rachmaninoff,  Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Soyoung Yoon, Violine
Michael Wendeberg, Dirigent
Presidential Symphony Orchestra

29.11. 20:00
The Presidential Symphony Orchestra Concert Hall, Ankara

Antonín Dvořák,  Konzert für Violine und Orchester a-Moll, op. 53
Sergej Rachmaninoff,  Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Soyoung Yoon, Violine
Michael Wendeberg, Dirigent
Presidential Symphony Orchestra

07.12. 19:30
Opernhaus, Halle

Kurt Weill,  Die Dreigroschenoper

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

15.12. 18:00
CBSO Centre, Birmingham

Rebecca Saunders,  Scar
Richard Causton,  Transients
Shiori Usui,  "Deep" (2013-2014) für großes Ensemble
Vito Žuraj s.p.,  Tension (für Ensemble)

Michael Wendeberg, Dirigent
Birmingham Contemporary Music Group

28.12. 19:30
Opernhaus, Halle

Kurt Weill,  Die Dreigroschenoper

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

11.01. 20:00
WDR Funkhaus am Wallrafplatz, Köln

Beat Furrer,  "Phaos" für Orchester
Márton Illés,  Violinkonzert
Bruno Maderna,  "Stele per Diotima" für Soli und Kammerorchester

Patricia Kopatchinskaja, Violine
WDR Sinfonieorchester Köln
Michael Wendeberg, Dirigent

17.01. 20:00
Tonhalle Maag

Malin Bang,  Irimi
Lars Petter Hagen,  Harmonium Repertoire
Simon Steen-Andersen,  Black Box Music

Michael Wendeberg, Dirigent
Collegium Novum Zürich

08.02. 18:00
Theaterhaus Stuttgart

Fabià Santcovsky,  Die Rose der Winde
Ashley Fure,  "Bound to the Bow" for Orchestra and Electronics
Turgut Erçetin,  “ … like dissolving ancient amber and letting a trapped insect fly away”

Arditti Quartet
Michael Wendeberg, Dirigent
SWR Symphonieorchester

15.02. 19:30
Ulrichskirche Halle

Bela Bartok,  Violinkonzert Nr. 2
Antonin Dvorak,  9. Sinfonie e-Moll op.95 'Aus der Neuen Welt'

Michael Wendeberg, Dirigent
Jugendsinfonieorchester Sachsen-Anhalt
Zsolt-Tihamêr Visontay, Violine

Biografie

Für den Dirigenten und Pianisten Michael Wendeberg ist der Umgang mit dem Konzertrepertoire von Bach bis Schönberg ebenso selbstverständlich wie die intensive Beschäftigung mit neuer und neuester Musik. Seit 2016 wirkt er als erster Kapellmeister an der Oper Halle, wo er in der Saison 2019/20 unter anderem Strawinskis Feuervogel sowie als Opernpremieren Mozarts Don Giovanni und – in konzertanter Fassung – Tschaikowskis Eugen Onegin dirigiert.

Gleichzeitig ist er als Gastdirigent bei renommierten Orchestern und Ensembles gefragt und leitete unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Junge Deutsche Philharmonie, das Orchester der Slowenischen Philharmonie, das Klangforum Wien, das Remix Ensemble Porto, das Ensemble Intercontemporain, das Ensemble Musikfabrik und die Sinfonietta Basel. Beim Lucerne Festival, der Münchner Biennale, den Bregenzer Festspielen, der Biennale in Venedig, dem Eclat Festival Stuttgart, dem Ultraschall Festival Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern war er mit verschiedenen Programmen zu Gast. Zuletzt debütierte er beim WDR-Sinfonieorchester, beim Ensemble Modern, mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Beethovenfest Bonn sowie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beim Festival Acht Brücken in Köln. Seit April 2018 ist er, nach sieben Jahren als Musikalischer Leiter, erster Gastdirigent des Ensemble Contrechamps in Genf.

Michael Wendeberg studierte Klavier bei Markus Stange, Bernd Glemser und Benedetto Lupo sowie Dirigieren in der Meisterklasse von Toshiyuki Kamioka in Saarbrücken. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Assistent von Toshiyuki Kamioka an den Wuppertaler Bühnen. Es folgten Stationen am Nationaltheater Mannheim, am Luzerner Theater als Erster Kapellmeister sowie an der Staatsoper Berlin, wo er Daniel Barenboim und Gastdirigenten wie Pierre Boulez und Sir Simon Rattle assistierte.

Sein Opernrepertoire umfasst unter anderem Bizets Carmen, Brittens A Midsummer Night’s Dream, Händels Orlando, Mozarts Zaide, La Clemenza di Tito und DieZauberflöte, Verdis La Traviata, Un Ballo in Maschera und Il Trovatore, Donizettis Lucia di Lammermoor und Don Pasquale, Rossinis La Scala di Seta und La Cenerentola, Humperdincks Hänsel und Gretel, Ponchiellis La Gioconda, Bernsteins West Side Story und Puccinis La Bohème und Tosca. Überregionale Aufmerksamkeit erregte er früh mit The man who mistook his wife for a hat von Michael Nyman 2006 in Wuppertal, mit der Uraufführung von ArbeitNahrungWohnung von Enno Poppe in einer Inszenierung von Anna Viebrock auf der Münchner Biennale 2008 und mit Karl Amadeus Hartmanns Des Simplicius Simplicissimus Jugend (Regie: Thomas Fiedler) 2010 in Zürich. 2016 leitete er die Uraufführung der Oper Die Andere von Sidney Corbett in Magdeburg; zudem kehrte er 2017 für Vorstellungen der Zauberflöte und für eine Neuproduktion von Aribert Reimanns Gespenstersonate an die Staatsoper Berlin zurück. In Halle dirigierte er in der vergangenen Spielzeit unter anderem Strauss‘ Ariadne auf Naxos, Webers Der Freischütz und Meyerbeers L’Africaine.

Als Pianist war Michael Wendeberg Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und trat mit namhaften Orchestern unter Dirigenten wie Jonathan Nott, Marek Janowski und Daniel Barenboim als Solist auf. Von 2000 bis 2005 gehörte er als Pianist dem Ensemble Intercontemporain an und arbeitete intensiv mit Pierre Boulez zusammen. Wie schon bei den Festtagen der Staatsoper 2015 führte er 2018 Boulez' komplettes Klavierwerk auf, dieses Mal im Berliner Pierre Boulez Saal, und nahm es für eine CD-Produktion auf.

Zu Beginn der Saison 2019/20 führt ihn eine Tournee mit Ensemble Modern zu den Klangspuren Schwaz und nach Shanghai. Daneben leitet er wieder Konzerte mit der Birmingham Contemporary Music Group und kehrt zum WDR Sinfonieorchester zurück. Mit dem SWR Sinfonieorchester ist er beim Eclat Festival Stuttgart zu Gast, und bei der Münchner Biennale hebt er eine neue Oper des Komponisten Ole Hübner aus der Taufe. Im August 2020 leitet er im Rahmen des Sommerfestivals der Suntory Hall das Tokyo Symphony Orchestra mit einem neuen Bratschenkonzert von Isabell Mundry für den Solisten Nils Mönkemeyer.

Saison 2019/20

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Resonanz

Wendeberg bringt swingige Einlagen gut hinter das Pult und reißt seine Musiker mit.
LR-Online, Rüdiger Hofmann, 03.06.2019

Michael Wendeberg animiert die Musiker der Staatskapelle lustvoll zum Changieren zwischen kammermusikalischer Präzision und voller Strauss-Opulenz.
Nmz, Joachim Lange, 24.02.2019

[D]er (…) Dirigent unterstreicht am Cembalo seine herausragende Klasse. (…) Wendeberg kitzelt aus seinen Musikern pure Dramatik heraus.
klassik-begeistert.de, Daniel Janz, 12.05.2018, zu: Acht Brücken Musikfestival 2018

All das funktioniert aber auch deswegen so gut, weil das Orchester von Michael Wendeberg zu einem in alle Richtungen entschiedenen, minutiös charakteristischen und, wo nötig, auch schmutzigen Tonfall angetrieben wird, der auch die aufgeheizten Stimmung auf der Bühne spiegelt.
Opernwelt, Jürgen Otten, April 2018

Michael Wendeberg leitet die Staatskapelle nicht nur mit faszinierender Präzision, sondern koordiniert überdies den komplexen Raumklang, zu dem eine ganze Palette an Geräuschen und Klängen jenseits des klassischen Orchesterklangs hinzukommt. Da wird gequietscht und geraschelt, da wird ein Stück Styropor zum Streichinstrument, dazu kommen jede Menge elektronische Einspielungen. Die Musiker fremdeln kein bisschen mit den neuen Tönen, sondern erweisen sich als souveräne Alleskönner.
Die Deutsche Bühne, Joachim Lange, 06.03.2017

Präzise, und da wo dies vom Komponist beabsichtigt war auch mit mitreißender Intensität, setzte die Sinfonietta Basel die Musik in Szene. Gastdirigent Michael Wendeberg führte mit federndem Schlag und ermöglichte so zahlreiche lichte und eindringliche Momente.
Die Oberbadische, Willi Vogel 09.03.2015

Pölzgutter hört minuziös auf die Gesten, die Affekte, welche die Musik zeichnet. Der Dirigent Michael Wendeberg hat sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester durchaus pointiert herausgearbeitet. Aufs Schönste wird im Orchestergraben musiziert, das Orchester hört und denkt mit.
NZZ,  Alfred Zimmerlin, 29.04.2014

Da sieht man doch, was ein wacher Dirigent vermag. Das Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Wendeberg präsentiert sich in Bestform, spielt spritzig, federnd, wendig und farbig. So macht Donizettis von Sentimentalitäten nicht freie Musik Spass; der Schwung aus dem Orchestergraben trägt massgeblich das Geschehen.
www.kulturteil.ch, Peter Bitterli, 27.04.2014 (über „Don Pasquale“ in Luzern)

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