Michael Wendeberg

Dirigent

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General Management

CR Isabelle Meister

Termine

08.04. 20:00
Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste, Dresden

Mark Andre,  Riss 1
Mark Andre,  Riss 2
Mark Andre,  Riss 3

Michael Wendeberg, Dirigent
Ensemble Modern
Mark Andre, Komposition

09.04. 19:30
Opernhaus, Halle

Kurt Weill,  Die Dreigroschenoper

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

11.04. 19:30
Opernhaus, Halle

Wolfgang Amadeus Mozart,  Don Giovanni

Michael Wendeberg, Dirigent
Nina Kupczyk, Regie
Staatskapelle Halle

17.04. 19:30
Opernhaus, Halle

Peter Tschaikowsky,  Eugen Onegin

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

24.04. 19:30
Opernhaus, Halle

Antonín Dvořák,  Rusalka

Michael Wendeberg, Dirigent
Veit Güssow, Regie
Staatskapelle Halle

26.04. 16:00
Opernhaus, Halle

Peter Tschaikowsky,  Eugen Onegin

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

03.05. 14:30
Goethe-Theater, Bad Lauchstädt

Wolfgang Amadeus Mozart,  Così fan tutte

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle
Axel Köhler, Regie

17.05. 19:30
Cuvillies-Theater, München

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle
Michael v. zur Mühlen, Regie

18.05. 19:30
Cuvillies-Theater, München

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle
Michael v. zur Mühlen, Regie

19.05. 19:30
Cuvillies-Theater, München

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle
Michael v. zur Mühlen, Regie

23.05. 20:00
Kunstraum Walcheturm Zürich

Thomas Kessler,  My lady soul
Michael Pelzel,  New Work
Stefan Wirth,  New Work

Michael Wendeberg, Dirigent
Ensemble Proton Bern

25.05. 19:30
Dampfzentrale Bern

Thomas Kessler,  My lady soul
Michael Pelzel,  New Work
Stefan Wirth,  New Work

Michael Wendeberg, Dirigent
Ensemble Proton Bern

26.05. 19:30
Marianischer Saal Luzern

Thomas Kessler,  My lady soul
Michael Pelzel,  New Work
Stefan Wirth,  New Work

Michael Wendeberg, Dirigent
Ensemble Proton Bern

31.05. 18:00
Opernhaus, Halle

Peter Tschaikowsky,  Eugen Onegin

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

02.06. 20:00
DOX Centre for Contemporary Art, Prague

Jiří Kadeřábek,  Neues Werk für Ensemble
Gerard Grisey,  Quatre chants pour franchir le seuil

Melody Louledjian, Sopran
Ensemble Modern
Michael Wendeberg, Dirigent

05.06. 19:30
Opernhaus, Halle

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

17.06. 19:30
Opernhaus, Halle

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

21.06. 16:00
Steinorvarieté Halle

Georges Bizet,  Jeux d’enfants op. 22
Paul Dukas,  Villanelle für Horn und Orchester
Marcel Grandjany,  Symphonic Poem für Harfe, Horn und Orchester
Georges Bizet,  Sinfonie Nr.1 in C-Dur

Birgit Franz, Horn
Andreas Wehrenfennig, Harfe
Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

26.06. 19:30
Opernhaus, Halle

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

28.06. 16:00
Opernhaus, Halle

Wolfgang Amadeus Mozart,  Don Giovanni

Michael Wendeberg, Dirigent
Nina Kupczyk, Regie
Staatskapelle Halle

04.07. 19:30
Opernhaus, Halle

Ole Hübner,  Opera, Opera, Opera! - Revenants and Revolutions

Michael Wendeberg, Dirigent
Staatskapelle Halle

Biografie

Für den Dirigenten und Pianisten Michael Wendeberg ist der Umgang mit dem Konzertrepertoire von Bach bis Schönberg ebenso selbstverständlich wie die intensive Beschäftigung mit neuer und neuester Musik. Seit 2016 wirkt er als erster Kapellmeister an der Oper Halle, wo er in der Saison 2019/20 unter anderem Strawinskis Feuervogel sowie als Opernpremieren Mozarts Don Giovanni und – in konzertanter Fassung – Tschaikowskis Eugen Onegin dirigiert.

Gleichzeitig ist er als Gastdirigent bei renommierten Orchestern und Ensembles gefragt und leitete unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Junge Deutsche Philharmonie, das Orchester der Slowenischen Philharmonie, das Klangforum Wien, das Remix Ensemble Porto, das Ensemble Intercontemporain, das Ensemble Musikfabrik und die Sinfonietta Basel. Beim Lucerne Festival, der Münchner Biennale, den Bregenzer Festspielen, der Biennale in Venedig, dem Eclat Festival Stuttgart, dem Ultraschall Festival Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern war er mit verschiedenen Programmen zu Gast. Zuletzt debütierte er beim WDR-Sinfonieorchester, beim Ensemble Modern, mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Beethovenfest Bonn sowie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin beim Festival Acht Brücken in Köln. Seit April 2018 ist er, nach sieben Jahren als Musikalischer Leiter, erster Gastdirigent des Ensemble Contrechamps in Genf.

Michael Wendeberg studierte Klavier bei Markus Stange, Bernd Glemser und Benedetto Lupo sowie Dirigieren in der Meisterklasse von Toshiyuki Kamioka in Saarbrücken. Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Assistent von Toshiyuki Kamioka an den Wuppertaler Bühnen. Es folgten Stationen am Nationaltheater Mannheim, am Luzerner Theater als Erster Kapellmeister sowie an der Staatsoper Berlin, wo er Daniel Barenboim und Gastdirigenten wie Pierre Boulez und Sir Simon Rattle assistierte.

Sein Opernrepertoire reicht von Händels Orlando über Mozarts Cosi fan Tutte, LaClemenza di Tito und Die Zauberflöte, Verdis Il Trovatore, La Traviata, Un Ballo in Maschera und Aida, Bizets Carmen, Puccinis La Bohème und Tosca und Brittens Midsummer Night’s Dream bis zu zahlreichen Uraufführungen. Überregionale Aufmerksamkeit erregte er früh mit der Uraufführung von ArbeitNahrungWohnung von Enno Poppe in einer Inszenierung von Anna Viebrock auf der Münchner Biennale 2008. 2017 kehrte er für Vorstellungen der Zauberflöte und für eine Neuproduktion von Aribert Reimanns Gespenstersonate an die Staatsoper Berlin zurück. In Halle dirigierte er in der vergangenen Spielzeit unter anderem Webers Freischütz und Meyerbeers L‘Africaine sowie die Premiere von Strauss‘ Ariadne auf Naxos.

Als Pianist war Michael Wendeberg Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und trat mit namhaften Orchestern unter Dirigenten wie Jonathan Nott, Marek Janowski und Daniel Barenboim als Solist auf. Von 2000 bis 2005 gehörte er als Pianist dem Ensemble Intercontemporain an und arbeitete intensiv mit Pierre Boulez zusammen. Wie schon bei den Festtagen der Staatsoper 2015 führte er 2018 Boulez' komplettes Klavierwerk auf, dieses Mal im Berliner Boulez-Saal; eine CD-Aufnahme wird in Kürze erscheinen.

In der Saison 2019/20 führten ihn bereits Konzerte mit dem Ensemble Modern nach Schwaz, Shanghai und Prag. Daneben leitete er wieder Konzerte mit der Birmingham Contemporary Music Group und kehrte zum WDR Sinfonieorchester zurück. Mit seinem Debüt beim SWR-Sinfonieorchester ist er beim Eclat-Festival Stuttgart zu Gast, und bei der Münchner Biennale hebt er eine neue Oper des Komponisten Ole Hübner aus der Taufe. Im August 2020 dirigiert er im Rahmen des Sommerfestivals der Suntory Hall das Tokyo Symphony Orchestra mit einem neuen Bratschenkonzert von Isabel Mundry für den Solisten Nils Mönkemeyer und Jeux von Debussy.

Saison 2019/20

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Resonanz

Zu Don Giovanni an der Oper Halle

Im Graben sorgte Michael Wendeberg für einen geschmeidigen, immer die Stimmen tragenden und anspornenden Orchesterklang, ohne dabei auf eine pointierte Nummernrevue zu schielen.
nmz, Joachim Lange, 02.03.2020

Aber ganz besonderen Wert legt Wendeberg auch auf die zarten und in sich gekehrten musikalischen Stellen dieser Oper. Diese musikalische Interpretation berührte.
Klassik begeistert, Guido Müller, 29.02.2020

Packend die Lesart von Michael Wendeberg, der Punktierungen schärfte, Steigerungen wirkungsvoll aufbaute und zugleich Raum für Ruhe und Einkehr ließ.
Mitteldeutsche Zeitung, Johannes Killyen, 19.02.2020

Wendeberg bringt swingige Einlagen gut hinter das Pult und reißt seine Musiker mit.
LR-Online, Rüdiger Hofmann, 03.06.2019

Michael Wendeberg animiert die Musiker der Staatskapelle lustvoll zum Changieren zwischen kammermusikalischer Präzision und voller Strauss-Opulenz.
Nmz, Joachim Lange, 24.02.2019

[D]er (…) Dirigent unterstreicht am Cembalo seine herausragende Klasse. (…) Wendeberg kitzelt aus seinen Musikern pure Dramatik heraus.
klassik-begeistert.de, Daniel Janz, 12.05.2018, zu: Acht Brücken Musikfestival 2018

All das funktioniert aber auch deswegen so gut, weil das Orchester von Michael Wendeberg zu einem in alle Richtungen entschiedenen, minutiös charakteristischen und, wo nötig, auch schmutzigen Tonfall angetrieben wird, der auch die aufgeheizten Stimmung auf der Bühne spiegelt.
Opernwelt, Jürgen Otten, April 2018

Michael Wendeberg leitet die Staatskapelle nicht nur mit faszinierender Präzision, sondern koordiniert überdies den komplexen Raumklang, zu dem eine ganze Palette an Geräuschen und Klängen jenseits des klassischen Orchesterklangs hinzukommt. Da wird gequietscht und geraschelt, da wird ein Stück Styropor zum Streichinstrument, dazu kommen jede Menge elektronische Einspielungen. Die Musiker fremdeln kein bisschen mit den neuen Tönen, sondern erweisen sich als souveräne Alleskönner.
Die Deutsche Bühne, Joachim Lange, 06.03.2017

Präzise, und da wo dies vom Komponist beabsichtigt war auch mit mitreißender Intensität, setzte die Sinfonietta Basel die Musik in Szene. Gastdirigent Michael Wendeberg führte mit federndem Schlag und ermöglichte so zahlreiche lichte und eindringliche Momente.
Die Oberbadische, Willi Vogel 09.03.2015

Pölzgutter hört minuziös auf die Gesten, die Affekte, welche die Musik zeichnet. Der Dirigent Michael Wendeberg hat sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester durchaus pointiert herausgearbeitet. Aufs Schönste wird im Orchestergraben musiziert, das Orchester hört und denkt mit.
NZZ,  Alfred Zimmerlin, 29.04.2014

Da sieht man doch, was ein wacher Dirigent vermag. Das Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Wendeberg präsentiert sich in Bestform, spielt spritzig, federnd, wendig und farbig. So macht Donizettis von Sentimentalitäten nicht freie Musik Spass; der Schwung aus dem Orchestergraben trägt massgeblich das Geschehen.
www.kulturteil.ch, Peter Bitterli, 27.04.2014 (über „Don Pasquale“ in Luzern)

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Mediencenter

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