Erdbeben. Träume

Toshio Hosokawas Oper nach Heinrich von Kleists Novelle Das Erdbeben in Chili ist eine
Reise zu den düsteren Orten in der Seele der Menschen, zur Unerbittlichkeit der Natur und gleichzeitig zu deren heilender Kraft.

Am 1. Juli 2018 steht eine Uraufführung auf dem Spielplan der Oper Stuttgart, die im wahrsten Sinne des Wortes erschüttern könnte: Toshio Hosokawas neue Oper Erdbeben. Träume entstand nach Heinrich von Kleists Novelle Das Erdbeben in Chili. Marcel Beyer, Kleist-Preisträger des Jahres 2014 und Büchner-Preisträger 2016, verwandelte die Parabel über eine haltlose Menschheit angesichts bedrohlicher Extremsituationen in ein Libretto, in dem auch die Verführbarkeit der Massen eine wichtige Rolle spielt. Dieser Aspekt inspirierte Toshio Hosokawa zu einer bedeutenden Partie für den neun Mal als „Opernchor des Jahres“ ausgezeichneten Staatsopernchor Stuttgart. Intendant Jossi Wieler, der Toshio Hosokawas Werk mit seinem Regiepartner Sergio Morabito in einem Bühnenbild von Anna Viebrock zur Darstellung bringt, verabschiedet sich mit dieser besonderen Produktion vom Stuttgarter Opernpublikum, ebenso wie der langjährige Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling, der am Vorabend seines 70. Geburtstages die Uraufführung dirigiert.

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Maria Dubinets
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