"Die Dortmunder Philharmoniker leisten da unter dem ebenso präzisen wie souveränen Dirigat von Michael Wendeberg wirklich Großartiges und leuchten Nemtsovs facettenreiche Partitur in all ihren von wolkig-sphärisch bis brutal und bedrohlich reichenden Abtönungen aus", hieß es in der neuen musikzeitung nach der Premiere. Und das Magazin Concerti befand: "Fraglos grandios ist indes die Leistung der Dortmunder Philharmoniker, die Gastdirigent Michael Wendeberg mit einer enormen Virtuosität und Lust durch die Partitur führt."
Der Roman Wir von Jewgeni Samjatin, 1920 geschrieben und in der UdSSR sofort verboten, inspirierte Schriftsteller wie Aldous Huxley und George Orwell zu ihren eigenen Dystopien über das Wesen von Diktaturen.
In dem perfekten „Einzigen Staat“, den die überlebenden Menschen nach einer globalen Katastrophe errichtet haben, herrschen Glück und Harmonie. Jeder hat eine Seriennummer, eine Uniform und eine gläserne Wohnung. Doch eine besondere Begegnung weckt in dem talenierten jungen Ingenieur D-503 Gefühle, die in dieser Welt nicht vorgesehen sind.
Sarah Nemtsovs kritische Reflexion über Samjatins Thema einer „Schönen neuen Welt“ ist unter der Leitung von Michael Wendeberg bis zum 7. Juni in fünf Vorstellungen zu erleben.
Oper Dortmund