Alejo Pérez

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Alejo Pérez, Dirigent

Es wäre schön, die Aufführung zweimal zu besuchen und beim Dacapo das Geschehen nur mit den Ohren zu sehen. Die musikalische Verwirklichung unter dem argentinischen Dirigenten Alejo Pérez (...) war von höchster Eindringlichkeit. Jürgen Kesting, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sicheres Stilempfinden und die Fähigkeit, die Komplexität jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Dirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 prägt Alejo Pérez als Musikdirektor der Opera Vlaanderen die Klangkultur des Hauses, das in den letzten Jahren große internationale Anerkennung erfuhr, und setzt seit seinem Debüt 2018 mit Neuproduktionen von Pélléas et Mélisande (Regie: Abramovic, Cherkaoui), Lohengrin (David Alden), Don Carlos (Johan Simons) und Schrekers Schmied von Gent (Ersan Mondtag) starke Akzente.

In der Saison 2020/21 ist er in Flandern mit Tristan und Isolde (in einer Fassung für 25 Musiker), konzertanten Aufführungen von Ariadne auf Naxos und Così fan tutte (Anne Teresa de Keersmaeker) sowie in mehreren Sinfoniekonzerten zu erleben. Des Weiteren holt er im März mit Regisseur Ai Weiwei die Neuproduktion von Turandot an der Opera di Roma nach, die 2020 aufgrund des Corona-Ausbruchs abgebrochen werden musste.

In den letzten Jahren überzeugte er wiederholt bei den Salzburger Festspielen (u.a. Gounods Faust mit den Wiener Philharmonikern), am Teatro Colón (Parsifal, Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos) an der Semperoper Dresden (Carmen), der Lyric Opera of Chicago (Eugen Onegin) der Tokyo Nikikai Opera (Der Freischütz), sowie am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.

Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, die Alejo Pérez dirigierte, gehören das Philharmonia Orchestra London, Orchestre de la Suisse Romande, Orquesta Filarmónica de Buenos Aires, Seoul Philharmonic Orchestra, SWR Symphonieorchester, Gürzenich-Orchester Köln, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires über das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren Assistenzen bei Peter Eötvös, bei dem er in Karlsruhe auch studierte, bei Michael Gielen sowie bei Christoph von Dohnányi und dem NDR Sinfonieorchester, welches er regelmäßig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo Pérez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012 zu neuem Glanz und realisierte dort große Repertoirewerke wie Mahlers 8. Symphonie, Nabucco, La Damnation de Faust, Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Am Teatro Real Madrid zählte er in der Ära Gerard Mortier ab 2010 zu dem Kreis künstlerisch prägender Dirigenten und leitete das Orquesta Sinfónica de Madrid in Konzerten mit Plácido Domingo, Eva-Maria Westbroek und Ian Bostridge sowie in vielbeachteten Produktionen von Rienzi,Don Giovanni, Tod in Venedig, Golijovs Ainadamar und Rihms Die Eroberung von Mexico. Eine langjährige kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Opéra de Lyon (Pelléas et Mélisande, Die Gezeichneten, Raskatows GerMania, Aus einem Totenhaus), sowie mit dem Teatro dell’Opera di Roma (La Cenerentola,Die Nase, Lulu, Der feurige Engel).

Alejo Pérez gastierte zudem an wichtigen Häusern wie der Pariser Opéra de Bastille, den Opern Stuttgart, Köln, Frankfurt und Leipzig, der Norwegian National Opera, dem Teatr Wielki Warschau und La Monnaie de Munt in Brüssel.

Saison 20/21

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Resonanz

Diese Produktion ist aber nicht nur szenisch, sondern auch musikalisch eine Pracht. Alejo Pérez schwelgt mit dem Symphonischen Orchester der Flämischen Oper nicht nur in der spätromantischen Orchesterfluten, er trifft den vorwärts drängenden, pulsenden Parlando-Sound ebenso wie den aufblitzenden Witz und die Wendungen zwischen den schmucken Fassaden der Lebenslust und den Abgründen, die auf dessen Rückseite drohen.
Die Deutsche Bühne, Joachim Lange 3.2.2020

Der Dirigent Alejo Pérez schafft mit seiner musikalischen Leitung die dringend nötige Klarheit. Er findet zarte Momente, hält das Ganze fest im Griff und stürmt mit unbeirrter Kraft durch die vielen lauten Passagen.
Financial Times, Shirley Apthorp, 3.2.2020

Das Orchester unter der musikalischen Leitung von Alejo Pérez mit seinem wunderbar akzentuierten Dirigat wusste es, die Tragik und Emotionalität der Musik Giuseppe Verdis einzufangen.
Opernmagazin, Alexandra Richter, 01.10.2019

Es wäre schön, die Aufführung zweimal zu besuchen und beim Dacapo das Geschehen nur mit den Ohren zu sehen. Die musikalische Verwirklichung unter dem argentinischen Dirigenten Alejo Pérez (...) war von höchster Eindringlichkeit, gerade bei den extrem gespreizten hohen und tiefen Klängen, denen jede Mitte zu fehlen scheint. Von schmerzlicher Intensität sind die über jeden Naturalismus hinausgehenden und in die Musik eingewobenen Klänge der Ketten und Sägen. Ebenso delikat und prägnant die vielen instrumentalen Solopassagen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Kesting, 24.1.2019

Musikalisch präsentierte sich das Sinfonieorchester der Flämischen Oper in Bestform. Für Alejo Pérez, den neuen Musikdirektor des Hauses, war dieser „Lohengrin“ zu allererst ein großer persönlicher Erfolg. Mit geballter Energie gelang es dem Dirigenten, die Spannung vom transparenten, ätherisch schimmernden Vorspiel bis zu den mit hämmernden Rhythmen aufgewühlten Chorszenen des ersten Aktes aufzubauen, den Szenen zwischen Friedrich und Ortrud , bzw. Ortrud und Elsa im zweiten Akt dramaturgische Schärfe zu geben, sowie dem dritten Akt schmeichelhafte Sensibilität.
Das Opernglas, M. Fiedler, 07.10.2018

Die Eleganz und die Prägnanz seines Dirigierstils verbindet Alejo Pérez  mit inspirierender Imaginationskraft, die ein Orchester benötigt, um seine Grenzen zu testen – und zu überschreiten.
Die Welt, 21.3.2018, Peter Krause

So fein, rhythmisch pulsierend und in ungewöhnlich dunklen Farben getaucht der souveräne Alejo Pérez am Pult des Sinfonieorchesters der Opera Vlaanderen diese filigran sich auffächernde, stets sinfonische Partitur dirigiert und zum Glühen bringt, so stark setzen die sieben Tänzer diese Impulse fort.
klassiker.welt.de, 3.2.2018, Manuel Brug (Pelléas et Mélisande, Opera Vlaanderen)

Dafür erspürt Alejo Pérez mit dem Staatsorchester Stuttgart jede Pore der Partitur. Mit unglaublichem stilistischen Gespür trifft der Argentinier, hochgradig historisch informiert, Cherubinis Ton und folgt hellsichtig dem Woher und Wohin dieser Partitur, die zumal das Innenleben der Medea enorm psychologisch ausdeutet.
concerti.de, 08.12.2017, Peter Krause (Cherubini: Medea, Oper Stuttgart)

Musikalisch knüpfte diese Rosenkavalier-Inszenierung erstmals nach langer Zeit wieder an das frühere Niveau dieses Hauses an.
pagina12.com.ar, Diego Fischerman, 20.07.2017 (Der Rosenkavalier, Teatro Colón)

Viel gelöster und musizierfreudiger als bei Strauss präsentierten sich die Wiener Philharmoniker, die im Verbund mit dem hochtalentierten Alejo Pérez einen wunderbaren Sound kreierten, der genau die Grenze fand zwischen eindringlichem Pathos und Sentiment, ohne süßlich oder reißerisch zu werden, und beispielsweise in der großen Szene Marguerites das Kollektiv zum Glitzern brachte - eine große Leistung.
Online Musik Magazin, Thomas Tillmann, 20.08.2016

Alejo Perez dirigierte das Orchester des Teatro Colón mit großer Hingabe und Liebe zum Detail. (...) Die großen Zwischenspiele gelangen ebenfalls beeindruckend.
Der neue Merker, Klaus Billand, Dezember 2015 (Parsifal, Teatro Colón)

Von der Wagnerschen Opulenz zum zarten Gegenlicht des Impressionismus‘, von den veristischen Gefühlsausbrüchen zum aufrührerischen expressionistischen Schillern: unter der Leitung des Zauberers Alejo Pérez hat das Orchestra de l’Opéra de Lyon die Visionen Schrekers mit Märchenprinz-Küssen zum Leben erweckt.
Le Monde, Marie-Aude Roux, 17.03.2015 (Die Gezeichneten, Opéra de Lyon)

Nun erwies sich Alejo Pérez freilich auch als ein großartiger, das Partiturengeflecht klug auffächernder Maestro. (…) Alejo Pérez kleidete das schillernde Partiturgespinst [der vier letzten Lieder] in ein sattes Farbengewand. (...) .Mozarts Jupiter-Sinfonie holte nach der Pause ins Leben zurück. Der imperiale Ausdruck des Werkes liegt Alejo Pérez.
Kölnische Rundschau, Christoph Zimmermann, 10.11.2014

Mit dem jungen Argentinier Alejo Pérez (...) stand ein Dirigent am Pult, der die schwierige, aufwändige Partitur mit der Leidenschaft eines „Tristan“-Dirigats animierte, zugleich aber auch mit Boulez’scher Unbestechlichkeit jedes klangliche Detail im Blick hatte. Atemberaubend die Kurven und Konvulsionen über knapp zwei (pausenlosen) Stunden. Opernwelt, Dezember 2013 (Die Eroberung von Mexico, Teatro Real Madrid)

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Programmvorschläge

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STRAWINSKY Violinkonzert in D-Dur
SIBELIUS Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43
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