Alejo Pérez

Dirigent

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Termine

14.12. 19:00
Oper Stuttgart

Sergej Prokofjew,  Die Liebe zu den drei Orangen

Staatsorchester Stuttgart
Alejo Pérez, Dirigent

17.12. 19:00
Oper Stuttgart

Sergej Prokofjew,  Die Liebe zu den drei Orangen

Staatsorchester Stuttgart
Alejo Pérez, Dirigent

04.01. 19:00
Oper Stuttgart

Sergej Prokofjew,  Die Liebe zu den drei Orangen

Staatsorchester Stuttgart
Alejo Pérez, Dirigent

11.01. 19:00
Oper Stuttgart

Sergej Prokofjew,  Die Liebe zu den drei Orangen

Alejo Pérez, Dirigent
Staatsorchester Stuttgart

21.01. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

23.01. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

25.01. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

27.01. 16:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

29.01. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

31.01. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

02.02. 20:00
Opéra de Lyon

Leoš Janáček,  Aus einem Totenhaus

Alejo Pérez, Dirigent
L'Orchestre de l'Opéra de Lyon
Krzysztof Warlikowski, Regie

15.02. 20:00
Maison de la Radio Paris

Wolfgang Rihm,  De Profundis
Graciane Finzi,  Fantaisie-Concerto for viola and orchestra
Wolfgang Rihm,  In-Schrift 2
Luciano Berio,  Formazioni

Marc Desmons, Viola
Orchestre Philharmonique de Radio France
Choeur de Radio France, Chor
Alejo Pérez, Dirigent

Biografie

Alejo Pérez, Dirigent

Den höchsten Anteil am Gelingen aber hat Alejo Pérez, der das Orchester der Flämischen Oper mit scharfem Blick fürs Detail und zugleich mit Sinn für den großen Bogen führt.“ Eleonore Büning, Neue Zürcher Zeitung

Sicheres Stilempfinden und die Fähigkeit, die Komplexität jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Dirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

In jüngster Zeit überzeugte er wiederholt bei den Salzburger Festspielen (u.a. Gounods Faust mit den Wiener Philharmonikern), am Teatro Colón (Parsifal und Der Rosenkavalier) an der Semperoper Dresden (Carmen) und an der Lyric Opera of Chicago (Eugen Onegin).

Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 mit Debüts beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Elbphilharmonie, an der Opera Vlaanderen (Pelléas et Mélisande), der Oper Stuttgart (Cherubinis Medea) und in Japan beim Yomiuri Nippon Orchestra und der Nikikai Opera Company (Der Freischütz) folgte im August 2018 im ausverkauften Teatro Colón ein Sinfoniekonzert mit dem Orquesta Filarmónica de Buenos Aires und Werken von Debussy, Mahler, Schönberg und Skrjabin.

An der Opera Vlaanderen, wo er die laufende Saison mit Lohengrin in der Regie von David Alden eröffnet, wurde er gerade zum Musikdirektor ab der Saison 2019/20 ernannt. In nächster Zeit kehrt er außerdem an die Häuser in Stuttgart (Die Liebe zu den drei Orangen), Lyon (Aus einem Totenhaus), Rom (Der feurige Engel) und Buenos Aires (Ariadne auf Naxos) zurück und steht am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.

Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, die Alejo Pérez in den letzten Jahren dirigierte, gehören das Philharmonia Orchestra London, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, das SWR Symphonieorchester, Gürzenich-Orchester Köln, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Außerdem arbeitete er mit dem Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain und Klangforum Wien.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires über das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren für Alejo Pérez Assistenzen bei Peter Eötvös, dessen Opern Angels in America und Lady Sarashina er aus der Taufe hob, sowie bei  Christoph von Dohnányi beim NDR Sinfonieorchester, welches er regelmäßig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo Pérez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012 zu neuem Glanz und realisierte dort großes Repertoire wie Mahlers 8. Symphonie, Nabucco, Don Carlos, La Damnation de Faust, Lady Macbeth von Mtsensk, Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Am Teatro Real Madrid zählte er während der Ära Gerard Mortier ab 2010 zu dem Kreis künstlerisch prägender Dirigenten und leitete das Orquesta Sinfónica de Madrid in Konzerten mit Plácido Domingo, Teresa Berganza und Ian Bostridge sowie in viel beachteten Produktionen von Rienzi,Don Giovanni, Tod in Venedig, Golijovs Ainadamar und Rihms Die Eroberung von Mexico. Eine langjährige kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Opéra de Lyon (Pelléas et Mélisande, Die Gezeichneten, Raskatow‘s GerMania, u.a.), sowie mit dem Teatro dell’Opera di Roma (La Cenerentola,Die Nase, Lulu).

Alejo Pérez gastierte außerdem an wichtigen Häusern wie der Pariser Opéra de Bastille, der Norwegian National Opera, den Opern Köln, Frankfurt und Leipzig, dem Teatr Wielki Warschau und La Monnaie de Munt in Brüssel.

Saison 2018/2019

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Resonanz

Musikalisch präsentierte sich das Sinfonieorchester der Flämischen Oper in Bestform. Für Alejo Pérez, den neuen Musikdirektor des Hauses, war dieser „Lohengrin“ zu allererst ein großer persönlicher Erfolg. Mit geballter Energie gelang es dem Dirigenten, die Spannung vom transparenten, ätherisch schimmernden Vorspiel bis zu den mit hämmernden Rhythmen aufgewühlten Chorszenen des ersten Aktes aufzubauen, den Szenen zwischen Friedrich und Ortrud , bzw. Ortrud und Elsa im zweiten Akt dramaturgische Schärfe zu geben, sowie dem dritten Akt schmeichelhafte Sensibilität.  Ganz besonderes Profil gewann das unglaublich präsente Blech im Vorspiel zum dritten Akt.
Das Opernglas, M. Fiedler, 07.10.2018

Die Eleganz und die Prägnanz seines Dirigierstils verbindet Alejo Pérez  mit inspirierender Imaginationskraft, die ein Orchester benötigt, um seine Grenzen zu testen – und zu überschreiten.
Die Welt, 21.3.2018, Peter Krause

So fein, rhythmisch pulsierend und in ungewöhnlich dunklen Farben getaucht der souveräne Alejo Pérez am Pult des Sinfonieorchesters der Opera Vlaanderen diese filigran sich auffächernde, stets sinfonische Partitur dirigiert und zum Glühen bringt, so stark setzen die sieben Tänzer diese Impulse fort.
klassiker.welt.de, 3.2.2018, Manuel Brug (Pelléas et Mélisande, Opera Vlaanderen)

Dafür erspürt Alejo Pérez mit dem Staatsorchester Stuttgart jede Pore der Partitur. Mit unglaublichem stilistischen Gespür trifft der Argentinier, hochgradig historisch informiert, Cherubinis Ton und folgt hellsichtig dem Woher und Wohin dieser Partitur, die zumal das Innenleben der Medea enorm psychologisch ausdeutet.
concerti.de, 08.12.2017, Peter Krause (Cherubini: Medea, Oper Stuttgart)

Musikalisch knüpfte diese Rosenkavalier-Inszenierung erstmals nach langer Zeit wieder an das frühere Niveau dieses Hauses an.
pagina12.com.ar, Diego Fischerman, 20.07.2017 (Der Rosenkavalier, Teatro Colón)

Viel gelöster und musizierfreudiger als bei Strauss präsentierten sich die Wiener Philharmoniker, die im Verbund mit dem hochtalentierten Alejo Pérez einen wunderbaren Sound kreierten, der genau die Grenze fand zwischen eindringlichem Pathos und Sentiment, ohne süßlich oder reißerisch zu werden, und beispielsweise in der großen Szene Marguerites das Kollektiv zum Glitzern brachte - eine große Leistung.
Online Musik Magazin, Thomas Tillmann, 20.08.2016

Alejo Perez dirigierte das Orchester des Teatro Colón mit großer Hingabe und Liebe zum Detail. (...) Die großen Zwischenspiele gelangen ebenfalls beeindruckend.
Der neue Merker, Klaus Billand, Dezember 2015 (Parsifal, Teatro Colón)

Von der Wagnerschen Opulenz zum zarten Gegenlicht des Impressionismus‘, von den veristischen Gefühlsausbrüchen zum aufrührerischen expressionistischen Schillern: unter der Leitung des Zauberers Alejo Pérez hat das Orchestra de l’Opéra de Lyon die Visionen Schrekers mit Märchenprinz-Küssen zum Leben erweckt.
Le Monde, Marie-Aude Roux, 17.03.2015 (Die Gezeichneten, Opéra de Lyon)

Nun erwies sich Alejo Pérez freilich auch als ein großartiger, das Partiturengeflecht klug auffächernder Maestro. (…) Alejo Pérez kleidete das schillernde Partiturgespinst [der vier letzten Lieder] in ein sattes Farbengewand. (...) .Mozarts Jupiter-Sinfonie holte nach der Pause ins Leben zurück. Der imperiale Ausdruck des Werkes liegt Alejo Pérez.
Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann, 10.11.2014

Mit dem jungen Argentinier Alejo Pérez (...) stand ein Dirigent am Pult, der die schwierige, aufwändige Partitur mit der Leidenschaft eines „Tristan“-Dirigats animierte, zugleich aber auch mit Boulez’scher Unbestechlichkeit jedes klangliche Detail im Blick hatte. Atemberaubend die Kurven und Konvulsionen über knapp zwei (pausenlosen) Stunden. Opernwelt, Dezember 2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

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Repertoire

Programmvorschläge

HAYDN Sinfonie Nr. 22 in Es-Dur
STRAWINSKY Violinkonzert in D-Dur
SIBELIUS Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43
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