Zu Diodati.Unendlich an der Oper Basel

Zusammengehalten, geleitet und geführt wird das Ganze eindrucksvoll von Titus Engel. Er behält scheinbar mit Leichtigkeit die Übersicht über all die Tempis, musikalischen Schichtungen und Rhythmuswechsel.
Innerschweiz Online, Gabriela Bucher, 23.02.2019

Solisten, Musiker, Chor und vor allem Dirigent Titus Engel bewältigen die hochvirtuosen Anforderungen der Partitur bei der Premiere am 21. Februar fantastisch.
SWR 2, Karsten Umlauf, 23.02.2019

Eine absolute Wahnsinnsleistung [des Dirigenten Titus Engel], das zusammen zu bringen und zu erarbeiten, in dieser Komplexität, in dieser Vielschichtigkeit.
Deutschlandfunk Kultur, Franziska Stürz, 21.02.2019

Titus Engel hält die zahlreichen Fäden und Seile der Partitur perfekt zusammen, das Ensemble ist schlicht phänomenal.
BR Klassik, Jörn Florian Fuchs, 22.02.2019

Dirigent Titus Engel war kompetenter Steuermann durch die umfangreichen Partituren, die Musiker der DRP wandelten spielfreudig durch ihre Höhen und Tiefen.
Saarbrücker Zeitung, Helmut Fackler, 29.04.2018

Zu Herzog Blaubarts Burg an der Oper Stuttgart

Titus Engel gelingt es, das Undurchdringliche hell und klar zu machen und die Musik dabei dennoch glühen und blühen zu lassen. Große Präzision paart sich mit einer packenden Sinnlichkeit.
Stuttgarter Zeitung, Susanne Benda, 03.11.2018

Engel entfaltet Bartóks pralle, farbprächtig-eruptive Musik grandios in all ihren Facetten von verführerischem Glanz bis zu bedrohlichem Gleißen.
Schwäbische Zeitung, Werner M. Grimmel, 05.11.2018

Titus Engel und dem Staatsorchester Stuttgart gelingt es hervorragend, in diese Klangwucht einzutauchen und dabei die vielen verschiedenen musikalischen Facetten an die Oberfläche zu bringen.
SWR 2, Monika Kursawe, 03.11.2018

Zu Universe, Incomplete bei der Ruhrtriennale Bochum

Titus Engel führt die Bochumer Symphoniker, das 13-köpfige „Rhetoric Project“, das Schlagquartett Köln sowie 15 Schlagzeugstudenten aus Köln, Essen, Detmold, Bochum und Münster souverän durch den komplexen Abend.
Aachener Nachrichten, Pedro Obiera, 20.08.2018

Wie man diesen Klangkörper in einer solchen Räumlichkeit derart präzise hörbar macht, bleibt wohl das Geheimnis des Dirigenten Titus Engel. Aber es funktioniert und ist beeindruckend.
TerzWerk, Pablo Lawall, 19.08.2018

Zu La Traviata in Basel

Verdi vom Feinsten. Und wo Elan waltet, Schwung herrscht, der Rhythmus vorantreibt, auch dort trifft Engel die Komponistenwünsche auf den Punkt.
Opernwelt, Heinz W. Koch, 12/2017

Musikalisch am besten ist jedoch das von Titus Engel dirigierte Sinfonieorchester Basel. (...) So subtil und doch so bedeutungsvoll dirigiert, so präzis und schwungvoll, aber ohne klischiert zu werden, hört man das Werk selten.
NZZ, Christian Berzins, 29.10.2017

Der Dirigent Titus Engel macht La Traviata in Basel zum Ereignis. (...) Musikalisch steht und fällt diese Produktion mit dem Mann am Pult des Basler Sinfonieorchesters.
FAZ, Lotte Thaler, 26.10.2017

Das Orchester spielte unter seiner [Titus Engel] Leitung tadellos, ja sogar bravourös, der Dirigent gab klare Vorgaben zu den Tempi, liess den Klangkörper nie zu laut aufspielen und holte nicht selten einen federnden Streicherklang aus dem Graben.
BaZ, Sigfried Schibli, 23.10.2017

Zu Betulia liberata in Frankfurt

Musikalisch wurde bewundernswert agiert. Man konnte staunen über die Souveränität und Wohlgelauntheit des Dirigenten Titus Engel, der, ebenfalls ein experter Könner neuester Musik, relaxt und mit leichter Hand die oft sehr entfernt platzierten Klangquellen geschickt koordinierte.
Frankfurter Rundschau, Hans-Klaus Jungheinrich, Juni 2017

Titus Engel ist eigentlich Neue-Musik-Spezialist, sein Ausflug ins Mozartfach gelingt perfekt. Kräftig, sämig, zupackend klingt alles, einmal swingt es sogar wie im Jazzclub. Engel kann sich dabei auf die exzellenten Musiker des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters verlassen – und auf ein gut zusammen gestelltes Solistenensemble.
Deutschlandfunk, Jörn Florian Fuchs, Juni 2017

Zur Klangrede 4 CD

Was diese Produktion so außergewöhnlich macht, ist nicht nur die abwechslungsreiche Abfolge von sechs fesselnden Kompositionen, sondern auch deren kompromisslose, klanglich bis in die Extrembereiche ausgelotete und aufnahmetechnisch tiefenscharf eingefangene Interpretation durch das Zafraan Ensemble unter der Leitung von Titus Engel.
Das Orchester, Stefan Drees, Juni 2017

Über Infinite Now (Chaya Czernowin) in Mannheim

Die Intensität ist unerhört hoch, denn der Dirigent Titus Engel macht einen phantastischen Job, als sekundengenau arbeitender Koordinator wie als vor Energie fast berstender Forderer und Förderer des musikalischen Ausdrucks.
Die deutsche Bühne, Andreas Falentin, 28.5.17
  
Zu La ciudad de las mentiras von (E. Mendoza / M. Rebstock) in Madrid

Der Dirigent Titus Engel leistete eine hervorragende Arbeit, indem er den Orchestergraben mit der Bühne und den anderen Musikern im ganzen Theater vereinte.
Opera Magazine, Victoria Stapells, April 2017
 

Über Donnerstag von Karlheinz Stockhausen am Theater Basel (Schweizer Erstaufführung & Aufführung des Jahres 2016)

Was der Dirigent Titus Engel, die Regisseurin Lydia Steier und ihr Team am Theater Basel mit dem Stück angestellt haben, kommt einer Zäsur gleich: So konkret, so ironisch, so respektvoll kritisch hat noch niemand den spirituellen Trip des Gurus aus Kürten auf die Erde zurückprojiziert.
Opernwelt - Jahrbuch 2016, Hans-Klaus Jungheinrich

Und im Graben agieren nicht die üblichen Spezialisten, sondern Musiker des Sinfonieorchesters Basel. Dort unten hält (wie zuvor schon beim Foyer -"Gruß") Titus Engel alles perfekt zusammen. Holt Stockhausen sozusagen heim, aus dem bunten Leben.
Opernwelt August 2016, Albrecht Thiemann

Der Dirigent Titus Engel, der im 'Gruß' herrlich verschroben selber mitspielt, hat mit dieser Einstudierung ein Meisterstück geschaffen. Alles ist klar, nichts klumpt, die lyrische Emphase scheint stets durch, die dramatische Kraft, das gewaltige Konstrukt wird nie aus den Augen verloren.
Die deutsche Bühne, 27.6.16

Titus Engel [bringt] eine große, bewunderungswürdige Leistung (…). Als Koordinator, der allen Beteiligten Präzision ermöglicht und Sicherheit schenkt. Als Klangmagier, unterstützt von Stockhausens Muse Kathinka Pasveer als Klangregisseurin, der das ganze Theater in Stockhausens Akustik taucht. Und als genuiner Musiker, der differenziert und sinnlich wie selten zeigt, wie viel lyrische Emphase, vor allem aber wie viel dramatische Kraft in dieser Musik steckt.
Concerti, 25.6.16

Zur konzertanten Premiere Fantasio (J. Offenbach) an der Komischen Oper Berlin

Das Opernorchester sorgt unter dem Schweizer Dirigenten Titus Engel für erfrischende Wechselbäder zwischen flotten und feierlichen Klängen, steifen Hofknicksen und sehnsüchtigen Liebeswalzern. Manchmal besteht sogar Ohrwurmverdacht. Musikalisch ist das bester Offenbach ? spritzig und sentimental und mit kurzweiligem Schwung.
Berliner Morgenpost, Martina Helmig, 15.2.16

Ein leidenschaftliches Dirigat des alle Partien stumm mitsingenden Titus Engel reißt das Orchester der Komischen Oper Berlin, den von David Cavelius einstudierten Chor und die ausgezeichnete Solistenmannschaft zu Höchstleistungen hin.
NMZ, Peter P. Pachl, 15.2.16

Dirigent Titus Engel engagiert sich mit spürbarem Vergnügen für Offenbachs teils schwelgerisch-lyrischen, teils funkelnd-spritzigen Melodienreichtum. Er kostet mit dem flexibel reagierenden Orchester der Komischen Oper die zahlreichen instrumentalen Finessen aus, setzt genauso auf markante Akzente wie auf subtile Klangentfaltung.
Opernnetz.de, Karin Coper, 15.2.16

Unter einer Wolke explodierender Leuchtgeschosse, die auch mal stroboskopisch gewitternd das Spiel durchzucken, wird der Dirigent Titus Engel (einsame Klasse!) zum Mitspieler, bewegt sich mit einem weiß oder rot glühenden Taktstock frei im Raum, Text und Noten werden auf zwei Wände des Black Cubes projiziert, das «Blättern» steuert die Regie. (?) Musiktheater von elementarer Wucht.
Opernwelt November 2015, Götz Thieme

Einer aber ist eine Klasse für sich: der musikalische Leiter Titus Engel, der alle Akteure sowie die vier E-Instrumentalisten vom Ensemble Resonanz und die drei U-Jazzer der Formation Steamboat Switzerland sicher durch Wertmüllers halsbrecherische rhythmische Stromschnellen geleitet und dabei auch noch mit den Darstellern agiert und tanzt wie ein dirigierender Derwisch. Alle Achtung!
Die Deutsche Bühne, 20.9.15

Titus Engel, der Dirigent, spielt übrigens leibhaftig mit, in Kostüm und Maske. Das mag kein ganz neues Statement sein, aber so virtuos und selbstverständlich hat man die Musik als Protagonistin selten erlebt. Statt eines Taktstocks hält Engel einen Leuchtstab in der Hand, mal fährt er wie ein Schiedsrichter zwischen die Figuren, mal gibt er den Derwisch und Hexenmeister.
Die ZEIT, 24.9.15