Die Zeitung Le Monde urteilt: "Von einem Stück zum nächsten dieses ambitionierten Programms stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Kennt die junge Pianistin überhaupt keine Grenzen? Auf ästhetischer Ebene scheint dies der Fall zu sein (...) Noch deutlicher wird dies im technischen Bereich. Während die romantische Virtuosität der griechisch-russischen Musikerin wie ein Handschuh passt – genauer gesagt wie ein Boxhandschuh bei der explosiven Sonate Nr. 1 von Weber – lässt Bartóks monumentale Jonglage sie eine atemberaubende Darbietung abliefern (...) Das Universum von Sasha Stychkina scheint unendlich zu sein."
Radio 3 vom RBB kürte die CD zum Album der Woche: "Auf ihrem Debüt-Album präsentiert sich Sasha Stychkina als selbstbewusste, vielseitige, technisch brillante Pianistin, die selbst im schnellen Tempo jede Note klug gestaltet."
Das am 5. Juni 2025 erschienene Debüt-Album der jungen griechisch-russischen Pianistin, das im Teldex-Studio in Berlin entstand, präsentiert ein abwechslungsreiches Programm. Neben Weber, Bartók, Ravel, Chopin und Liszt stellt sie mit Alexei Vladimirovich Stanchinsky (1888–1914) einen weniger bekannten Komponisten vor. Der Schüler von Taneyev, gefördert von Skrjabin, galt als große Hoffnung, ehe er mit 26 Jahren verstarb. Seine fünf Präludien, ausgewählt von Sasha Stychkina, sind bewegend und visionär.
Alpha Classics