Marie Heeschen

sopran

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Termine

01.07. 19:30
Neue Aula Folkwang Universität der Künste

Marie Heeschen, Sopran
Ensemble BRuCH

04.07. 19:30
Theater Bonn

Wolfgang Amadeus Mozart,  Don Giovanni

Marie Heeschen, Sopran

13.07. 16:00
Rundale Castle

Werke von Philipp Heinrich Erlebach, Henry Purcell, William Hayes, Nicolas Bernier, Giovanni Legrenzi , Alessandro Scarlatti, Jean-Marie Leclair

Ensemble Paper Kite
Marie Heeschen, Sopran
Antonio de Sarlo, Violine
Elise van der Wel, Violine
Eglantine Latil, Violoncello
Felix Schönherr, Cembalo

Biografie

Sprühend vor Ausdrucksfreude und Sangeslust.
Die Deutsche Bühne, Dezember 2018

Marie Heeschen zieht ihr Publikum mit ihrer sinnlich fließenden und gleichzeitig wandlungsfähigen Stimme in den Bann. Ihre spielfreudig-natürliche Bühnenpräsenz stellt die junge Sopranistin seit 2016 als festes Ensemblemitglied am Theater Bonn unter Beweis, wo sie bereits in Partien wie Musetta (La Bohéme), Susanna (Figaros Hochzeit) oder die der Ella in der Uraufführung von James Reynolds‘ „Geisterritter“ reüssierte. In dieser Saison war die gebürtige Hamburgerin zudem bereits als Papagena in Mozarts „Zauberflöte“, als Atalanta in Händels „Xerxes“ sowie in der Rolle als stimmgewandt-exaltierte Tussy in Jonathan Doves neuester Oper „Marx in London“ zu erleben, was international ein begeistertes Presse-Echo hervorrief.

Der vielseitigen Sängerin liegen neben ihrer Operntätigkeit aber auch andere Genres der klassischen Musik am Herzen. Mit ihrem kammermusikalisch mit zwei Violinen und Basso Continuo besetzten Ensemble paper kite hat sich Marie Heeschen zum Ziel gesetzt, das weniger bekannte Kantatenrepertoire des deutschen und italienischen Barocks wiederzubeleben. 2017 ist die erste CD felice un tempo des 2013 mit dem Biago-Marini-Preis ausgezeichneten Ensembles bei Coviello Classics erschienen. Neben einer Weltersteinspielung von Giovanni Legrenzi erklingen hier Sonaten und Kantaten von Giovanni Bononcini und Domenico Scarlatti.

Aber auch der Neuen Musik widmet sich die neugierige Sängerin mit Engagement:  Ihr 2013 mit Sally Beck (Flöte), Ella Rohwer (Cello) und Claudia Chan (Klavier) gegründetes Ensemble BRuCH konzentriert sich auf die Interpretation impressionistischer Werke in Kombination mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und hat bereits mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Gordon Kampe und Johannes Schöllhorn gearbeitet. Außerdem entwickelt das ungewöhnliche Quartett, das 2014 den 2. Preis des Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation zeitgenössischer Musik gewann und derzeit Ensemble-in-Residence der Folkwang Universität der Künste in Essen ist, regelmäßig neue Werke mit jungen Komponisten wie Ricardo Eizirik, Giovanni Biswas, Matthias Krüger oder auch Julien Jamet.

Als Solistin war Marie Heeschen zuletzt bei den Händelfestspielen Halle, beim Oude Muziek Fest Utrecht, beim Acht-Brücken-Festival in Köln sowie in der Kölner Philharmonie zu Gast. Zu ihrem Repertoire gehören neben klassisch-romantischen Werken und Oratorien auch Werke wie György Kurtags Kafka-Fragmente und Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire.

In der laufenden Saison ist sie am Theater Bonn u.a. noch als Gerda (Die Schneekönigin) sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu erleben, als Donna Anna (Don Giovanni) wird sie im Sommer konzertant in Augsburg zu hören sein. Mit BRuCH steht sie im Mai in der Uraufführung einer Kammeroper von Jonah Haven auf der Bühne.

Marie Heeschen studierte Gesang bei Christoph Prégardien und Lioba Braun in Köln. Weitere Studien in den Bereichen Neue Musik und Kammermusik absolvierte sie u.a. bei David Smeyers und Barbara Maurer in Essen. Meisterkurse und Unterricht bei Klesie Kelly-Moog, Ruth Ziesak, Martin Kränzle und Jil Feldman ergänzten ihre Ausbildung.

Saison 2018/19

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Resonanz

Ist das überhaupt möglich? Kann man einem so bekannten Liederzyklus noch eine neue Seite abgewinnen? (…) Die hochmusikalische Präsenz der Sopranistin, die Strahlkraft ihrer ausdrucksvollen und einnehmenden Stimme, die Fähigkeit, auch das zarteste, sanft entschwebende Pianissimo noch klangvoll zu gestalten, die Leidenschaft und Expressivität der Darbietung zog die Zuhörer vom ersten Ton an in ihren Bann.
Bonner Generalanzeiger, Claudia Wallendorf, 20.03.2019 - zur "Winterreise"

Marie Heeschen liefert hier eine schauspielerische und sängerische Glanzleistung. Mit ihrem hell timbrierten lyrischen Sopran – in der letzten Spielzeit konnte sie als Susanna in Figaros Hochzeit brillieren – ist sie die ideale Identifikationsfigur, eine kleine Leonore, die den Tod nicht scheut, ihren kleinen Freund zu retten.
Der Opernfreund, Ursula Hartlapp-Lindemeyer, 31.1.2019 – zur Rolle der Gerda in Marius Felix Langes Musiktheater „Die Schneekönigin“ am Theater Bonn

Marie Heeschen darf sich als etwas exaltierte Tochter Tussy, die ins Schauspielergewerbe drängt, in Koloraturen und Spitzentönen austoben und macht das mit Bravour.
FAZ, Josef Oehrlein, 17.12.2018 – zur Rolle der Tussy in Jonathan Doves Oper „Marx in London“ am Theater Bonn

Koloraturgewandt und spritzig.
Westfälischer Anzeiger, 13.12.2018

In Tussis koloraturreicher, von Marie Heeschen mit beweglicher Sopranstimme hinreißend gesungener Arie ‚My Father‘ ist das Vorbild Philip Glass deutlich herauszuhören.
Bonner Generalanzeiger, 11.12.2018 – zur Rolle der Tussy in Jonathan Doves Oper „Marx in London“ am Theater Bonn

Sie stemmt Spitzentöne und singt und spielt einfach hinreißend, ist der Star des Abends.
Klassikfavori, 11.12.2018

Marie Heeschen gibt eine köstliche Vorstellung als kokette und intrigante Schwester Atalante mit kraftvoll-präziser gesanglicher Bravour.
Kultura extra, Ansgar Skoda, 21. Oktober 2018

Die Stimme von Marie Heeschen ist extrem sinnlich (…) Die drei Cantaten sind von seltener Schönheit, die sich niemand entgehen lassen sollte. (…) Die Gestaltung von Marie Heeschen ist exquisit, die der anderen Musiker steht ihr dabei in nichts nach – weder in der Begleitung noch in den Instrumentalstücken.
Scherzo, September 2017 – zur CD „felice un tempo“ des Ensembles Paper Kite, Coviello 7250711

Die Sopranistin Marie Heeschen singt mit Leichtigkeit die anspruchsvollen Partien der Kantaten, schwebt teilweise überirdisch schön über dem Instrumentalsatz. Gleichzeitig versteht sie die Musik mit Sinn und Inhalt zu füllen. Sie weiß ihr Timbre mit klug gesetzten Akzenten und Verzierungen dem jeweiligen Ausdrucksgehalt des Texts anzupassen.
Potsdamer Neueste Nachrichten, Klaus Büstrin, 29.12.2017 - zur CD „felice un tempo“ mit paper kite

In der Titelrolle bezaubert Marie Heeschen, die mit schönem Sopran und charmant-kindlichem Spiel die Herzen des Publikums erobert.
Bonner Generalanzeiger, Bernhard Hartmann, 31.12.2016 – zur Rolle der Alice in Anno Schreiers „Wunderland“ am Theater Bonn

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Repertoire

Oper

J. Arnecke Ronja Räubertochter Birk
B. Britten Peter Grimes 1. Nichte, 2. Nichte
J. Dove Marx in London Tussy
P. Glass Echnaton Teje
G. F. Händel Acis und Galatea Galatea, Eurilla
Serse Atalanta
M.F. Lange Die Schneekönigin Gerda
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Konzert

J. S. Bach BWV 243 Magnificat
BWV 244 Matthäus-Passion
BWV 245 Johannes-Passion
Div. Kantaten
J. Brahms Ein deutsches Requiem
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Kammermusik 20.+21. Jahrhundert

L. Berio Folksongs
G. Crumb Ancient Voices of Children
R. Eizirik Re/Wind/Re/Write
B. Furrer Invocation VI
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Mediencenter

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