Eliahu Inbal

dirigent

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Karoline Jacob

kj(at)karstenwitt.com

+49 30 214 594-221

CR Z. Chrapek

Termine

11.01. 20:00
Auditorium de Lyon

Anton Bruckner,  Sinfonie Nr. 9

Orchestre National de Lyon
Eliahu Inbal, Dirigent

02.02. 21:00
Casa da Música Porto

Anton Bruckner,  Sinfonie Nr. 4 Es-Dur

Eliahu Inbal, Dirigent
Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Musica

04.03. 20:00
Xinghai Concert Hall, Guangzhou

Joseph Haydn,  Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur, Hob VIIb:2
Anton Bruckner,  Symphonie Nr. 7

Li-Wei Qin, Violoncello
Guangzhou Symphony Orchestra
Eliahu Inbal, Dirigent

11.03. 19:30
Poly Theatre Beijing

Joseph Haydn,  Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur, Hob. VIIb:1
Anton Bruckner,  Symphonie Nr. 7

Li-Wei Qin, Violoncello
China Philharmonic Orchestra
Eliahu Inbal, Dirigent

Biografie

Eliahu Inbal, Dirigent

Inbal, bei dem Vorbilder und Lehrer wie Franco Ferrara oder Sergiu Celibidache deutliche Spuren hinterlassen haben, verfügt über Kraft zur Ruhe und Sinn für ungebremste Leidenschaftlichkeit und Dramatik. Die Welt

Als Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbes „Guido Cantelli“ wurde Eliahu Inbal bereits im Alter von 26 Jahren gefragter Gastdirigent bei den führenden Orchestern weltweit. Im Laufe der Jahre wirkte er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Orchestra del Teatro la Fenice, des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turino, des Konzerthausorchesters Berlin, der Tschechischen Philharmonie und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das ihn 2014 zum Conductor Laureate ernannt hat.

Schon während seiner langjährigen Chefdirigententätigkeit beim hr-Sinfonieorchester (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ist, profilierte sich Eliahu Inbal als eine herausragende Musikerpersönlichkeit unserer Zeit. Der charismatische israelische Dirigent, der in Berlin lebt, wurde weltweit durch seine inzwischen legendären Mahler-Aufnahmen (Deutscher Schallplattenpreis, Grand Prix du Disque) und die Urfassungen der Sinfonien von Anton Bruckner bekannt, die er als erster einspielte. Besondere Anerkennung erhielten auch seine Interpretationen der Symphonien von Dmitri Schostakowitsch.

Das Jahr 2016 stand ganz im Zeichen seines 80. Geburtstags. So gestaltete er mehrere Gastspiele mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart des SWR, u.a. beim Festival Printemps des Arts in Monte-Carlo, in Basel und in Wien, dirigierte Bruckners neunte Sinfonie beim Orchestre Philharmonique de Radio France in der Philharmonie de Paris, die Vierte im Konzerthaus Berlin und der Alten Oper Frankfurt sowie die Achte beim Orchestra del Teatro la Fenice. 2017 folgte die Achte Bruckner in der Philharmonie de Paris, Mahlers achte Sinfonie in der Elbphilharmonie unmittelbar nach deren Eröffnung sowie eine Tournee nach Seoul und Japan mit dem Konzerthausorchester Berlin. Im Frühjahr 2018 kehrt er für zwei Monate nach Asien zurück, unter anderem auf Einladung des China Philharmonic Orchestra, des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und des Singapore Symphony Orchestra.

Operndirigate führten Eliahu Inbal u.a. an die Opernhäuser von Paris, Glyndebourne, München, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Madrid. 2013 feierte er mit Tristan und Isolde beim Festival de Opera de A Coruña und Parsifal an der Vlaamse Opera große Erfolge (International Opera Award 2014 als beste Produktion im Wagner-Jubiläumsjahr). Ferner erhielt er den italienischen Kritikerpreis Abbiati et Viotti für seine außergewöhnlichen Interpretationen von Wagners Ring mit dem RAI-Sinfonieorchester Turin.

Eliahu Inbals umfangreiche Diskographie enthält das sinfonische Gesamtwerk von Berlioz, Brahms, Bruckner, Mahler, Ravel, Schumann, Schostakowitsch, Skrjabin, Strawinsky, Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Diese Werke nahm er – außer mit dem hr-Sinfonieorchester – mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, London Philharmonic, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Tschechischen Philharmonie und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchester auf. Die 10. Symphonie (D. Cooke), die er im Rahmen des Mahlerzyklus des Royal Concertgebouw Orchestra dirigierte, ist auf DVD dokumentiert.

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition an der Musikakademie seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung auf Empfehlung Leonard Bernsteins am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier, Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermittelten ihm außerdem Franco Ferrara in Hilversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1990 ernannte die französische Regierung Eliahu Inbal zum Officier des Arts et des Lettres. Im Februar 2001 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen in Wien verliehen. 2006 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main und das Bundesverdienstkreuz.

Saison 2017/2018

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