Ein neues Werk des jungen schwedischen Komponisten, inspiriert von der Quantenphysik, und weitere Werke aus seiner Feder erklangen am 10. Dezember 2025 beim feierlichen Nobel-Bankett im Anschluss an die Verleihung der Nobelpreise. Das Magazin Focus nahm diesen musikalischen Ritterschlag - das Ereignis gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Veranstaltungen im schwedischen Kalender - als Anlass, Jacob Mühlrad ein ausführliches Porträt zu widmen.
Focus Reporter Bruno Gaigl begleitete den Komponisten zu ihm wichtigen Orten in Stockholm und erfuhr dabei viel über seine Musik, die nie irgendwo stehen bleibe: "Alles fließt. Fließend sind auch seine musikalischen Grenzen. Mühlrad lässt sich nicht in Schablonen pressen. Würde man versuchen, ihn musikalisch einzuordnen, das Ergebnis
hieße wohl 'genrefluid'." zur Onlineversion des im Focus 2/2026 erschienenen Artikels.
Jacob Mühlrad war für die sogenannten Divertissements, die künstlerischen Einlagen während des Banketts, verantwortlich und trug dafür unter dem Motto "Music Bridging Worlds” neben neuen, miteinander verwobenen Versionen seiner früheren Stücke auch eine Uraufführung bei.
Jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, findet im Anschluss an die Nobelpreisverleihung im Blauen Saal des Stockholmer Rathauses das Nobelbankett (schwedisch: Nobelfesten) statt - die Veranstaltung wird live im schwedischen Fernsehen (SVT) übertragen und erzielt hohe Einschaltquoten.
„Für mich dient Musik als Brücke zwischen Menschen, Kulturen und Welten. Das von mir verwendete Konzept ist vom Geist Nobels inspiriert, wo Forschung, Literatur und Humanismus zusammenkommen. Mein neu komponiertes Werk Superposition, das aufgeführt wird, ist von der Quantenphysik beeinflusst. Ich bin auch glücklich und dankbar, dass es mir gelungen ist, für diesen Anlass eine so talentierte Gruppe zusammenzubringen“, sagt Jacob Mühlrad.
Die junge Perkussionistin Adélaïde Ferrière übernahm in dem neu komponierten Werk den Marimba-Part. Für die visuelle Regie war der Künstler Alexander Wessely verantwortlich, der seit mehreren Jahren mit Jacob Mühlrad zusammenarbeitet.
Pressemitteilung der Nobel Foundation