Resonanz

zu Erdbeben. Träume an der Oper Stuttgart

Hosokawa arbeitet verstärkt mit dramatischen Kontrastierungen, samt eruptivem Schlagwerk. […] Das alles erzeugt eine ungeheure Spannung und wirkt gleichzeitig faszinierend sinnlich […].
Neue Züricher Zeitung, Marco Frei, 4.7.18

Hosokawa bildet in seiner Musik nicht bloß den Schrecken der Welt ab. Ihm gelingt, was mit Wörtern derzeit unmöglich erscheint, das ultimative Kunststück, diesen Schrecken auch in und durch seine Musik zu bannen.
Süddeutsche Zeitung, Reinhard J. Brembeck, 3.7.18

Die Musik ist toll. In ihrer weltumspannenden Diktion, in ihrer das asiatisch-europäische Empfinden und Denken vernetzenden Attitüde.
NMZ, Wolf Loeckle, 3.7.18

Was für eine unmittelbar berührende, fein schillernde und doch magisch monochrome Traum-Musik [...].
Die Deutsche Bühne, Klaus Kalchschmid, 2.7.18

Hosokawa öffnet, von Einzeltönen und einzelnen Intervallen ausgehend, spirituelle Räume, Traumbilder, die über sich hinausweisen.
Opernwelt, Albrecht Thiemann, 8/18

zu Sorrow River (für Blockflöte und Streichorchester)
Hosokawa spürt dem Charakter der Instrumente bis in elementare Strukturen nach. (…) Der immense Fächer an Farbnuancen, aber auch die spirituell aufgeladenen Räume, die diskreten Anklänge an die der europäischen so vollständig entgegengesetzten japanischen Musiksprache, all das gehört zu Hosokawas Handschrift, wie sie auch Anfang des Jahres an der Staatsoper in der Oper "Stilles Meer" zu erleben war.
Hamburger Abendblatt, 16.6.16

zu Stilles Meer
Hosokawas Klänge erzeugen einen wahren Sog, so fein sind sie abgestimmt, klangsinnlich und ohne hyperavantgardistische Schnörkel. Die Timbres der drei Hauptfiguren Claudia, Stephan und Haruko verschmelzen momentweise und entflechten sich sogleich wieder.  
nmz online, Verena Fischer-Zernin, 25.1.16

Durch behutsames Neuarrangieren der Figuren im Raum, im konsequenten Dialog mit der Musik, entsteht ein ungemein feinsinniges, tastendes Theater, ein intensives Spiel mit Spannungsfeldern, letztlich eine Art 'vertontes Warten'.
BR-KLASSIK, Jörn Florian Fuchs, 25.1.16