Ein Mozart mit Charakter, dazu vollendet gespielt: Begeisterte Kritiken für das Armida Quartett.

Im Onlinemagazin Pizzicato wurde das nun erschienenen Volume 4 der Gesamteinspielung der Mozart-Quartette euphorisch besprochen: Der Hörer erlebt einen enorm kontrastreichen, pointierten und spielfreudigen Mozart (...) Dabei wird allerdings nie auf Effekte gesetzt, aller erklingt schlüssig und aus einem Guss. Die Spielfreude und die Kommunikationsfreudigkeit (...) sind ebenfalls ein Gewinn und bar jedes trockenen Akademismus. (...) Ein Mozart mit Charakter, dazu vollendet gespielt!"

Man spürt, dass ihnen der Mozart-Stil in Fleisch und Blut übergegangen ist", heißt es im Fono Forum, das weiter schreibt: Mit dem Kontrast aus sanft schwingender Wehmut im Andante und einem unwiderstehlichen Drive im abschließenden Presto des KV 157 geht die Aufnahme noch eine Spur über das Energielevel der großartigen Hagen-Einspielung aus den 1980er-Jahren hinaus und setzt ihrerseits neue Maßstäbe."

Der vorletzte Tei der Gesamteinspielung kombiniert das berühmte „Dissonanzenquartett“ (KV 465) mit dreien der rund zwölf Jahre zuvor entstandenen Mailänder bzw. Italienischen Quartette (KV 157, KV 159, KV 160).

Was an dieser Mozart-Einspielung anders ist und warum es für ihre ungewohnten Interpretationen gute Argumente gibt, erklären die Mitglieder des Armida Quartetts in einem ausführlichen Interview.

Die schon erschienenen Teile der Gesamteinspielung wurden in den letzten Jahren ebenfalls begeistert rezensiert. „So klingt der State of the (Moz-)Art“, schriebt etwa das Fono Forum zu Volume 2, während der Tagesspiegel anlässlich von Volume 3 dem Quartett bescheinigte, durch die Urtexterkundung den „Repertoireklassiker einer Frischzellenkur unterzogen“ zu haben.

Mit dem abschließenden Volume 5 liegt im kommenden April die CD-Edition des Armida Quartetts vollständig vor.

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Clara Rempe
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