Ryoko Aoki

Noh

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Termine

08.09. 17:00
Berliner Philharmonie

Helmut Lachenmann,  Berliner Kirschblüten
Helmut Lachenmann,  Marche fatale
Toshio Hosokawa,  Birds Fragments III
Toshio Hosokawa,  Birds Fragments II
Peter Eötvös,  Secret Kiss
Peter Eötvös,  Sonata per sei

Ryoko Aoki, Noh-Sängerin/-Darstellerin
Mayumi Miyata, Sho
Ulrich Löffler, Klavier
Ensemble Musikfabrik
Peter Eötvös, Dirigent
Toshio Hosokawa, Komposition

15.09. 20:00
WDR Funkhaus am Wallrafplatz

Alex Nante,  Rite eu jeu
Peter Eötvös,  Secret Kiss
Malika Kishino,  Naki-Ryu (Flutter Echo) für Oboe solo
Peter Eötvös,  Sonata per sei

Ryoko Aoki, Noh-Sängerin/-Darstellerin
Peter Veale, Oboe
Ensemble Musikfabrik
Peter Eötvös, Dirigent

17.09. 19:30
Müpa (Palace of Arts) Budapest

Alex Nante,  Las noches de las piedras
Peter Eötvös,  Secret Kiss
Malika Kishino,  Flutter Echo for solo oboe
Peter Eötvös,  Sonata per sei

Ryoko Aoki, Noh-Sängerin/-Darstellerin
Peter Veale, Oboe
Ensemble Musikfabrik
Peter Eötvös, Dirigent

Biografie

Ryoko Aoki hat im Bereich des Noh-Theaters als weibliche Sängerin und Darstellerin eine einzigartige Position inne: Sie wirkt nicht nur bei Aufführungen traditionell männlichen Darstellern vorbehaltener Noh-Werke mit, sondern ist auch eine Pionierin künstlerischer Formen, die Noh mit zeitgenössischer Musik kombinieren. Mehr als 50 Werke wurden bereits für sie geschrieben, unter anderem von Peter Eötvös, Toshio Hosokawa, Stefano Gervasoni, José María Sánchez-Verdú und Oliver Schneller.

Die Sängerin und Darstellerin zeigte ihre Kunst unter anderem in Tokio, Kyoto, Long Beach, Paris, Rom, London, Dublin, Bilbao, Budapest, Berlin, München, Köln und Karlsruhe. Bei der Aichi Triennale 2016 wurde sie als Schwerpunktkünstlerin präsentiert; daneben war sie zu Gast bei Festivals wie den Asia-Pacific Wochen Berlin, dem Bartók Festival Szombathely, dem Xenakis Festival in New York und dem Takefu International Music Festival und arbeitete mit Ensembles und Orchestern wie dem Arditti Quartet, dem Quatuor Diotima und dem Münchener Kammerorchester.

2013 gab Ryoko Aoki ihr Debüt am Teatro Real Madrid in Wolfgang Rihms Oper Die Eroberung von Mexico in der Rolle der Malinche unter der Regie von Pierre Audi. Der Uraufführung von Noriko Babas „Nopera" AOI mit dem Ensemble 2e2m im Jahr 2016 in Paris folgten in der Saison 2017/18 zwei eigens für sie komponierte Werke: Toshio Hosokawas Futari Shizuka (The Maiden from the Sea) mit dem Ensemble intercontemporain an der Philharmonie de Paris und der Kölner Philharmonie sowie Federico Gardellas Two Souls am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Daneben debütierte sie beim Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Matthias Pintscher.

Höhepunkte der Saison 2018/19 waren Aufführungen von Toshio Hosokawas Futari Shizuka an der University of Toronto und beim TIMF Festival in Tongyeong/Korea sowie die Uraufführung von Peter Eötvös‘ Secret kiss mit dem Gageego Ensemble am Konserthus Göteborg, gefolgt von Aufführungen am Tokyo Bunka Kaikan, an der Casa da Música Porto mit dem Remix Ensemble und am Auditorio Nacional Madrid mit dem Plural Ensemble.

Die Saison 2019/20 startet Ryoko Aoki mit Secret kiss mit dem Ensemble Musikfabrik in Berlin, Köln und Budapest. Ein weiterer Höhepunkt wird im März die Aufführung von Futari Shizuka mit dem Talea Ensemble in New York sein.

Als Teil ihres NohxContemporary Musikprojektes hat Ryoko Aoki eine Serie von neuen Werken  für Noh-Sängerin in Auftrag gegeben. Eine Aufnahme einiger dieser Kompositionen, darunter Peter Eötvös’ Harakiri, erschien 2014. Als Workshopleiterin hat sie mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz and Guests zusammengearbeitet.

Ryoko Aoki studierte Musik an der Tokyo National University of Fine Art and Music und spezialisierte sich auf die Kanze-Schule des Noh-Theater; an der University of London erwarb sie ihren Doktortitel mit der Arbeit „Women and Noh". 2015 wurde sie vom Bunka-chō, dem japanischen Amt für kulturelle Angelegenheiten, zur japanischen Kulturbotschafterin ernannt.

Saison 2019/20

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Resonanz

Zur Hagoromo-Suite im Concertgebouw Amsterdam
…die größte Überraschung des Abends: Babas Hagoromo-Suite [für die Noh-Performerin Ryoko Aoki und Streichquartett] erwies sich als eine Kombination aus Ritual und ruhigen Klangmetamorphosen.
NRC Handelsblad, 02.02.2018

Zu Futari Shizuka in der Kölner Philharmonie
Großartig intensiv agiert das Darstellerpaar, Kerstin Avemo und Ryoko Aoki.
Kölner Stadt-Anzeiger,  05.12.2017

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Mediencenter

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Links

Weitere Informationen, Konzertankündigungen und Fotos auf Ryoko Aokis offizieller Website.

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