Peter Rundel

Dirigent

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Termine

08.07. 20:00
Konzerthaus Freiburg

Mark Andre,  ...auf...III
Samir Odeh-Tamimi,  Gidim für Orchester und Elektronik
*Pause*
Luigi Nono,  Il canti sospeso

SWR Vokalensemble Stuttgart
Mojca Erdmann, Sopran / Koloratursopran
Peter Rundel, Dirigent
Robin Tritschler, Tenor
SWR Symphonieorchester
Jenny Carlstedt, Mezzosopran

03.08. 20:30
Kollegienkirche, Salzburg

Gerard Grisey,  Accords perdus
GIACINTO Scelsi,  Natura Renovatur
Gerard Grisey,  Jour, contre-Jour
*Pause*
Tristan Murail,  L'Esprit des dunes
Gerard Grisey,  Le Temps et l'ecume

Klangforum Wien
Peter Rundel, Dirigent

11.09. 20:00
Berliner Philharmonie

Robert Schumann,  Ouvertüre zu Manfred
Mark Andre,  über
Nicola Vincentino,  L’aura che'l verde lauro et l’aureo crine
Luca Marenzio,  Crudele acerba, inessorabil morte Libro non de Madrigali
Luigi Nono,  Il canti sospeso

SWR Vokalensemble Stuttgart
Mojca Erdmann, Sopran / Koloratursopran
Jörg Widmann, Klarinette
Peter Rundel, Dirigent
Robin Tritschler, Tenor
SWR Symphonieorchester
Jenny Carlstedt, Mezzosopran

Biografie

Die tiefe Durchdringung komplexer Partituren der unterschiedlichsten Stilrichtungen und Epochen bis hin zur zeitgenössischen Musik sowie seine dramaturgische Kreativität haben Peter Rundel zu einem gefragten Partner führender europäischer Orchester gemacht.

Regelmäßig gastiert er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR  und des Saarländischen Rundfunks und wird auch seine enge Zusammenarbeit mit dem neuen SWR Symphonieorchester fortsetzen. Weitere Gastengagements führen ihn in 2016 und 2017 u.a. zum Orchestre National de Lille, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und zum Orchestra del Teatro dell?Opera Roma.  

Peter Rundel leitete Opernuraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger SWR Festspielen. Dabei arbeitete er mit namhaften Regisseuren wie Peter Konwitschny, Philippe Arlaud, Peter Mussbach, Calixto Bieito, Reinhild Hoffmann, Heiner Goebbels, Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) und Willy Decker zusammen. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire (u. a. Die Zauberflöte an der Deutschen Oper Berlin und König Kandaules, Hänsel und Gretel und Die Hochzeit des Figaro an der Volksoper Wien) als auch bahnbrechende Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters wie Stockhausens Donnerstag aus LICHT, Massacre von Wolfgang Mitterer und die Uraufführungen von Georg Friedrich Haas? Nacht, Isabel Mundrys Ein Atemzug – die Odyssee sowie Emmanuel Nunes? Das Märchen und La Douce. Die von ihm dirigierte spektakuläre Prometheus-Inszenierung bei der Ruhrtriennale wurde 2013 mit dem Carl-Orff-Preis gewürdigt.

Geboren in Friedrichshafen studierte Peter Rundel Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov in Köln, Hannover und New York sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Außerdem erhielt er Unterricht bei dem Komponisten Jack Brimberg in New York. 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, dem er auch als Dirigent weiter verbunden ist. Im Bereich der Neuen Musik kann er außerdem auf langjährige Zusammenarbeit mit dem Ensemble Recherche, dem Asko|Schönberg Ensemble und dem Klangforum Wien zurückblicken. Regelmäßig ist er auch beim Ensemble intercontemporain Paris und dem Ensemble Musikfabrik zu Gast.
Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der damals neu gegründeten Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel im Januar 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Inzwischen feiert dieses Ensemble für Neue Musik große Erfolge bei wichtigen Festivals in ganz Europa.

Nach der international überaus erfolgreichen, 2011 von ARTE dokumentierten Produktion der Ring Saga (Richard Wagner/Jonathan Dove) leitete Peter Rundel im Herbst 2015 in Porto die Uraufführung der neuen Oper Giordano Bruno des italienischen Komponisten Francesco Filidei, bei der es sich wiederum um eine internationale Koproduktion mit dem Remix Ensemble und T&M Paris handelt. Weitere Aufführungen fanden in Straßburg, Reggio Emilia, Mailand, Caen und Paris statt. Außerdem tourte Peter Rundel mit Heiner Goebbels? für die Ruhrtriennale inszenierten Produktion von Louis Andriessens De Materie nach New York. In der Saison 2016/17 ist Peter Rundel mit Louis Andriessens De Materie an das Teatro Argentino La Plata eingeladen und wird außerdem am Gran Teatre del Liceu mit der spanischen Premiere von Luca Francesconis Oper Quartett debütieren.  
Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik (Nono, Prometeo; Kyburz, Ensemble- und Orchesterwerke; Reich, City Life; Furrer, Klavierkonzert) sowie den Grand Prix du Disque (Barraqué, Gesamtwerk), eine Grammy-Nominierung (Heiner Goebbels, Surrogate Cities) und einen Echo Klassik (Sprechgesänge mit dem Ensemble Musikfabrik).

Saison 2016/17

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Repertoire

NATURMYTHEN:

PROGRAMMBEISPIELE
VIVIER plus: (Opfer und Erlösung)
MESSIAEN Le Tombeau resplendissant
WAGNER Vorspiel und Karfreitagszauber aus
Parsifal
VIVIER Orion
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TSCHAIKOWSKI 6. Sinfonie (Pathétique) oder Romeo
und Julia
(FRANZ.) REVOLUTION:
SCHUMANN Ouvertüre zu Hermann und Dorothea
oder SCHÖNEBERG Ode an Napoleon
BEETHOVEN 5. Klavierkonzert
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KODALY Háry-János Suite
MÄRCHEN:
RAVEL Ma Mère L'Oye
STRAWINSKI Le Chant du Rossignol (nach Andersen)
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ZEMLINSKI Die Seejungfrau (nach Andersen)
oder SCHÖNEBERG Pelléas et Mélisande
STRAWINSKI Scherzo Fantastique (nach Maeterlinck:
Das Leben der Bienen)
DEBUSSY Danseuses de Delphes (Prélude No.1...)
oder: Prélude à l'après-midi d'un faune
SIBELIUS Tapiola
Oder:
STRAWINSKI Le Sacre du Printemps
SIBELIUS Tapiola
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BEETHOVEN Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“
UNTREUE! (oder: Frauen im Wien des Fin de Siécle)
STRAUß Ouvertüre zu " Die Fledermaus"
BERG Wozzeck- Fragmente
oder SCHÖNEBERG Erwartung
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ZEMLINSKI Die Seejungfrau (nach Andersen)
SINFONISCHE EXPERIMENTE?
IVES Robert Browning Overture
oder: Orchestral Set No. 2
SCHUBERT Unvollendete
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NIELSEN 5. Sinfonie
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