Nachdem Friedrich Praetorius als neuer GMD in Braunschweig schon höchst erfolgreich die erste Opernproduktion der Spielzeit dirigiert hat, stehen am 20. und 21. September seine Antrittskonzerte am Pult des Staatsorchesters Braunschweig an. Mit Mahlers 6. Sinfonie startet die neue Saison "heftig aber markig": So ist der erste Satz der Sinfonie überschrieben, die mit drei Hammerschlägen endet.
Eine höchst erfolgreiche Opern-Neuproduktion leitete Friedrich Praetorius ab dem 22. August: Der Freischütz war zum Saisonauftakt Open Air auf dem Burgplatz zu erleben, neu inszeniert von Philipp Moschitz. Insgesamt 18 Aufführungen der Oper standen bis zum 9. September auf dem Spielplan.
Einem einstimmigem Votum der Auswahlkommission folgend ist Friedrich Praetorius seit Beginn der akutellen Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig.
„Friedrich Praetorius ist eine hervorragende Wahl für das Staatstheater Braunschweig", sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. „Er verbindet künstlerische Exzellenz, jugendliche Frische, große musikalische Energie und eine bemerkenswerte Entwicklung als Dirigent. Ich freue mich sehr über das klare Votum der Kommission und bin überzeugt, dass er wichtige neue Impulse für das Musiktheater und das Staatsorchester Braunschweig setzen wird.“
Auch Tobias Wolff, designierter Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, freut sich über das einstimmige Votum für Friedrich Praetorius. „Er ist ein hochmusikalischer Dirigent mit großem Ausdrucksspektrum, einer ausgeprägten Vorstellungskraft für subtile Klangfarben, großer musikalischer Klarheit, hoher kommunikativer Kompetenz und spürbarer Begeisterung für das Theater. Ich bin überzeugt, dass er hervorragend zum Staatstheater Braunschweig, zum Staatsorchester und zur künstlerischen Entwicklung unseres Hauses passt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“
Friedrich Praetorius erklärt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Perspektive, Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig zu werden. Dieses Haus, sein Orchester, sein Ensemble und die ganze Stadt haben mich in den vergangenen Monaten mit großer Offenheit, Neugier und künstlerischer Energie empfangen. Umso mehr freue ich mich darauf, gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern des Staatsorchesters und allen Sparten des Hauses die kommenden Spielzeiten zu gestalten, neue Impulse zu setzen und zugleich die große musikalische Tradition Braunschweigs weiterzuführen.“