Eliahu Inbal

Dirigent

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CR Z. Chrapek

Termine

14.09. 19:00
Tampere Concert Hall

Gustav Mahler,  Des Knaben Wunderhorn
Anton Bruckner,  Sinfonie Nr. 6

Rachel Harnisch, Sopran
Tampere Philharmonic Orchestra
Eliahu Inbal, Dirigent

17.10. 20:00
Cité des Congrès, Nantes

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Eliahu Inbal, Dirigent
Orchestre National des Pays de la Loire

18.10. 20:00
Cité des Congrès, Nantes

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Eliahu Inbal, Dirigent
Orchestre National des Pays de la Loire

19.10. 20:00
Le Quai

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Eliahu Inbal, Dirigent
Orchestre National des Pays de la Loire

21.10. 17:00
Le Quai

Gustav Mahler,  Sinfonie Nr. 9 D-Dur

Eliahu Inbal, Dirigent
Orchestre National des Pays de la Loire

28.10. 18:00
Auditorium Rainier III, Monte Carlo

Anton Webern,  Passacaglia für Orchester op. 1
Gustav Mahler,  Das Lied von der Erde

Gerhild Romberger, Alt
Christian Elsner, Tenor
Orchestre Philharmonique de Monte Carlo
Eliahu Inbal, Dirigent

08.11. 20:00
Liederhalle Stuttgart

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

09.11. 20:00
Liederhalle Stuttgart

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

11.11. 19:30
Rosengarten Mannheim

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

12.11. 20:00
Konzerthaus Freiburg

Ludwig van Beethoven,  Tripelkonzert für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 56
Dmitri Schostakowitsch,  Symphonie Nr. 11 op. 103

Trio Ludwig, Klaviertrio
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

Biografie

Eliahu Inbal, Dirigent

Inbal, bei dem Vorbilder und Lehrer wie Franco Ferrara oder Sergiu Celibidache deutliche Spuren hinterlassen haben, verfügt über Kraft zur Ruhe und Sinn für ungebremste Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Die Welt

Als Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbes „Guido Cantelli“ wurde Eliahu Inbal bereits im Alter von 26 Jahren gefragter Gastdirigent bei den führenden Orchestern weltweit. Im Laufe der Jahre wirkte er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Orchestra del Teatro la Fenice, des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turino, des Konzerthausorchesters Berlin, der Tschechischen Philharmonie und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das ihn 2014 zum Conductor Laureate ernannt hat.

Schon während seiner langjährigen Chefdirigententätigkeit beim hr-Sinfonieorchester (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist, profilierte sich Eliahu Inbal als eine herausragende Musikerpersönlichkeit unserer Zeit. Der charismatische israelische Dirigent, der in Berlin lebt, wurde weltweit durch seine inzwischen legendären Mahler-Aufnahmen (Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque) und die Urfassungen der Sinfonien von Anton Bruckner bekannt, die er als erster einspielte. Besondere Anerkennung erhielten auch seine Interpretationen der Symphonien von Dmitri Schostakowitsch.

Das Jahr 2016 stand ganz im Zeichen seines 80. Geburtstags. So gestaltete er mehrere Gastspiele mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart des SWR, u.a. beim Festival Printemps des Arts in Monte-Carlo, in Basel und in Wien, dirigierte Bruckners neunte Sinfonie beim Orchestre Philharmonique de Radio France in der Philharmonie de Paris, die Vierte im Konzerthaus Berlin und der Alten Oper Frankfurt sowie die Achte beim Orchestra del Teatro la Fenice. 2017 folgte die Achte Bruckner in der Philharmonie de Paris, Mahlers achte Sinfonie in der Elbphilharmonie unmittelbar nach deren Eröffnung sowie eine Tournee nach Seoul und Japan mit dem Konzerthausorchester Berlin. Im Frühjahr 2018 kehrt er für zwei Monate nach Asien zurück, unter anderem auf Einladung des China Philharmonic Orchestra, des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und des Singapore Symphony Orchestra.

Operndirigate führten Eliahu Inbal u.a. an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid. 2013 feierte er mit Tristan und Isolde beim Festival de Opera de A Coruña und Parsifal an der Vlaamse Opera große Erfolge (International Opera Award 2014 als beste Produktion im Wagner-Jubiläumsjahr). Ferner erhielt er den italienischen Kritikerpreis Abbiati et Viotti für seine außergewöhnlichen Interpretationen von Wagners Ring mit dem RAI-Sinfonieorchester Turin.

Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skrjabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Diese Werke nahm er – außer mit dem hr-Sinfonieorchester – mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, London Philharmonic, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tschechischen Philharmonie und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchester auf. Die 10. Symphonie (D. Cooke), die er im Rahmen des Mahlerzyklus des Royal Concertgebouw Orchestra dirigierte, ist auf DVD dokumentiert.

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition an der Musikakademie seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. Im Februar 2001 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen in Wien verliehen. 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.

Saison 2017/2018

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