Eliahu Inbal

Dirigent

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CR Z. Chrapek

Termine

20.10. 19:30
National Theatre and Concert Hall Taipei

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 8

Juliane Banse, Sopran
Rachel Harnisch, Sopran
Eliahu Inbal, Dirigent
Taipei Symphony Orchestra

25.10. 19:00
WeiWuYing Concert Hall

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Rachel Harnisch, Sopran
Eliahu Inbal, Dirigent
Taipei Symphony Orchestra

27.10. 19:00
National Theatre and Concert Hall Taipei

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Rachel Harnisch, Sopran
Eliahu Inbal, Dirigent
Taipei Symphony Orchestra

03.11. 19:00
Zhongshan Hall, Taipei

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 4

Rachel Harnisch, Sopran
Eliahu Inbal, Dirigent
Taipei Symphony Orchestra

12.01. 18:00
Auditorium Rainier III, Monte Carlo

Richard Wagner,  Wesendonck-Lieder
Richard Strauss,  Symphonia Domestica

Marie-Nicole Lemieux, Alt
Orchestre Philharmonique de Monte Carlo
Eliahu Inbal, Dirigent

Biografie

Eliahu Inbal, Dirigent

Inbal, bei dem Vorbilder und Lehrer wie Franco Ferrara oder Sergiu Celibidache deutliche Spuren hinterlassen haben, verfügt über Kraft zur Ruhe und Sinn für ungebremste Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Die Welt

Als Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbes „Guido Cantelli“ wurde Eliahu Inbal bereits im Alter von 26 Jahren gefragter Gastdirigent bei den führenden Orchestern weltweit. Im Laufe der Jahre wirkte er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Orchestra del Teatro la Fenice, des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turino, des Konzerthausorchesters Berlin, der Tschechischen Philharmonie und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das ihn 2014 zum Conductor Laureate ernannte. Seit Beginn der Saison 2019/20 ist Eliahu Inbal Principal Conductor des Taipei Symphony Orchestra.

Schon während seiner langjährigen Chefdirigententätigkeit beim hr-Sinfonieorchester (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist, profilierte sich Eliahu Inbal als eine herausragende Musikerpersönlichkeit unserer Zeit. Der charismatische israelische Dirigent, der in Berlin lebt, wurde weltweit durch seine inzwischen legendären Mahler-Aufnahmen (Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque) und die Urfassungen der Sinfonien von Anton Bruckner bekannt, die er als erster einspielte. Besondere Anerkennung erhielten auch seine Interpretationen der Symphonien von Dmitri Schostakowitsch.

Nachdem er im April 2019 sein äußerst erfolgreiches Debüt in St. Petersburg gegeben hatte, folgte im Sommer eine umfangreiche Japanreise mit dem Konzerthausorchester Berlin. Letzteres leitet er zum Beginn der neuen Saison auch beim Internationalen Brucknerfest Linz sowie in Berlin mit Bruckners 8. Sinfonie. Im Oktober 2019 gibt Eliahu Inbal sein Antrittskonzert in Taipei, das mit Mahlers 8. Sinfonie gleichzeitig den Auftakt eines neuen Mahlerzyklus‘ bildet. In Tokio, wo er gerade mit einem Preis für seine Verdienste um das japanische Musikleben ausgezeichnet wurde, wird er im November mit drei Schostakowitsch Programmen erwartet. Anfang 2020 kehrt er mit Aufführungen von Bruckners 5. Sinfonie an die Mailänder Scala zurück, gefolgt von Engagements in Peking, Guangzou, Monte Carlo, beim Festival Internacional de Música de Canarias und beim SWR  Symphonieorchester, dessen erste Spanientournee er in der vergangenen Saison leitete.

Operndirigate führten Eliahu Inbal unter anderem an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid. 2013 feierte er mit Tristan und Isolde beim Festival de Opera de A Coruña und Parsifal an der Vlaamse Opera große Erfolge (International Opera Award 2014 als beste Produktion im Wagner-Jubiläumsjahr). Ferner erhielt er die italienischen Kritikerpreise Abbiati und Viotti für seine außergewöhnlichen Interpretationen von Wagners Ring mit dem RAI-Sinfonieorchester Turin.

Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skrjabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Diese Werke nahm er – außer mit dem hr-Sinfonieorchester – mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tschechischen Philharmonie und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra auf. Die zehnte Sinfonie (D. Cooke), die er im Rahmen des Mahlerzyklus des Royal Concertgebouw Orchestra dirigierte, ist auf DVD dokumentiert.

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition in seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. 2001 wurde ihm in Wien das Goldene Ehrenzeichen verliehen; 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.

Saison 2019/2020

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Dieses Werk (…) erklang unter Inbal ungemein verbindlich. Als Revolution nach Noten. Eine farbige Aber-doch-Musik. Kunst, die womöglich helfen kann – wenn auch nur zum nacktem Überleben. Dirigent und Orchester bewiesen packende Intensität und höchste Schostakowitsch-Kompetenz.
Badische Zeitung, Johannes Adam, 14.11.18

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