Alejo Pérez

dirigent

kontakt

Yan Dribinsky

yd(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-230

Karoline Jacob

kj(at)karstenwitt.com

CR Ishka Michocka

Termine

01.03. 14:00
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

04.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

08.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

11.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

14.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

17.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

20.03. 19:30
Lyric Opera of Chicago

Peter Tschaikowsky,  Eugene Onegin

Orchestra of the Lyric Opera of Chicago
Alejo Pérez, Dirigent
Robert Carsen, Regie

01.04. 21:15
Teatro Garibaldi, Figline

György Ligeti,  Concert Românesc
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Orchestra della Toscana
Alejo Pérez, Dirigent
Federico Colli, Klavier

03.04. 21:00
Teatro Goldoni, Livorno

György Ligeti,  Concert Românesc
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Orchestra della Toscana
Alejo Pérez, Dirigent
Federico Colli, Klavier

04.04. 21:00
Teatro Verdi, Florenz

György Ligeti,  Concert Românesc
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Orchestra della Toscana
Alejo Pérez, Dirigent
Federico Colli, Klavier

05.04. 21:00
Teatro Metropolitan, Piombino

György Ligeti,  Concert Românesc
Ludwig van Beethoven,  Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven,  Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Orchestra della Toscana
Alejo Pérez, Dirigent
Federico Colli, Klavier

Biografie

Freilich trägt der Dirigent die Sänger auch auf Händen durch den Abend (…). Pérez [lässt] die Samtfarben der Wiener in einem Trennklang zu Geltung kommen, der vom französischen Willen zur Clarté geprägt ist. (…) Mehr als auf das grosse Drama setzt er auf Atmosphäre, die den einzelnen Augenblick sinnlich wirken lässt. Neue Zürcher Zeitung

Sicheres Stilempfinden und die Fähigkeit, die Komplexität jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Konzert- und Operndirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

Nach seinem begeistert aufgenommenen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2015 mit Massenets Werther kehrte Alejo Pérez 2016 nach Salzburg zurück und dirigierte erstmals die Wiener Philharmoniker in einer gefeierten Neuproduktion von Gounods Faust. In der Saison 2016/17 gibt er Debüts an der Semperoper Dresden mit Carmen und an der Lyric Opera of Chicago mit Eugen Onegin. Des Weiteren folgt er Wiedereinladungen nach Rom und Buenos Aires für neue Inszenierungen von Lulu und dem Rosenkavalier am Teatro Colón. An dem legendären Haus debütierte er 2015 höchst erfolgreich mit Parsifal. Als Gastdirigent des neuen SWR Symphonieorchesters leitet er im Laufe der Saison mehrere Konzerte, darunter ein Programm mit  Uraufführungen bei den Donaueschinger Musiktagen.

Zu den vielen internationalen Orchestern, die Alejo Pérez in den letzten Jahren geleitet hat, gehören das Philharmonia Orchestra London, Orchestre Philharmonique de Radio France, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg, Gürzenich-Orchester Köln, Staatsorchester Stuttgart, Orchestre de la Suisse Romande Genève, Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Außerdem arbeitete er mit dem Ensemble Modern, Ensemble intercontemporain, Asko Schönberg Ensemble und Klangforum Wien.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires über das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren für Alejo Pérez Assistenzen bei Peter Eötvös, dessen Opern Angels in America (Théâtre du Châtelet Paris) und Lady Sarashina (Opéra de Lyon, Opéra Comique Paris) er aus der Taufe hob, sowie für  Christoph von Dohnanyi beim NDR Sinfonieorchester, welches er zwischen 2005 und 2007 regelmäßig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo Pérez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012  zu neuem Glanz. Umjubelt von Publikum und Presse realisierte er dort großes Opern- und Konzertrepertoire wie Mahlers 8. Symphonie, Verdis Don Carlos, Berlioz‘ La Damnation de Faust, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mtsensk sowie Wagners Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Am Teatro Real Madrid zählte er während der Ära Gerard Mortier ab 2010 zu dem Kreis künstlerisch prägender Dirigenten und leitete das Orquesta Sinfónica de Madrid in Konzerten mit Plácido Domingo, Teresa Berganza und Ian Bostridge sowie in viel beachteten Produktionen von Rienzi,Don Giovanni, Tod in Venedig, Golijovs Ainadamar und Rihms Die Eroberung von Mexico. Eine langjährige kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Opéra de Lyon, an der er Titel wie Debussys Pelléas et Mélisande, Schrekers Die Gezeichneten und Strawinskys Le Rossignol dirigierte, sowie mit dem Teatro dell’Opera di Roma (Rossini La Cenerentola, Schostakowitsch Die Nase). Er hat darüber hinaus Produktionen an wichtigen Häusern wie der Pariser Opéra de Bastille, der Norwegian National Opera, den Opern Köln, Frankfurt und Leipzig, dem Teatr Wielki Warschau und La Monnaie de Munt in Brüssel geleitet

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.            

Saison 2016/17                                 

zum Beitrag zum Beitrag

Resonanz

Von der Wagnerschen Opulenz zum zarten Gegenlicht des Impressionismus‘, von den veristischen Gefühlsausbrüchen zum aufrührerischen expressionistischen Schillern: unter der Leitung des Zauberers Alejo Pérez hat das Orchestra de l’Opéra de Lyon die Visionen Schrekers mit Märchenprinz-Küssen zum Leben erweckt.
Le Monde, Marie-Aude Roux, 17.03.2015 (Die Gezeichneten, Opéra de Lyon)

Mit dem jungen Argentinier Alejo Pérez (...) stand ein Dirigent am Pult, der die schwierige, aufwändige Partitur mit der Leidenschaft eines „Tristan“-Dirigats animierte, zugleich aber auch mit Boulez’scher Unbestechlichkeit jedes klangliche Detail im Blick hatte. Atemberaubend die Kurven und Konvulsionen über knapp zwei (pausenlosen) Stunden. Opernwelt, Dezember 2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

Freilich trägt der Dirigent die Sänger auch auf Händen durch den Abend: Alejo Pérez nimmt sich Zeit, wählt gerade zu Beginn eher langsame, aber nie ziellose Tempi. In Bewegung hält er sie mit feinen Übergängen und einer einleuchtenden Agogik (…). Dafür lässt Pérez die Samtfarben der Wiener in einem Trennklang zu Geltung kommen, der vom französischen Willen zur Clarté geprägt ist. (...) mehr als auf das grosse Drama setzt er auf Atmosphäre, die den einzelnen Augenblick sinnlich wirken lässt. (…) Dieser Abend erhebt keinen Welterklärungsanspruch, er ist nur Oper. Aber grosse Oper.
Neue Zürcher Zeitung, M. Stallknecht, 12. August 2016 (Faust bei den Salzburger Festspielen 2016)

Viel gelöster und musizierfreudiger als bei Strauss präsentierten sich die Wiener Philharmoniker, die im Verbund mit dem hochtalentierten Alejo Pérez einen wunderbaren Sound kreierten, der genau die Grenze fand zwischen eindringlichem Pathos und Sentiment, ohne süßlich oder reißerisch zu werden, und beispielsweise in der großen Szene Marguerites das Kollektiv zum Glitzern brachte - eine große Leistung.
Online Musik Magazin, Thomas Tillmann, 20. August 2016 (Faust bei den Salzburger Festspielen 2016)

Am Pult der Wiener Philharmoniker setzt Alejo Pérez einen Kontrast zur verspielten Bühne. Mit besonnenen Tempi betont er mehr den Ernst der Partitur als deren Leichtigkeit, es ergibt sich eine angenehme Ruhe, eine Stringenz von innen gleichsam (…). Gounod wird von dem argentinischen Dirigenten eher deutsch aufgefasst als französisch. So können die Wiener Philharmoniker ihre Reize voll ausspielen, sie nehmen sich der Partitur merklich liebevoll an: satte Streicher mit besonders glühenden Violoncelli und natürlich eine stolze Hörnergruppe ragen heraus, während das Holz hier einmal noch stärkere Akzente setzen könnte. Umsichtig folgt Pérez den Sängern.
Abendzeitung München, Michael Bastian Weiß, 12. August 2016 (Faust bei den Salzburger Festspielen 2016)

Alejo Perez dirigierte das Orchester des Teatro Colón mit großer Hingabe und Liebe zum Detail. Schon das Vorspiel zum 1. Aufzug zelebrierte er in allen seinen Details und machte lange Pausen. So schien ihm das Pathos der Parsifal-Musik besonders am Herzen zu liegen, und das passte auch generell zum Bühnengeschehen. Die großen Zwischenspiele gelangen ebenfalls beeindruckend, immer wieder machte sich die exzellente Akustik des Teatro Colón unterstützend bemerkbar. Zudem ging Perez sehr einfühlsam auf die Sänger ein. Die Koordination zwischen Graben und Bühne war perfekt.
Der neue Merker, Klaus Billand, Dezember 2015 (Parsifal, Teatro Colón)

Die Zartheit und Wucht der Musik (...) hat bis heute nicht das Geringste an Frische eingebüßt. Vorausgesetzt, sie wird so exakt und detailversessen, so fabelhaft klangschön und leidenschaftlich ausgeführt wie vom Chor und Orchester des Teatro Real unter der inspirierten Leitung des jungen Dirigenten Alejo Perez.
FAZ, Eleonore Büning, 11.10.2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

Nach anfänglichen Perkussionswirbeln und hohlen Quinten wandelt die "Melodie einer Landschaft, die das Gewitter kommen spürt" durch die vier, im Graben und im Raum verteilten Orchestergruppen – was der argentinische Dirigent Alejo Pérez so faszinierend traumsicher wie klangmagisch beherrscht.
DIE WELT, Manuel Brug, 14.10.2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

Die Darbietung (...) lässt einen großen Dirigenten glänzen, den jungen Argentinier Alejo Pérez, dem es in jedem Moment gelingt die musikalische Spannung mit einer sicheren und kontrollierten Interpretation von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten. Das Orchester reagiert perfekt.
El Pais, 25. Mai 2012

zum Beitrag zum Beitrag

Repertoire

Programmbeispiele

I. STRAWINSKY Dumbarton oaks
W. A. MOZART Sinfonie Nr. 40 in g-Moll KV 550
M. RAVEL La valse
P. I. TSCHAIKOWSKY Romeo und Julia
L. BERIO Sinfonia
J. SIBELIUS Symphonie Nr. 2
B. BRITTEN Four sea interludes aus Peter Grimes
E. ELGAR Sea Pictures
S. RACHMANINOV Die Toteninsel
C. DEBUSSY La mer
J. HAYDN Sinfonie Nr. 6 D-Dur
B. BARTÒK Zwei Bilder Op. 10
G. MAHLER Symphonie Nr. 1 D-Dur Titan
E. VARESE Amériques
C. IVES Symphonie Nr. 4
zum Beitrag zum Beitrag

Mediencenter

zum Beitrag zum Beitrag