„Am Ende schweigen die Worte, liefern das an diesem Abend begnadet aufspielende Niedersächsische Staatsorchester unter Titus Engel, der eine solche Musik dirigieren kann wie kein anderer, und Steamboat Switzerland eine instrumentale, negative Apotheose, die in eben ihrer Wortlosigkeit alle Gräuel meint.“
Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 27.1.2025
Zu A Celebration for the Duke (Ellington) mit Orchester und BigBand der Deutschen Oper beim Musikfest Berlin
„Dirigiert hat diesen zweiten Teil des Abends Titus Engel. Das hatte richtig Drive.“
rbb Radio3, 17.9.2024, Henrike Leißner
Zur DVD mit Carl Nielsens Maskarade mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester
„Titus Engel lässt ein Orchester glänzen, das ebenso wie der Chor sein Bestes gibt."
Diapason, September 2024, Didier Van Moere
Zu Parras Justice am Grand Théâtre de Genève
„Titus Engel ist mit seinem differenzierten, dynamisch perfekt ausbalancierten Dirigat am Pult des Orchestre de la Suisse Romande der beste Anwalt dieser feinsinnigen Musik. Selbst in den wirkungsmächtigen Chören geht es nicht um den Effekt, eher um eine Überhöhung des Geschehens mit teilweise oratorischer Wirkung.“
Neue Zürcher Zeitung, 25.1.2024, Marco Frei
„Titus Engel dirigiert das Orchestre de la Suisse Romande präzis und mit Drive und das internationale Ensemble überzeugt restlos.“
SRF 23.1.2024, Ruth Wili,
Zu Henzes Das Floß der Medusa an der Komischen Oper Berlin
„Titus Engel dirigiert Orchester wie Chor der Komischen Oper mit schneidender Präzision, unnachgiebig rhythmischem Drive und weitem dynamischem Spannungsbogen. So holt er den letzten dramatischen Wassertropfen und den feinsten Farbspritzer aus der schillernd dichten Partitur heraus, die mit ihrem kantigen Trotz wie melancholischer Resignation keine Spur alt geworden ist.“
Die Welt, 18.9.2023, Manuel Brug
„Titus Engel leitet das Riesenorchester der Komischen Oper mit beweglichem, exotisch bestücktem Schlagwerk beeindruckend souverän, höchst expressiv und sogar transparent.“
Tagesspiegel, 17.9.2023, Isabel Herzfeld
„Was der Dirigent Titus Engel in den leisen Passagen des Stückes an zarten Klangfarben aus dem Orchester herausholt, wie er beispielsweise die miteinander verknüpften Holzbläserketten zu beweglichen, irisierenden Gebilden formt oder einzelnen Instrumentationsschichten gegenüber anderen Spannung und Vorrang verleiht, ist sensationell.“
nmz, 17.9.2023, Stefan Drees
„Titus Engel hält die Fäden von Orchester, Chorsolisten, Bewegungschor und Kinderkomparserie der Komischen Oper sowie das Vocalconsort Berlin und den Staats- und Domchor Berlin fest in der Hand.“
Die deutsche Bühne, 17.9.2023, Martina Jacobi
„Was sich im Schlussjubel für die Sänger und Musiker beweist, die Henzes emotional aufpeitschende, aber durchaus avantgardistischen Klangfindungen nie als nur ästhetisch gelungen, sondern immer auch als humanitäre Botschaften beglaubigen. Das gilt für Dirigent Titus Engel, der das Orchester im viel zu großen Hangar trotzdem zu feinsten Differenzierungen anleitet.“
Süddeutsche Zeitung, 17.9.2023, Reinhard J. Brembeck
Zu Messiaens Saint Francois d'Assise an der Staatsoper Stuttgart
„Das Staatsorchester vollbringt Wunder, der Chor tut es den Instrumentalisten gleich. Was musikalisch hier passiert, ist von allergrößter Großartigkeit, Titus Engel dirigiert dieses hochkomplexe Konstrukt mit stupender Selbstverständlichkeit."
Süddeutsche Zeitung, 12.6.2023, Egbert Tholl
„Titus Engel am Pult setzte genaue Impulse, gab diesem erneuten Raumklang überzeugend Kontur.“
Bachtrack, 22.7.2022, Michael Vieth
„Titus Engel als musikalischer Leiter fordert ein präzises, transparentes Klangbild ein. Mitreißend gelingt der Sog aus statischen, in sich kreisenden Fortschreitungen, aus bis zur Ekstase gehender rhythmischer Energie. Das Orchester schillert in all seinen Klangfarben.“
Nachtkritk.de, 12.6.2023, Verena Großkreutz
„Titus Engel leitet das Orchester der Stuttgarter Staatsoper, das auch schon im Opernhaus direkt auf der Bühne Platz nimmt, mit gewohnt knackiger Präzision, herrliche Dur-Durchströmungen klangvoll und plastisch schön mit seinen Händen gestaltend. So einen Dirigenten braucht man an einem solchen Tag."
Opernwelt, August 2023, Arno Lücker
Zu Bluthaus an der Bayerischen Staatsoper
„Ein Stilist, egal für welche Epoche. Mühelos schaltet er mit dem klein besetzten Staatsorchester von Monteverdi um zu Haas. Engel und der musikalischen Fraktion ist es zu verdanken, dass diese Partitur nachvollziehbar wird.“
Merkur, 22.5.2022, Markus Thiel
Zu Bartóks Herzog Blaubarts Burg an der Opéra de Lyon
„Schließlich ist der musikalische Erfolg dieses Abends vor allem Titus Engel zu verdanken. Eine großartige Leistung.“
Le Forum, 4.4.2023, Gérard Ferrand
Zum Sinfoniekonzert in der Staatsoper Hannover
„Titus Engel scheint über ein ‚Mahler-Gen‘ zu verfügen: Er wusste die typischen Brüche richtig einzuordnen, eine Balance zwischen Schwere und Schwebung herzustellen.“
Cellesche Zeitung, 3.2.2022, Jörg Worat
Zu Lehárs Giuditta an der Bayerischen Staatsoper
„Engel liebt moderne Partituren – und ist imstande, diese attraktiv und dabei uneinholbar schmerzvoll-explizit knacken zu lassen. Das brodelt herrlich.“
Opernwelt, Februar 2022, Arno Lücker
Zu Zemlinskys Sinfonietta in der Philharmonie Berlin
„Titus Engel agierte mit großer Präzision und vollem emotionalen Engagement. Er brachte das wunderbar homogen klingende polnische Rundfunkorchester sowohl zu mitreißenden Steigerungen als auch zu tänzerischer Leichtigkeit.“
Tagesspiegel, 7.11.2022, Mario-Felix Vogt
„Eine Stärke hat der Abend und die heißt Titus Engel. Der Schweizer dirigiert die Klassische Moderne hingebungsvoll. Aber er versteht sich auch auf schmissige Märsche und eine kultivierte Operettenseligkeit.“
Abendzeitung München, 20.12.2021, Robert Braunmüller
Zum Freischütz am Theater Basel
„Webers Melodien erstrahlen dank des Basler Kammerorchesters unter der hervorragenden Leitung von Titus Engel.“
Giornale della musica, 28.12.2022, Stefano Nardelli
„Titus Engel ist mit das größte Plus der Produktion, ein polyglotter Pultmann, der sich in Lehár genauso hineindenkt wie in Schostakowitsch oder Schönberg und den Stil-Mix tatsächlich auch als solchen dirigiert. Das Bayerische Staatsorchester lässt sich da gewinnbringend fordern."
Münchner Merkur, 19.12.2021, Markus Thiel
„Dirigent Titus Engel sorgt gerade mit lyrischen, traumschönen Tönen für ein starkes Gewicht gegenüber der Bühne.“
Oper!, November 2022, Tobias Gerosa
Zu Nielsens Maskerade an der Oper Frankfurt
„Titus Engel balanciert als Dirigent wach und sicher zwischen Burleske und Herzensgüte im Tonfall. Er hat Sinn für die sehnige Linearität von Nielsens Orchesterklang, für die tonal und syntaktisch verrutschten Kadenzen, die manche Emphase ins Uneigentliche rücken, ohne sie zu denunzieren.“
FAZ, 2.11.2021, Jan Brachmann
Zu Epitaph in der Philharmonie Berlin
„Unter der ebenso gestisch sparsamen wie energiegeladenen Leitung von Titus Engel durchforsten auf der Bühne der Philharmonie die Musiker:innen der Big Band und des Orchesters der Deutschen Oper sowie vom Jazzinstitut Berlin die Ausdruckswelten von dunkler Bedrohung, inniger Gesanglichkeit, Konflikt und Ekstase mit unbändiger Spielfreude und bemerkenswerter Klarheit.“
Tagesspiegel, 20.9.2022, Isabel Herzfeld
„Was Dirigent Titus Engel aus dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester herauszaubert, hat für diese Oper absoluten Referenzwert.“
SWR, 2.11.2021, Bernd Künzig
„Titus Engel dirigiert diese Musik erfreulich plastisch, kehrt genau deren Witz hervor. Er leitet das Frankfurter Opernorchester sehr flott, sehr transparent."
Süddeutsche Zeitung, 1.11.2021, Egbert Tholl
„Titus Engel schwelgt mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchesters lustvoll im Wechsel der Temperamente und Stile dieser großen Nationaloper der Dänen.“
concerti, 31.10.2021
Zur Uraufführung von Michael Wertmüllers D·I·E bei der Ruhrtriennale
„Titus Engel koordiniert, er löst aus, er folgt, macht Kleines groß oder noch kleiner, verteilt Großes im Raum oder formt es zur schlanken, poetischen Skulptur, multipliziert Rhythmus und Empathie, schenkt und lebt Struktur. Der Dirigent ist die zentrale theatralische Aktion dieses Abends.“
Die deutsche Bühne, 3.9.2021, Andreas Falentin
Zu Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl
„Titus Engel am Pult zelebrierte ernste und schöne Leichtigkeiten statt mythendampfender Wucht.“
Donaukurier, 27.7.2021, Roland H. Dippel
Zu Bartóks Herzog Blaubarts Burg an der Opéra de Lyon
„Dirigent Titus Engel garantiert dafür, dass die vielschichtige Musik Béla Bartóks auch beim zweiten Hören nie langweilig wird. Zwischen spätromatischer Sinnlichkeit und beklemmend dissonanter Zuspitzung kommen alle Facetten dieses Werkes zur Geltung."
Salzburger Nachrichten, 30.3.2021
„Engel und seine Musiker durften zweimal hintereinander in dieser betörend irisierenden Musik vom Auftakt der Moderne schwelgen und sie dunkel funkeln lassen. Zunächst eher dramatisch zugespitzt und dann eher schwelgerisch."
nmz, 29.3.2021, Joachim Lange
„Im Graben waltete höchste Präzision, gepaart mit Eleganz und Durchhörbarkeit. Ein Verdienst vor allem des Dirigenten Titus Engel und dessen detaillierter und fein ausbalancierter Taktgebung.“
Opernwelt, Jahrbuch 2020, Jürgen Otten
Zur Eröffnung des Festivals Klangspuren Schwaz
„Am Pult der für schwierige Neue Musik immer wieder unverzichtbare Titus Engel, ungemein souverän im Technischen und in der Übertragung in Musik.“
Tiroler Tageszeitung, 13.9.2020, Ursula Strohal
Zu BORIS an der Staatsoper Stuttgart
„Glänzend ist, wie der famose Dirigent Titus Engel die Stränge ohne krampfhafte ‚Behauptung‘ zueinander in Beziehung setzt.“
Salzburger Nachrichten, 23.2.2020, Karl Harb
„Dirigent Titus Engel lässt alles dampfend Romantische fort und präsentiert eine vielgliedrig durchschlungene Partitur der Sehnsüchte und Vergeblichkeiten.“
Süddeutsche Zeitung, 4.2.2020, Reinhard J. Brembeck
„Dirigent Titus Engel hatte keine Probleme, den Überblick zu behalten, obwohl der Wechsel von Mussorgskis Partitur zu immer wieder eingestreuten Werkteilen von Newski nicht gerade unkompliziert war.“
BR Klassik, 4.2.2020, Peter Jungblut
„Rundum überzeugend und sehr differenziert tönte es auch aus dem Graben unter Leitung von Titus Engel: immer durchsichtig, immer fein und scharf geschnitten, ebenso farbig wie präzise gefasst.“
Die Deutsche Bühne, 3.2.2020, Klaus Kalchschmid
Zu Einstein on the Beach am Grand Théâtre de Genève
„An dieser Stelle sei das umsichtige Dirigat von Titus Engel gewürdigt, der die Chor- und Orchestermusiker der Genfer Musikhochschule konzentriert zu einer Hochleistung anspornt.“
Opernglas, Dezember 2019, Stephan Burianek
„Die Präzision der Einstudierung ist maßstabsetzend. Titus Engel wirkt am Pult wahre Wunder an Koordination und Motivation.“
Concerti, 11.9.2019, Peter Krause
„Dirigent Titus Engel setzt die Partitur nicht nur enorm präzise um, sondern gestaltet immer auch Phrasierungen. Alles, was aus dem Orchestergraben tönt, hat Leichtigkeit und Raffinesse.“
neue musikzeitung, 13.9.2019, Georg Rudiger
Zu Diodati.Unendlich an der Oper Basel
„Zusammengehalten, geleitet und geführt wird das Ganze eindrucksvoll von Titus Engel. Er behält scheinbar mit Leichtigkeit die Übersicht über all die Tempis, musikalischen Schichtungen und Rhythmuswechsel.“
Innerschweiz Online, 23.2.2019, Gabriela Bucher
„Eine absolute Wahnsinnsleistung [des Dirigenten Titus Engel], das zusammen zu bringen und zu erarbeiten, in dieser Komplexität, in dieser Vielschichtigkeit.“
Deutschlandfunk Kultur, 21.2.2019, Franziska Stürz