Eliahu Inbal

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Termine

17.10. 20:00
Cité des Congrès, Nantes

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Orchestre National des Pays de la Loire
Eliahu Inbal, Dirigent

18.10. 20:00
Cité des Congrès, Nantes

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Orchestre National des Pays de la Loire
Eliahu Inbal, Dirigent

19.10. 20:00
Le Quai

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Orchestre National des Pays de la Loire
Eliahu Inbal, Dirigent

21.10. 17:00
Le Quai

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Orchestre National des Pays de la Loire
Eliahu Inbal, Dirigent

28.10. 18:00
Auditorium Rainier III, Monte Carlo

Anton Webern,  Passacaglia für Orchester op. 1
Gustav Mahler,  Das Lied von der Erde

Gerhild Romberger, Alt
Christian Elsner, Tenor
Orchestre Philharmonique de Monte Carlo
Eliahu Inbal, Dirigent

08.11. 20:00
Liederhalle Stuttgart

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

09.11. 20:00
Liederhalle Stuttgart

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

11.11. 19:30
Rosengarten Mannheim

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

12.11. 20:00
Konzerthaus Freiburg

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

Biografie

Eliahu Inbal, Dirigent

Inbal, bei dem Vorbilder und Lehrer wie Franco Ferrara oder Sergiu Celibidache deutliche Spuren hinterlassen haben, verfügt über Kraft zur Ruhe und Sinn für ungebremste Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Die Welt

Als Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbes „Guido Cantelli“ wurde Eliahu Inbal bereits im Alter von 26 Jahren gefragter Gastdirigent bei den führenden Orchestern weltweit. Im Laufe der Jahre wirkte er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Orchestra del Teatro la Fenice, des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turino, des Konzerthausorchesters Berlin, der Tschechischen Philharmonie und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das ihn 2014 zum Conductor Laureate ernannte.

Schon während seiner langjährigen Chefdirigententätigkeit beim hr-Sinfonieorchester (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist, profilierte sich Eliahu Inbal als eine herausragende Musikerpersönlichkeit unserer Zeit. Der charismatische israelische Dirigent, der in Berlin lebt, wurde weltweit durch seine inzwischen legendären Mahler-Aufnahmen (Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque) und die Urfassungen der Sinfonien von Anton Bruckner bekannt, die er als erster einspielte. Besondere Anerkennung erhielten auch seine Interpretationen der Symphonien von Dmitri Schostakowitsch.

Nach einer umfangreichen Konzertserie zum 80. Geburtstag 2016 mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France in der Philharmonie de Paris und dem Orchestra del Teatro la Fenice unter anderem gehörte 2017 Mahlers 8. Sinfonie in der neu eröffneten Elbphilharmonie zu einem der Höhepunkte. Im Frühjahr 2018 kehrte Eliahu Inbal für zwei Monate nach Asien zurück, unter anderem auf Einladung des China Philharmonic Orchestra, des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und des Singapore Symphony Orchestra. Die Eröffnung des Rheingau Musikfestivals 2018 mit dem hr-Sinfonieorchester und Puccinis Messa da Gloria wurde live auf Arte Concert übertragen und anschließend auf 3Sat gesendet. Im November 2018 leitet Eliahu Inbal das SWR Symphonieorchester auf dessen erster Gastspielreise nach Spanien (u.a. Madrid und Barcelona). Im Frühjahr 2019 gibt er sein Debüt in St. Petersburg bevor er mit dem Konzerthausorchester Berlin erneut nach Japan aufbricht. Im Laufe der Saison kehrt er zudem zum Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra sowie in seine Heimatstadt Jerusalem zurück und folgt Einladungen nach Frankreich, Spanien, Portugal und Luxemburg.

Operndirigate führten Eliahu Inbal unter anderem an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid. 2013 feierte er mit Tristan und Isolde beim Festival de Opera de A Coruña und Parsifal an der Vlaamse Opera große Erfolge (International Opera Award 2014 als beste Produktion im Wagner-Jubiläumsjahr). Ferner erhielt er die italienischen Kritikerpreise Abbiati und Viotti für seine außergewöhnlichen Interpretationen von Wagners Ring mit dem RAI-Sinfonieorchester Turin.

Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skrjabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Diese Werke nahm er – außer mit dem hr-Sinfonieorchester – mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tschechischen Philharmonie und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra auf. Die zehnte Sinfonie (D. Cooke), die er im Rahmen des Mahlerzyklus des Royal Concertgebouw Orchestra dirigierte, ist auf DVD dokumentiert.

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition in seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. 2001 wurde ihm in Wien das Goldene Ehrenzeichen verliehen; 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.        

Saison 2018/2019

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