Marie Heeschen

sopran

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Termine

08.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

09.01. 19:00
Arendal Kulturhus

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

10.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

11.01. 19:30
Kilden Performing Arts Centre, Kristiansand

Werke und Arien von J. Strauss, Lehár, Kálmán, Sullivan und Offenbach

Marie Heeschen, Sopran
Elisabeth Meyer, Sopran
Per Lindstrøm, Tenor
Kristiansand Symphony Orchestra
Hannes Øberg, Bariton
Henrik Schaefer, Dirigent

Biografie

Sprühend vor Ausdrucksfreude und Sangeslust.
Die Deutsche Bühne, Dezember 2018

Marie Heeschen zieht ihr Publikum mit ihrer sinnlich fließenden und gleichzeitig wandlungsfähigen Stimme in den Bann. Ihre spielfreudig-natürliche Bühnenpräsenz stellt die junge Sopranistin seit 2016 als festes Ensemblemitglied am Theater Bonn unter Beweis, wo sie bereits in Partien wie Musetta (La Bohéme), Susanna (Le Nozze di Figaro) oder die der Ella in der Uraufführung von James Reynolds‘ Geisterritter reüssierte. In der letzten Saison war die gebürtige Hamburgerin zudem als Papagena in Mozarts Zauberflöte, als Atalanta in Händels Xerxes sowie in der Rolle als stimmgewandt-exaltierte Tussy in Jonathan Doves neuester Oper Marx in London zu erleben, was international ein begeistertes Presse-Echo hervorrief.

Der vielseitigen und neugierigen Sängerin liegen neben ihrer Operntätigkeit aber auch andere Genres der klassischen Musik am Herzen. Mit ihrem kammermusikalisch mit zwei Violinen und Basso Continuo besetzten Ensemble paper kite hat sich Marie Heeschen zum Ziel gesetzt, das weniger bekannte Kantatenrepertoire des deutschen und italienischen Barocks wiederzubeleben. 2017 ist die erste CD felice un tempo des 2013 mit dem Biago-Marini-Preis ausgezeichneten Ensembles bei Coviello Classics erschienen. Neben einer Weltersteinspielung von Giovanni Legrenzi erklingen hier Sonaten und Kantaten von Giovanni Bononcini und Domenico Scarlatti. Das neu eingespielte Programm Abendandacht mit Werken aus der Zeit des 30-jährigen Krieges (Release bei Coviello Classics im Herbst 2019) präsentierten die Alte-Musik-Spezialisten erst kürzlich beim Rundale Festival in Riga.

Aber auch der Neuen Musik widmet sich Marie Heeschen mit Engagement: Ihr 2013 mit Sally Beck (Flöte), Ella Rohwer (Cello) und Claudia Chan (Klavier) gegründetes Ensemble BRuCH konzentriert sich auf die Interpretation impressionistischer Werke in Kombination mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und hat bereits mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Gordon Kampe und Johannes Schöllhorn gearbeitet. Außerdem entwickelt das ungewöhnliche Quartett, das 2014 den 2. Preis des Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation zeitgenössischer Musik gewann, regelmäßig neue Werke mit jungen Komponisten wie Ricardo Eizirik, Matthias Krüger oder Julien Jamet. Im Mai 2019 brachte das Ensemble die Kammeroper I cannot know your name von Jonah Haven in Köln zur Uraufführung.

Als Solistin gastierte Marie Heeschen bei den Händelfestspielen Halle, beim Oude Muziek Fest Utrecht, beim Acht-Brücken-Festival in Köln sowie in der Kölner Philharmonie. Am Tanztheater Wuppertal stand sie in der Produktion Café Müller / Das Frühlingsopfer auf der Bühne, mit dem Ensemble Resonanz sang sie in einer Kammerfassung Bachs Johannespassion und in Augsburg war sie konzertant als Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Donna Anna (Don Giovanni) zu erleben. In der neuen Saison 2019/20 gibt sie am Theater Bonn die Rollen der Maria (West Side Story), Marzelline (Fidelio) und Adele (Fledermaus) und wird außerdem in Mauricio Kagels Staatstheater zu hören sein. Mit dem Beethovenorchester Bonn bringt sie in mehreren Konzerten Arien von Beethoven und Romberg zu Gehör; Neujahrskonzerte mit dem Kristiansand Symfoniorkester führen sie unter der Leitung von Henrik Schaefer nach Norwegen. Zudem ist sie mit Rossinis Petit Messe Solenelle beim Oratorienchor Brühl, mit Brahms‘ Ein deutsches Requiem bei der Nürtinger Kantorei sowie mit Orffs Carmina Burana bei den Weillburger Schlosskonzerten eingeladen und gibt mit Julia Strelchenko erneut ihre von der Presse hochgelobte Interpretation von Schuberts Winterreise.

Marie Heeschen studierte Gesang bei Christoph Prégardien und Lioba Braun in Köln. Weitere Studien in den Bereichen Neue Musik und Kammermusik absolvierte sie u.a. bei David Smeyers und Barbara Maurer in Essen. Meisterkurse und Unterricht bei Klesie Kelly-Moog, Ruth Ziesak, Martin Kränzle und Jil Feldman ergänzten ihre Ausbildung.

Saison 2019/20

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Resonanz

Ist das überhaupt möglich? Kann man einem so bekannten Liederzyklus noch eine neue Seite abgewinnen? (…) Die hochmusikalische Präsenz der Sopranistin, die Strahlkraft ihrer ausdrucksvollen und einnehmenden Stimme, die Fähigkeit, auch das zarteste, sanft entschwebende Pianissimo noch klangvoll zu gestalten, die Leidenschaft und Expressivität der Darbietung zog die Zuhörer vom ersten Ton an in ihren Bann.
Bonner Generalanzeiger, Claudia Wallendorf, 20.03.2019 - zur "Winterreise"

Marie Heeschen liefert hier eine schauspielerische und sängerische Glanzleistung. Mit ihrem hell timbrierten lyrischen Sopran – in der letzten Spielzeit konnte sie als Susanna in Figaros Hochzeit brillieren – ist sie die ideale Identifikationsfigur, eine kleine Leonore, die den Tod nicht scheut, ihren kleinen Freund zu retten.
Der Opernfreund, Ursula Hartlapp-Lindemeyer, 31.1.2019 – zur Rolle der Gerda in Marius Felix Langes Musiktheater „Die Schneekönigin“ am Theater Bonn

Ein vielversprechendes Ensemble (...)
Early Music Review, 17.1.2019 - zu „felice un tempo"

Marie Heeschen darf sich als etwas exaltierte Tochter Tussy, die ins Schauspielergewerbe drängt, in Koloraturen und Spitzentönen austoben und macht das mit Bravour.
FAZ, Josef Oehrlein, 17.12.2018 – zur Rolle der Tussy in Jonathan Doves Oper „Marx in London“ am Theater Bonn

Koloraturgewandt und spritzig.
Westfälischer Anzeiger, 13.12.2018

In Tussis koloraturreicher, von Marie Heeschen mit beweglicher Sopranstimme hinreißend gesungener Arie ‚My Father‘ ist das Vorbild Philip Glass deutlich herauszuhören.
Bonner Generalanzeiger, 11.12.2018 – zur Rolle der Tussy in Jonathan Doves Oper „Marx in London“ am Theater Bonn

Sie stemmt Spitzentöne und singt und spielt einfach hinreißend, ist der Star des Abends.
Klassikfavori, 11.12.2018

Marie Heeschen gibt eine köstliche Vorstellung als kokette und intrigante Schwester Atalante mit kraftvoll-präziser gesanglicher Bravour.
Kultura extra, Ansgar Skoda, 21. Oktober 2018

Die Stimme von Marie Heeschen ist extrem sinnlich (…) Die drei Cantaten sind von seltener Schönheit, die sich niemand entgehen lassen sollte. (…) Die Gestaltung von Marie Heeschen ist exquisit, die der anderen Musiker steht ihr dabei in nichts nach – weder in der Begleitung noch in den Instrumentalstücken.
Scherzo, September 2017 – zur CD „felice un tempo“ des Ensembles Paper Kite, Coviello 7250711

Die Sopranistin Marie Heeschen singt mit Leichtigkeit die anspruchsvollen Partien der Kantaten, schwebt teilweise überirdisch schön über dem Instrumentalsatz. Gleichzeitig versteht sie die Musik mit Sinn und Inhalt zu füllen. Sie weiß ihr Timbre mit klug gesetzten Akzenten und Verzierungen dem jeweiligen Ausdrucksgehalt des Texts anzupassen.
Potsdamer Neueste Nachrichten, Klaus Büstrin, 29.12.2017 - zur CD „felice un tempo“ mit paper kite

In der Titelrolle bezaubert Marie Heeschen, die mit schönem Sopran und charmant-kindlichem Spiel die Herzen des Publikums erobert.
Bonner Generalanzeiger, Bernhard Hartmann, 31.12.2016 – zur Rolle der Alice in Anno Schreiers „Wunderland“ am Theater Bonn

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Repertoire

Oper

J. Arnecke Ronja Räubertochter Birk
B. Britten Peter Grimes 1. Nichte, 2. Nichte
J. Dove Marx in London Tussy
P. Glass Echnaton Teje
G. F. Händel Acis und Galatea Galatea, Eurilla
Serse Atalanta
M.F. Lange Die Schneekönigin Gerda
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Konzert

J. S. Bach BWV 243 Magnificat
BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 245 Johannes-Passion
Div. Kantaten
J. Brahms Ein deutsches Requiem
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Kammermusik 20.+21. Jahrhundert

L. Berio Folksongs
G. Crumb Ancient Voices of Children
R. Eizirik Re/Wind/Re/Write
B. Furrer Invocation VI
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Mediencenter

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