Vom 19. Februar bis zum 7. März dirigiert Tito Ceccherini am Teatro dell’Opera di Roma fünf Aufführungen von Laura Ronchettis Oper Inferno, die erstmals in einer szenischen Fassung auf die Bühne kommt.

Basierend auf Dantes Göttlicher Komödie hat Laura Ronchetti mit Inferno ein Werk geschaffen, das Dante als Autor und Hauptfigur mit seinen eigenen Vision vom Leben nach dem Tod darstellt. "Viele der Figuren, denen er auf seinem Weg begegnet, sind Florentiner, die aus beiden Lagern des Bürgerkriegs stammen, den er Ende des 13. Jahrhunderts erlebt hat: die Guelfen, die das Papsttum unterstützten, und die Ghibellinen, die das Heilige Römische Reich unterstützten. Sie sind in verschiedenen Kreisen der Hölle untergebracht, entsprechend der Schwere ihrer Sünden, nach Dantes persönlicher Meinung", so die Komponistin.

Das Werk, entstanden im Auftrag der Oper Frankfurt, sollte ursprünglich 2020 aus der Taufe gehoben werden - aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde die Uraufführung verschoben und fand im Juni 2021 unter der Leitung von Tito Ceccherini im Bockenheimer Depot in konzertanter Fassung statt.

Das Teatro dell’Opera di Roma zeigt nun erstmals eine inszenierte Fassung der Oper, die in der vom Opernhaus in Auftrag gegebenen italienischen Fassung unter der Regie von David Hermann auf die Bühne kommt. Tito Ceccherini leitet fünf Aufführungen der Neuproduktion mit den Neuen Vocalsolisten und dem Orchester und Chor des Teatro dell'Opera di Roma.

Teatro dell’Opera di Roma

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