Bei dem vom Singapore Symphony Orchestra ausgerichteten Festival geht es in diesem Jahr um kreatives Gestalten am Klavier - und Hyung-ki Joo leistet dazu sowohl auf dem Konzertpodium als auch als Redner facettenreiche Beiträge.
Sein Rezitalprogramm am 3. Juli in der Victoria Concert Hall steht unter dem Motto "Traum und Albtraum". Es präsentiert Hyung-ki Joo als Interpreten, Komponisten und Improvisator, der sich an der fließenden Grenze zwischen Erinnerung und Vorstellungskraft, Albträumen und Träumen bewegt. Er vermischt dafür Eigenkompositionen, die er für seine Kinder geschrieben hat, mit bekannten Werken, darunter Ravels so hochvirtuoses wie düsteres Stück Gaspard de la nuit, Auszüge aus Debussys Children's Corner in einer Neubearbeitung von Gwilym Simcock, Bachs Partita Nr. 1 B-Dur und Ravels La valse.
Am 4. Juli gibt der Pianist, Orchesterleiter, Kommunikator und Komponist dann im Gespräch Impulse und Anregungen zur Entfaltung der eigenen Kreativität.