Wir müssen sehen, was passiert ist

Toshio Hosokawas Oper ‚Stilles Meer’ verbindet zwei Kulturen und erzählt von der Tragödie des verheerenden Tsunamis von 2011.

Zwei Jahre nach der gefeierten Uraufführung wird Toshio Hosokawas Oper Stilles Meer ab dem 31. Januar 2018 als Wiederaufnahme an der Staatsoper Hamburg gezeigt. Sowohl Kritiker als auch Publikum hatten seinerzeit das Stück, das nun erneut in der Inszenierung des japanischen Regisseurs Oriza Hirata und unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano auf die Bühne kommt, begeistert aufgenommen: „Hosokawas Klänge erzeugen einen wahren Sog“, kommentierte die nmz, und BR-Klassik lobte „ein ungemein feinsinniges, tastendes Theater, ein intensives Spiel mit Spannungsfeldern“. Stilles Meer nimmt Bezug auf einen traditionellen Nō-Theater-Stoff, den es durch die Versetzung an den Schauplatz Fukushima aktualisiert. Während eines Berlinbesuchs gab Toshio Hosokawa Ende 2015 im Interview Auskunft über seine neue Oper und ihren Bezug zur Katastrophe von Fukushima.

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Clara Rempe
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